#verenastudiert: Erstes Semester Sprach- und Kommunikationswissenschaft

Lange habe ich nichts mehr über mein Studium geschrieben. Wird also noch mal Zeit. Mittlerweile ist vorlesungsfreie Zeit und danach beginnt auch schon das Sommersemester.

Schreibe ich Klausuren?

Während meine Kommilitonen nun Rhetorik und Sprachwissenschaft schreiben und im kommenden Semester die mündliche Prüfung in Rhetorik ablegen müssen, kann ich mich zurücklehnen. Ich habe die Klausuren bereits letztes Wintersemster geschrieben und die mündliche Prüfung im Sommer gehabt. Allerdings werden Prüfungen nicht automatisch beim Wechsel angerechnet. Man muss hierfür beim Prüfungsausschuss einen Antrag stellen. Das habe ich nun auch erledigt, nachdem ich mich erst mal informieren musste.

Also, Tipp an alle, die den Studiengang wechseln: wenn ihr Klausuren geschrieben habt, die ihr anrechnen lassen könnt, ab zum Prüfungsausschuss und Beantragung abgeben.

Wie die Referate liefen

Referate sind eigentlich nicht ganz so schlimm für mich. Ich bin sowieso jemand, der meistens sehr entspannt ist und wenig Nervosität zeigt. Trotz meiner Angst. Ich musste in der Berufsschule Referate halten und das sogar alleine. Auch in den drei Jahren bis zum Abi standen Referate auf dem Plan. Im Literaturkurs gehörte es dazu, unsere Texte vor Publikum vorzutragen. Entweder vor dem Kurs oder vor anderen. Bei der Abifeier, als es unsere Zeugnisse gab, habe ich auch einen Text vorgetragen. Letztes Sommersemester habe ich eine mündliche Prüfung in Rhetorik und musste eine Rede halten, die bis zu 7 Minuten dauern musste.

Es ist also nicht so, als hätte ich noch nie vor eine Gruppe gesprochen. Das ist nichts Neues für mich und ich sollte es kennen. Dennoch sind die Referate, die ich in diesem Semester gehalten haben, allesamt für mich persönlich eher schlecht gelaufen. Nicht in dem Sinne, dass der Dozent gesagt hätte, es wäre schlecht gewesen. Vielmehr war ich extrem nervös, habe gestottert und die anderen haben das auch gemerkt. Ich habe es an ihren Reaktionen gesehen.

Ich weiß nicht, was los war. Beim ersten Mal lag es vielleicht an meinen starken Kopfschmerzen. Aber das andere Mal? Ich weiß es nicht. Ich hatte das Gefühl, nicht richtig vorbereitet zu sein, obwohl ich mich eingehend mit meinem Text befasst habe.

Und was ist mit der Hausarbeit?

Immer wieder plädiere ich dafür, so früh wie möglich anzufangen. Für meine Berufsabschlussprüfung habe ich ein halbes Jahr vorher mit dem Lernen begonnen. Ähnlich war es beim Abitur.

Als am Anfang des Semesters feststand, dass wir eine Hausarbeit schreiben müssten, die wir vier Wochen nach Vorlesungsende abgeben müssen, dachte ich, „Ach, bis dahin ist ja noch ewig Zeit.“ Dann kam der Januar. So langsam sollte ich mir mal Gedanken um ein genaues Thema machen. Jetzt ist Februar, es ist vorlesungsfreie Zeit. Vor mir liegt ein Stapel Fachbücher, daneben Notizen und ein Buch, was Tipps zum wissenschaftlichen Arbeiten gibt. Ich habe Pages nach den Anforderungen eingerichtet. ich habe EndNote installiert (weil es Citavi nicht für Mac gibt. Ich musste trotzdem den Kurs besuchen. Seit 2011 habe ich kein Windows mehr und auch keinen Computer mehr dem Betriebssystem, mit dem ich aufgewachsen bin). Ich habe Textstücke verfasst und bin unzufrieden. Ich hätte zur langen Nacht der Hausarbeiten gehen können, hatte aber a) Kopfschmerzen und b) keine Lust, mein schweres MacBook Pro inkl. Kabel und Literatur zu schleppen, zumal es auch den ganzen Tag geschneit hatte und ich kenne ja die Busse. Also blieb ich zuhause und befasste mich mit dem eben genannten Buch. Es half!

Diesen Monat werde ich auch nicht viel arbeiten, sondern mich auf die Hausarbeit konzentrieren. Das bedeutet, wenn ich arbeite, dann nur vier Stunden, damit ich danach Zeit für die Hausarbeit habe. Da ich aber Geld verdienen möchte/muss und es auch viel zu tun gibt, will ich diesen Monat nicht komplett darauf verzichten.

Fazit

Im kommenden Semester muss ich unbedingt an meinem Zeitmanagement arbeiten. Oder am besten beginne ich damit jetzt schon.
Das Buch, von dem ich eben gesprochen habe, ist dieses: „Wissenschaftlich arbeiten Schritt für Schritt: Gelassen und effektiv studieren*“.

Wer über meine Fortschritte bei der Hausarbeit informiert werden will, folgt mir entweder bei Twitter oder auf Instagram.

Für alle neuen Leser: ich habe 2016 mein Abitur auf dem zweiten Bildungsweg nachgeholt und anschließend Technik-Kommunikation und Informatik angefangen zu studieren. Nach zwei Semestern habe ich allerdings gewechselt, da ich gemerkt habe, dass das nicht der richtige Studiengang für mich ist. Deshalb studiere ich seit dem Wintersemester 2017/18 Sprach- und Kommunikationswissenschaft. Ich bin mit meinen mittlerweile 32 Jahren die älteste, aber das fällt nicht auf, weil ich so klein bin und jung aussehe. 😉 Das Studium wird durch Bafög finanziert, was ich auch mit über 30 erhalte, da ich vom zweiten Bildungsweg komme und direkt im Anschluss an das Abitur mein Studium begonnen habe. Außerdem habe ich einen Minijob. Leider nicht in meinem erlernten Beruf.

1 Kommentare

  1. Gut, dass das mit dem Klausuren anrechnen funktioniert hat. Mit dem Prüfungsamt hat immer mal wieder jemand Stress, weil alles unnötig kompliziert gestaltet wird 😀
    Was die Hausarbeit angeht, scheinst du doch auf dem richtigen Weg zu sein. Wenn du Thema und Literatur hast, ist das auf jeden Fall schon mal ein super Anfang. Da du geschrieben hast, dass du mit bisherigen Textstücken unzufrieden warst, mein Tipp dazu: Beim ersten Entwurf einfach drauflos schreiben. Formulierungen und Struktur kannst du hinterher immer noch ändern, das wichtigste ist, dass die Worte erst mal da sind. Ich wünsche dir viel Erfolg damit (und folge dir auch endlich auf Twitter, bleibe also so auf dem laufenden)!

    AntwortenAntworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Die DSGVO-Checkbox ist ein Pflichtfeld

*

ich stimme zu