Der Büchersonntag (+ Bericht zur #lbc17)

 

aktuell: Nachdem ich letztens „Return to Castle Bay“ von Phillipa Ashley verschlungen habe, lese ich nun „Summer at the Cornish Cafe*“. Ich wollte diese Woche die Rezension zu „Return to Castle Bay“ veröffentlichen, aber weil ich zwar diese Woche keine Uni hatte und stattdessen gearbeitet habe, hatte ich keine Lust mehr, abends noch am Laptop zu sitzen.

One summer can change everything . . .

Demi doesn’t expect her summer in Cornwall to hold anything out of the ordinary. As a waitress, working all hours to make ends meet, washing dishes and serving ice creams seems to be as exciting as the holiday season is about to get.

That’s until she meets Cal Penwith. An outsider, like herself, Cal is persuaded to let Demi help him renovate his holiday resort, Kilhallon Park. Set above an idyllic Cornish cove, the once popular destination for tourists has now gone to rack and ruin. During the course of the Cornish summer, Demi makes new friends – and foes – as she helps the dashing and often infuriating Cal in his quest. Working side by side, the pair grow close, but Cal has complications in his past which make Demi wonder if he could ever truly be interested in her.

Demi realises that she has finally found a place she can call home. But as the summer draws to a close, and Demi’s own reputation as an up and coming café owner starts to spread, she is faced with a tough decision . . .

A gorgeous story exploring new beginnings, new love and new opportunities, set against the stunning background of the Cornish coast. Phillipa Ashley has written a feisty, compelling heroine who leaps off the page and encourages you to live your summer to the full.

beendet:The Muse*“ von Jessie Burton. Die Autorin hat’s einfach drauf. Diesmal spielt ihr Roman im 20. Jahrhundert und im Vordergrund steht ein Gemälde, dessen Geheimnis niemand außer einer Person kennt. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Odelle, einer aus der Karibik stammenden jungen Frau, die nun, in den 1960er Jahren, in London lebt und einen Job als Sekretärin in einer Galerie angenommen hat. Durch Zufall lernt sie Lawrie kennen, der das Gemälde von seiner Mutter geerbt hat. Der Chef der Galerie will es ausstellen, doch Marjorie Quick, eine Mitarbeiterin, hütet ein Geheimnis. Dieses Geheimnis hat mit ihr und der Entstehung dieses Gemäldes zu tun. Den Hintergrund erfährt man als Leser in Rückblenden, erzählt von außen. 30 Jahre zuvor geht der Galerie-Inhaber Harold Schloss mit seiner Frau Sarah und Tochter Olive nach Spanien. Politisch sieht es nicht gut aus in dem Land, doch trotzdem will die Familie dort bleiben. Olive malt, doch niemand weiß von ihrem Talent. Eine Frau die malt – das war zu der Zeit unvorstellbar. Das Hausmädchen Teresa sorgt schließlich dafür, dass die Gemälde gesehen werden. Nämlich, indem sie die Werke als die ihres Bruders Isaac ausgibt. Isaac ist politisch aktiv und das hat Konsequenzen für alle Beteiligten.
In den 60ern versucht Odelle herauszufinden, was Quick weiß und was es mit dem Gemälde auf sich hat.
Jessie Burton hat ein Händchen für solche Romane. Sie kann mit Sprache umgehen und weiß, den Leser an das Buch zu fesseln.

neu: Weil ich das mal lesen wollte: „A Bear Called Paddington*“. Letztes Jahr (war das 2016?) ist ja auch der neue Film zum Buch rausgekommen. Gesehen habe ich ihn allerdings ebenfalls noch nicht.

Außerdem habe ich mir am Hauptbahnhof zwei Zeitschriften gekauft. Ich wusste gar nicht, dass man dort „Der Selfpublisher“ und auch die „Federwelt“ kaufen kann. Da ich allerdings noch die „Spotlight“ kaufen wollte, habe ich mich nur für „Der Selfpublisher“ entschieden.

 

Im Zug Richtung Köln und LitBlogCon wollte ich darin eigentlich lesen, aber zufällig saß Marie von Wortmalerei auch im Zug und wir beide hatten sowieso das gleiche Ziel, also haben wir uns um Zug spontan getroffen. Das fand ich sehr angenehm, denn so war ich nicht alleine.

Blog: Hier hat sich diese Woche leider nichts getan. Im Hintergrund habe ich zumindest neue Artikel begonnen. 😉 IMMERHIN!!

