Der Büchersonntag

beendet:The Island Legacy*“ von Ruth Saberton gefiel mir gut. Ein altes, zerfallenes Schloss in Cornwall, ein Familiengeheimnis und Freunde, die zusammenhalten – sowie ein scheinbar arroganter Bauunternehmer als Love Interest, der eigentlich gar nicht arrogant ist, sondern eine ganz andere, nettere Seite hat. Daher lautet meine Bewertung: ★★★★☆

Außerdem frisch beendet: „Tall, Dark and Kilted*“ von Lizzie Lamb – ganz okay, aber mir hat Lizzie Lambs „Girl in the Castle“ besser gefallen, vor allem wegen des historischen Aspekts und weil die Protagonistin nicht die Flucht vor ihrem Love Interest ergriffen hat. Mit einem Beauty Therapy Centre kann ich nicht viel anfangen. Außerdem versteh ich nicht, warum Fliss wie ein Teenager wegrennt, nur, weil sie und Rua… – ich kann diesen Namen noch nicht mal schreiben – ein Missverständnis haben oder sowas. Und: einen Heiratsantrag machen, nachdem man gerade mal gefühlt einen Tag zusammen ist? Okay. Daher mein Fazit: ★★★☆☆

Was mir aber auch schon bei „Girl in the Castle“ aufgefallen ist, sind kleine Fehler: ein Wort zu viel, das vermutlich gestrichen werden sollte oder ein fehlendes Wort, was mir als Nicht-Muttersprachlerin auffällt. Dafür lese ich einfach zu viel auf Englisch, als das mir sowas nicht auffallen würde. Zwar bin ich kein Englisch-Experte, aber kleine Fehler fallen eben auch mir auf. Sowas scheint vor allem bei kleineren Verlagen zu passieren, die nicht viel Geld für ein vernünftiges Lektorat haben. Wie wichtig das ist, hat Beate erst vor Kurzem erklärt.

Wie gut, dass man auf dem Kindle Inhaltsfehler melden kann. Ich habe nicht jeden gemeldet, aber ab und zu doch mal diese nette Funktion genutzt.

neu: „Tall, Dark and Kilted“ von Lizzie Lamb, „Am liebsten sind mir die Problemzonen, die ich noch gar nicht kenne“ von Corinne Luca (habe ich persönlich von ihr als Rezensionsexemplar erhalten! 😊 Vielen, vielen Dank!), „Rivers of London: Volume 1 – Body Work*“ (der Comic zu den Büchern von Ben Aaronovitch) und „Romeo and Juliet*“ als Graphic Novel. Dazu wird es auch einen Artikel geben.

aktuell: Momentan lese ich das Buch von Corinne. Es erscheint erst am 11. September, weshalb ich euch nicht viel verraten darf. 😉

Ego: Diese Woche habe ich mal etwas geschrieben und als Inspiration einen Writing Prompt benutzt, den ich auf Pinterest gefunden habe. Apropos Pinterest: für meinen Blog habe ich auch ein Board angelegt.

Außerdem habe ich etwas gezeichnet – die Ergebnisse seht ihr unten. Und wie ihr euch wegen der Motive denken könnt, geht es noch in diesem Jahr nach London! Ich kann es kaum erwarten und werde jede Menge Fotos machen und auch ein paar Buchhandlungen aufsuchen (und Bücher kaufen!). Nachdem wir vor zwei Jahren nicht im Hyde Park waren und kein Museum besucht haben, werden wir das dieses Jahr nachholen.

Und, wie wahrscheinlich die meisten der Bewerber, habe ich es auf die Longlist des Buchblog-Awards geschafft. Jetzt muss ich denen nur noch ein paar Infos schicken und hoffen, dass ich auf die Shortlist komme. Sehr unwahrscheinlich, wenn ihr mich fragt.

Blog: Zwei Artikel gingen diese Woche online.

englische Podcasts: Teacher Luke

4 Gründe, weshalb ihr Bücher im Original lesen solltet

Links: Englische und deutsche Neuerscheinungen für den kommenden Monat findet ihr bei Epilogues.

Oben habe ich ja schon erzählt, dass ich mir Comics gekauft habe. Zufällig stieß ich auch auf den Artikel für Comic-Einsteiger bei Booknapping.

Nächstes Frühjahr gibt’s in der National Portrait Gallery in London eine Ausstellung, die die Fotografien von Lewis Carroll zeigt. Ja, der Lewis Carroll, der „Alice in Wonderland“ geschrieben hat.

Das Thema Buchblogs schafft es immer wieder in überregionale Zeitungen. So auch diesmal:  Literatur als Deko-Soap lautet der Titel eines Artikels in der Zeit. Das Wortspiel (Deko-Soap) ist ganz lustig. Ein Zitat:

Es ist ein fügsamer Umgang mit literarischen Werken, hinter dem eine weich gespülte Vorstellung davon steckt, zu was Literatur taugen kann. Neuerscheinungen werden für das Fotoshooting mal neben dampfende Teetassen drapiert, mal vor das Avocado-Pflänzchen gelegt, dessen zurechtgedüngtes Grün das Cover hübsch ergänzt.

Zum Glück gibt es aber immer wieder Ausnahmen. Wie bei mir zum Beispiel. Ich habe weder eine Avocado-Pflanze, noch kaufe ich überhaupt dieses eklig schmeckende Gemüse (ist eine Avocado ein Gemüse? Oder gehört das zum Obst? Steinobst?) und selten benutze ich irgendwelche Requisiten für meine Fotos. Weil mir das viel zu aufwendig ist.

Bereits vor Jahren habe ich Jeannette Walls Roman „Schloss aus Glas“ gelesen. Seit diesen Monat läuft der Film zum Buch im Kino und NetGalley hat mit der Autorin darüber gesprochen. Den Trailer gibt’s auf Youtube.

Fotos: 

Ich wünsche euch einen schönen Sonntag!  Was habt ihr für den Tag geplant? Heute werde ich wohl nicht viel machen – außer lesen und rumhängen. Sollte morgen das Wetter noch gut sein, was ich stark hoffe, mache ich einen kleinen Ausflug nach Valkenburg aan de Geul.

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1 Kommentare

  1. Ui – der Romeo & Juliet-Comic sieht wirklich interessant aus, habe ich bisher noch nie gesehen. Danke für den Tipp! Und ich freue mich, dass du bei mir vorbeigeschaut hast.

    Ich mag deine Zeichnungen übrigens sehr, sie sind ganz zauberhaft. Nur weiter so 🙂

    Liebe Grüße,
    Sandra

    AntwortenAntworten

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