Bücher, die ich nicht beendet habe – und warum

Man kann nicht alle Bücher mögen oder zu Ende lesen. Auch mir geht es manchmal so und heute möchte ich euch erzählen, welche Bücher ich in letzter Zeit nicht beendet habe und warum. Die beiden Romane, die ich euch vorstellen werde, haben beide Potential. Warum habe ich sie also nicht zu Ende lesen können?

13 Dates – Matt Dunn

Das Cover allein hat schon gereicht, um mich neugierig zu machen. Immerhin ist die Skyline meiner Lieblingsstadt darauf zu sehen. Ich bin ein großer Fan von London und britischem Englisch. Ich lese gerne Liebesromane und dass dieser Roman von einem Mann geschrieben wurde, ist mal eine nette Abwechslung. Und Matt Dunn hat es auch sicher drauf! Der Roman liest sich leicht und durch Angel wird man daran erinnert, das Leben zu genießen. Noah fand ich aber etwas anstrengend. Seine Art war einfach zu viel für mich. Dann kam ich an den Punkt, an dem Angel ihm beichtete, was sie für ein Geheimnis mit sich trägt, wieso sie nicht für Beziehungen gemacht ist.
Bücher, die von Krankheiten handeln, kann ich nicht lesen, ohne traurig zu werden. Das geht sicher nicht nur mir so. Aber das Thema macht mir auch Angst. das ist der Grund, weshalb ich das Buch nicht beenden konnte. Aber ich muss gestehen, dass ich ans Ende „geblättert“ habe (wie nennt man das bei einem Kindle-Buch?), denn ich wollte wissen, wie es mit Angel weitergeht. Ich möchte nun nicht spoilern, aber das Ende war eine schöne Überraschung.

Sourdough – Robin Sloan

Den Autor kennt ihr sicher noch von seinem Roman „Mr. Penumbra’s 24-hour bookstore„. Ähnlich mysteriös ist auch sein neues Werk, erschienen letztes Jahr. Man merkt auch hier wieder seine Interessen in Programmierung und Computer.

Diesmal dreht sich der Roman nicht um Bücher, sondern um Brot backen. Lois arbeitet in einer Firma, die Roboter programmieren. Die Arbeit wird gut bezahlt, aber Lois‘ soziales Leben und ihre Gesundheit leiden darunter. Manche ihrer Kollegen ernähren sich von Slurry, einem flüssigen Zeug, das alle Nährstoffe enthält. Brot essen gehört nicht auf ihren Speiseplan. Doch für Lois ist das Backen eine willkommene Abwechslung zu ihrer Arbeit.

Ansich klingt das nicht schlecht. Aber mir ging es zu langsam voran. Es passierte einfach nichts Spannendes und ich konnte mich nicht dazu bringen, weiter zu lesen. Obwohl es danach bestimmt spannend wurde. Vielleicht gebe ich dem Buch noch mal eine Chance?

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3 Kommentare

  1. Hallo,

    ich habe es auch längst aufgegeben, unbedingt immer jegliches Buch bis zum bitteren Ende lesen zu wollen. Mich überzeugt auch sowas wie „Ja, das erste Drittel ist lahm, lohnt sich aber dranzubleiben: Es wird noch soooo spannend.“ ja absolut nicht; für mich bleibt’s trotzdem vor Allem ein Buch, das mich über weite Strecken nicht packen konnte – und da gibt’s für mich dann einfach zu viel „Konkurrenz“, die mich als Leser gleich von Anfang an einsaugt, und die ich darum als sehr viel lesenswerter empfinde. Ich bin darum auch nicht wirklich gewillt, solchen Büchern dann irgendwann doch noch eine Chance zu geben.
    Ich hab allerdings auch schonmal Weiterlesen verweigert, weil gleich anfangs eine wirklich widerlich und äusserst plastische Vergewaltigungsszene vorkam; da wollte ich das Buch gar nicht mehr weiter kennenlernen (war vermutlich ähnlich wie bei dir mit „13 Dates“, wobei ich aber nicht weiter gespickt habe).

    „Zum Ende blättern“ würde ich übrigens auch beim eBook so nennen; je nach Modell hat der Reader ja auch offiziell so bezeichnete Blättertasten. „Zum Ende klicken“ würde mir zu sehr nach Beatboxen klingen und „zum Ende wischen“ nach Putzorgie. 😀

    LG,
    Tanja

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  2. @Tanja: also, eine Vergewaltigungsszene muss ja auch nicht unbedingt sein. :/ Ich hoffe, es gab eine Triggerwarnung zu Beginn?

    (ich seh schon, bei dir im Blog kann ich das eine oder andere interessante Buch entdecken. Schön, dass es noch mehr gibt, die englische Bücher lesen. 😊 )

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  3. Pingback: angeltearz liest - Aktion | Gebloggt aus dem Februar 2018

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