Links: Ich liebe Pinterest. Für meinen Blog nutze ich die Plattform allerdings nicht. Inga erklärt, wie man Pinterest als Buchblogger nutzen kann. Ich sollte mir das wohl mal überlegen.

Die Autorin Laura Kneidl erklärt auf Schreibwahnsinn, was man über Literaturagenten wissen sollte. In einem zweiten Artikel geht sie auf Fragen zum Thema ein.

Im Guardian habe ich ein literarisches Rezept entdeckt: die „broth“ aus „The Eyre Affair“ von Jasper Fforde.

Und dann habe ich noch die „ultimative YA Summer Reading List“ gefunden.

mein kleiner Bericht zur #lbc17 – der LitBlog-Convention in Köln

Ich war nun zum ersten Mal auf einer solchen Veranstaltung und bin ohne besondere Erwartungen hingegangen. Notizen haben ich während der Vorträge und Workshops keine gemacht. Stattdessen habe ich zugehört und auch fast keine Fotos gemacht. Einige bekannte Bloggergesichter habe ich auch gesehen, andere leider gar nicht oder einfach nicht erkannt. Außerdem bin ich niemand, der sofort auf jemanden zugeht. Mara Giese habe ich, natürlich, direkt erkannt, aber auch sie habe ich nicht angesprochen. Ihr Vortrag war sehr angenehm, sie ist eine bodenständige Person, die mit angenehmer Stimme spricht.

Es waren auf jeden Fall viele Buchblogger da, aber auch sogenannte Booktuber. Gesprochen habe ich mit Anni K. Mars sowie Bines Bücher, die ich beide sehr nett fand und nun auch abonniert habe. Ich schaue leider nur viel zu selten Youtube-Videos, auch wenn ich einige Booktuber, vor allem englischsprachige, abonniert habe. Getroffen und kennengelernt habe ich zudem Hanna und Ingrid von Buchsichten, das bloggende Mutter-Tochter-Duo. Auch sehr sehr nett!

Marie habe ich ja bereits erwähnt. Sie wohnt und studiert ebenfalls in Aachen, daher haben wir uns im Zug getroffen. Dass wir den gleichen genommen haben, war allerdings Zufall. Im Eingangsbereich selber sind wir dann noch auf Karin gestoßen, mit der Marie und ich fast die ganze Zeit zusammen waren. Am Ende sind Karin und ich gemeinsam mit der Straßenbahn zum Bahnhof Deutz gefahren. War auch sehr schön, sie kennenzulernen.

Ansonsten habe ich noch einige gesehen, wie beispielsweise Thomas von Tommi und die Schmöker sowie Stefanie Leo von Bücherkinder.

Ich war bei folgenden Vorträgen: Around the World in 100 bookshops, wo Torsten Woywod einige seiner Stationen gezeigt hat. Besonders gefiel mir die Buchhandlung in Venedig, Blackbox Herstellung, in der Hanne Mandik uns erklärt hat, wie ein Buch entsteht, wie funktioniert eigentlich ein Bücherblog von Mara Giese und schließlich stand noch die Zeitreise mit Rebecca Gablé an. Früher habe ich von Rebecca Gablé viel gelesen. Mittlerweile nicht mehr, jedoch wollte ich sie doch mal sehen und fand sie auch sehr sympathisch.

Gerne hätte ich auch den Handlettering-Workshop gesehen und vielleicht wäre auch der Vortrag zu Books & Co auf Instagram interessant gewesen. Wenig interessiert haben mich Sachen wie Youtube-Millionär oder Traumberuf Influencer. Ich finde vor allem die Vortragende von letzterem fragwürdig, denn wieviel Ahnung hat sie von Ernährung, von Gesundheit? Ich habe in ihr Buch mal reingeschaut, weil es im Foyer stand und ich bin mit meinen 31 Jahren natürlich lange an ihrer Zielgruppe vorbei. Jedoch sehe ich das Problem bei vor allem jugendlichen Mädchen, die ihr nacheifern wollen. Gerade durch die Tatsache, dass Pamela Reif durch sowas einfaches wie Instagram „Berühmtheit“ (in Anführungsstrichen, weil ich sie persönlich bis gestern gar nicht kannte und nach ein wenig googlen fand ich vor allem auf Seiten von Klatschblättern Artikel über sie. Ich bin da keineswegs neidisch auf ihren Ruhm. Ich möchte niemand sein, der vor allem auf sein Äußeres reduziert wird. Das bin nicht ich.) erlangt hat, könnte den minderjährigen Mädchen quasi zum Verhängnis werden, da sie sehen, dass es nicht viel braucht, um bekannt zu werden, außer einem schönen Körper und ein paar Fotos von eben diesem, die man dann auf Instagram hochlädt. Aber ich möchte da jetzt ungerne eine Diskussion anzetteln, denn schließlich darf ja jeder machen, was er möchte. 

