#nanowrimo: Tipps & aktueller Stand

Noch sieben Tage. Sieben Tage, um knapp 18.000 Wörter zu schreiben. Laut Statistik müsste ich dafür jeden Tag 2.537 schreiben, um am 30. November, dem letzten Tag des NaNoWriMo, fertig zu sein und das Ziel, nämlich die 50.000 Wörter in 30 Tagen, zu erreichen.

Wahrscheinlich müsste ich den ganzen Tag schreiben oder wenigstens ein paar Stunden am Tag. Statt mich bereits morgens um acht Uhr an den Laptop zu setzen, schlafe ich meistens bis neun oder zehn, sofern ich weder arbeiten noch zur Uni muss. Erst gegen Spätnachmittag setze ich mich dann mal an meinen Roman. Zeitmanagement ist das A und O beim Schreiben. Ich muss das wohl noch etwas üben.

Mein aktueller Status: 32.242 Wörter. Das ist für mich schon eine ganze Menge. Seit vier Jahren bin ich dabei und seitdem habe ich anscheinend insgesamt 36.862 Wörter geschrieben. Das bedeutet, dass ich die meisten Wörter beim diesjährigen NaNo geschrieben habe. Immerhin ein Erfolgserlebnis.

Aber werde ich auch gewinnen?

Tipps

  1. Versteife dich nicht auf ein Kapitel. Wenn du feststeckst, beginne ein neues, was dir vielleicht in dem Moment besser liegt. Das habe ich zufällig herausgefunden. Irgendwie habe ich plötzlich nicht mehr meinen Plot beachtet und als ich dann mal einen Blick in mein Notizheft warf, stellte ich fest: ups, eigentlich sollte das ganz anders laufen. Also habe ich ein wenig rumgeschoben und an anderen Stellen weitergeschrieben, bis wieder alles passte. Das ist auch ein Tipp, den die Macher von Scrivener, Literature & Latte, auf dem NaNo-Blog gegeben haben.
  2. Ein Tipp, den ich auch aus dem Blog-Artikel habe und mal verfolgt habe, ist, den Outline Modus von Scrivener zu benutzen. Hier schreibt man eine kurze Zusammenfassung oder Ideen, die das jeweilige Kapitel betreffen. Die dort geschriebenen Wörter werden übrigens mitgezählt. Das kann gut sein. Aber vor allem hilft der Outline Modus gegen Schreibblockaden.
  3. Was mir zu Beginn geholfen hat, ist die 7 Point Story Structure. Diese Methode eignet sich tatsächlich gut, um zu plotten.
  4. Google Maps bzw. StreetView ist dein Freund. Eine Reise zu den Orten aus meinem Roman kann ich mir leider nicht leisten. Obwohl der Beginn in London spielt und ich ja schon mal dort war. Allerdings geht es für meine Protagonistin anschließend Richtung Plymouth und in ein kleines Örtchen. Da hilft Google Maps wirklich gut und vor allem StreetView ist ein praktisches Tool. Man kann Straßen erkunden, Orte und Städte. Oder die Reiseroute von London nach Plymouth.
  5. Wenn du trotz allem nicht weiterkommst: mache eine Pause. Es nützt nichts, wenn man verzweifelt vor dem Computer sitzt, sich die Haare rauft und frustriert ist. Wer trotzdem schreiben will: wie wäre es mit Wordsprints? Entweder auf Twitter (@NaNoWordSprints oder @GerNoWriMo) oder mit dem Tool von NaNoWriMo.

 

1 Kommentare

  1. Den ersten Tipp kann ich auch nur geben, wenn man hängt – ich habe seit dem 23. November „fertig“, habe mich in meiner Meinung zum NaNoWriMo wieder einmal bestärkt gefühlt (aber ich habs meinen „Kritikern“ gezeigt! *g*) und jetzt keinen Bock mehr auf das Projekt.

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