#verenastudiert: von Geldsegen und Lernphase

Der Geldsegen

Nein, ich habe nicht im Lotto gewonnen. Das spiele ich nämlich gar nicht. Früher habe ich schon mal mein Glück bei diesem Lottodings von web.de mitgemacht – erfolglos übrigens.

Erst letzten Freitag habe ich mich doch hier noch darüber beschwert, dass sich das Bafög-Amt noch nicht gemeldet hat. Ich hatte mir vorgenommen, dort am 1. Februar anzurufen. Doch das war gar nicht nötig, wie sie am Dienstag herausstellte.

Ich habe nämlich noch mal einen Blick auf mein Konto geworfen – und wäre fast vom Stuhl gekippt. Da sprang mir tatsächlich eine Summe entgegen, die ich nicht erwartet hätte. Da war plötzlich Geld drauf, was vorher nicht da gewesen war. Zum einen die Bafög-Nachzahlung, denn immerhin habe ich ja im Oktober mit dem Studium begonnen und das Bafög für Februar. Die Ernüchterung folgte aber bald, denn schließlich ist nicht das gesamte Bafög meins. Die Hälfte ist das Darlehen.

Im Briefkasten war außerdem der Bescheid und da ist mir auch direkt wieder eingefallen, dass der Antrag ja für zwei Semester, also ein Jahr ist. Wie konnte ich das vergessen? Es ist ja nicht das erste Mal, dass ich Bafög beantrage.

Somit sind meine „Geldsorgen“ vom Tisch, der Semesterbeitrag ist gezahlt und ich brauche nun keine Angst zu haben, dass ich kein Geld für die Krankenkasse habe.

Die Lernphase

Eigentlich würde ich ja morgen LA und DiffInt schreiben. Aber ich habe mich ja für diese beiden Klausuren abgemeldet. Wann ich sie schreiben werde, erfahre ich sicher in den nächsten Tagen. Deshalb ist mein Kopf jetzt weniger voll mit Mathe, sondern mit Java. Die letzten Tage habe ich damit verbracht, die E-Tests durchzugehen (und ich bin noch nicht bei Persistenz, GUI, Vererbung, Interfaces…) und mir Notizen zu machen. Tatsächlich programmiere ich gar nicht, obwohl das sicher sinnvoll wäre. Learning by doing. Die E-Tests laufen okay. Sie zeigen mir auf jeden Fall, wo ich noch Probleme habe und ich hatte auch schon mal ein paar kleine Erfolgserlebnisse. Ich habe gehört, dass in der Klausur auch gerne Fragen aus den Tests genommen werden.

Neben Programmierung habe ich mich außerdem mit Rhetorik beschäftigt. Hier haben wir einen ganzen Fragenkatalog bekommen, den ich abarbeite. Die Antworten suche ich mir aus meinen Unterlagen zusammen und schreibe sie auf, sodass ich am Ende hoffentlich alles weiß, was ich wissen muss.

Auch in Einführung in die Sprachwissenschaft war ich fleißig. Online gibt es ebenfalls E-Tests, die ich momentan durchgehe. Das läuft auch ganz gut, aber ich muss noch einige Dinge intensiver lernen. Immerhin dauert unsere Klausur nur 45 Minuten. 😃 Übrigens wird die am Computer geschrieben. Ich muss mich vorher unbedingt informieren, ob wir dafür eines unser Passwörter brauchen, denn wenn ja: ich nutze 1Password und kenne somit meine Passwörter nicht auswendig. Ich müsste in dem Fall also kurz mein Handy benutzen.

Ein Fach, für das ich noch gar nicht mit dem Lernen angefangen habe, ist Einführung in die Informatik. Das ist die letzte Klausur, wenn ich nicht Ende März noch die beiden Mathe-Klausuren schreiben muss. Entspannt für Informatik lernen werde ich wohl erst nach dem 17. Februar, wenn ich Java und Rhetorik hinter mir habe. Dann sollte ich auch wissen, wie es mit LA und DiffInt aussieht.

Ausblick aufs 2. Semester

Seit dieser Woche können wir schon den Stundenplan für das kommende Semester zusammenstellen. Sollte das so bleiben, wird es zwei Überschneidungen geben. Außerdem bin ich noch nicht dahinter gestiegen, welcher der beiden Termine für „Grundzüge der Softwareentwicklung“ die Vorlesung und welcher die Übung ist. Eins davon fällt nämlich zusammen mit dem Kolloquium „Propädeutik des wissenschaftlichen Arbeitens“. Die zweite Überschneidung ist die Vorlesung „Algorithmen und Datenstrukturen“, die mit der 45minütigen LA-Übung zusammenfällt.

Bestimmt werden aber auch wieder Vorlesungen aufgezeichnet, so wie es dieses Semester auch der Fall war.

Ansonsten hoffe ich, dass ich in den Englisch-Kurs (Academic Skills) komme, den ich mir auf meinen Stundenplan gelegt habe. Dafür kann ich mich aber erst im April anmelden. Dann wäre da noch die Praxisübung in Rhetorik, in die ich dieses Semester, wie meine Kommilitonen auch, nicht gekommen bin. Ich habe mir nun eine Gruppe ausgesucht, kann mich aber noch nicht anmelden. Das geht wohl auch erst später.

So wie es nun aussieht, haben wir keine Vorlesungen mehr abends, dafür aber zwei Mal um halb 9. Da das ja nun das Sommersemster ist, finde ich das nicht so tragisch.

Wie ihr schon gesehen habt, wird es neue Fächer geben, andere sind dafür weg. So haben wir zum Beispiel keine „Einführung in die Sprachwissenschaft“ mehr, aber nun endlich „Einführung in die Kommunikationswissenschaft“.

Noch eine Woche Uni bis zur vorlesungsfreien Zeit!

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