Ja, auch solche Leute waren da, denn es ging ja um Bücher. Ich sollte wohl wirklich mal ein Buch veröffentlichen! Ernsthaft!

Als Marie, Karin und ich im Foyer am Tisch saßen, kam noch Petra Hülsmann zu uns, da Marie sie bereits kannte. Ich hatte den Namen schon mal gehört, war aber (leider) nicht bei ihrem Vortrag gewesen. Ihr aktuelles Buch ist zum Glück in der Goodiebag gewesen. Zum Glück, weil ich die Autorin super sympathisch fand!

Apropos Goodiebag – ich habe eben extra in mühevoller Arbeit Fotos vom Inhalt gemacht sowie von allen Sachen, die ich sonst noch gesammelt habe.

Fazit: Mir hat die Veranstaltung sehr gefallen und es war schön, mit anderen Bloggern zu quatschen. Was etwas gefehlt hat sind Schildchen für die Teilnehmer, damit man direkt weiß, wer sein Gegenüber ist und man sich direkt erkennen kann. Außerdem wären mehr Stühle und Sitzmöglichkeiten im Foyer ganz gut – vor allem beim Buffet. Ansonsten: vielen Dank fürs Organisieren und die ganzen tollen Goodies. Sogar an Powerbanks wurde gedacht!

das ist der Inhalt der Goodiebag ohne Bücher. Die Schokolade ist leider etwas geschmolzen, weil es ja sehr warm war. Nun liegt sie im Kühlschrank und wartet auf den Verzehr.

diese Bücher waren in der Goodiebag drin. „Milchschaumschläger“ habe ich bereits, weswegen ich dieses Exemplar demnächst verlosen werde

leider nur eine Art Vorschau, aber trotzdem sehr hübsch gestaltet

unter anderem sieht die Vorschau so aus. Auf anderen Seiten sind unter anderem Sprüche

einen Taschenkalender habe ich dannk der Goodiebag nun auch schon für 2018

auch habe ich mir einen Wandkalender für nächstes Jahr gesichert

Autorenzeitung von Rebecca Gablé

war war ich nicht beim Vortrag des Autos, aber das Buch lag da zum Mitnehmen und da es ganz interessant klang, habe ich es mal genommen

das bedarf keiner Worte

iPhone-Impressionen

(mehr gibt es auf Instagram zu sehen)

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4 Kommentare

  1. Hey,

    ein schöner, ausführlicher Rückblick. Die LitBlogCon klingt interessant – aber Köln ist für mich zu weit weg. 🙁 Aber schön, dass du Petra Hülsmann kennen gelernt hast – ich liebe ihre Bücher und habe bisher jedes von ihr verschlungen! Kann ich also nur empfehlen. 😉

    Und das Thema Pinterest nutze ich für meinen Blog aktuell auch nicht, aber wenn es mal ein Haus & Garten gibt, möchte ich mich da auch anmelden, um Inspirationen zu bekommen. 🙂

    Alles Liebe,
    Anna

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  2. Huhu meine Liebe,

    es war sooo schön Dich und Karin kennenzulernen. Wirklich ein witziger Zufall mit der Bahn, der mich total gefreut hat 🙂 Ich hoffe, man sieht sich mal öfter (spätestens dann auf der nächsten LBC ♥)

    Ach und: sorry, dass ich dich vom Lesen abgehalten habe 😛

    Ganz liebe Grüße,
    Marie

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  3. @Anna: ich bin auch schon auf das Buch von Petra Hülsmann gespannt. Habe es aber erst mal meiner Mutter gegeben, weil sie direkt meinte, als ich von Samstag erzählt habe, dass ich ihr die Bücher mal geben sollte. 😃

    Es waren übrigens auch viele Blogger dabei, die nicht aus der direkten Umgebung kamen, aber ich kann dich verstehen. Würde ich weiter weg von Köln wohnen, wäre ich auch nicht hingefahren. Ansonsten kann man das ja mit einem Wochenendtrip nach Köln verbinden. 😉

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  4. @Marie: ich fand es auch toll, dich (und auch Karin) kennenzulernen.
    Wenn du Lust hast, können wir ja mal nen Kaffee oder so trinken (oder was auch immer).

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