Gedanken zu kürzlich gelesenen Büchern

Love to Hate You*“ von Jo Watson ★★★★★

An diesem Buch habe ich nichts auszusetzen. Ich mochte die Charaktere und die Tatsache, dass sie auch einen ernsteren Hintergrund haben und nicht nur oberflächlich dargestellt werden. Sehr schön ist auch, wie Sera sich um ihre jüngere Schwester kümmert und dafür sorgt, dass sie trotz der familiären Situation eine gute Schulbildung und die Chance auf ein Medizinstudium erhält.

Die Autorin ist aus Südafrika und dort spielt der Roman auch, genauer in Johannesburg.

Late Summer in the Vineyard*“ von Jo Thomas ★★★☆☆

Perspektive: Emmy, außer an zwei Stellen (kurze Absätze): Issac (aber warum?! die eine Stelle zeigt ihn, wie er sich in Kalifornien aus dem Bett schleicht, das er sich anscheinend mit einer Frau für die Nacht geteilt hat. Das ist noch relativ am Anfang des Romans, als er zum ersten Mal auftaucht. Die Frau wird nicht wieder erwähnt. Das nächste Mal ist schon fast am Ende, als er sich mit Emmy gestritten hat und zum Featherstone’s zurückfährt, kurz bevor Emmy in den Tank mit Wein fällt. Er ist sauer, man erhält einen kurzen Einblick in seine Gedanken, das war’s aber auch schon. Beides sind nur sehr kurze Absätze, die nur Lückenfüller sind und keinen wirklichen Einfluss auf den weiteren Verlauf nehmen. Unnötig.)
Außerdem: viele Wiederholungen einzelner Phrasen, aber auch Gedanken. Mittendrin wird dann noch kurz erwähnt, dass Emmy Dyslexia hat, so als wäre der Autorin das gerade erst eingefallen. Emmys Angst bei Unwetter hätte Jo Thomas vielleicht noch etwas ausbauen können. Warum sie die Angst hat, ist klar, aber mir fehlen da etwas mehr Gefühle. Oder auch, als Emmy das erste Mal nach dem Unfalltod ihrer Mutter wieder Auto fährt – hier hätte es sicher auch nicht geschadet, ein bisschen zu erklären, wie Emmy sich fühlt.

The Theory of Attraction*“ von Delphine Dryden ★★★☆☆

Hat die Autorin da erotische Fantasien mit „The Big Bang Theory“ verbunden? 50 Shades of Grey meets The Big Bang Theory, so könnte der Slogan für den Roman lauten.

Ein Astophysiker Typ Sheldon, wenn auch nicht ganz so unerfahren im Umgang mit Frauen, sucht Hilfe in Bezug auf soziale Interaktion auf einem Event von der Uni bei seiner Nachbarin, die heimlich auf ihn steht. Es stellt sich heraus, dass Ivan auf BDSM steht, noch nie eine Freundin hatte, sondern immer nur in Clubs mit seinen Subs schläft. Camilla ist also seine erste, die er, wie er sagt, anlernt. Dabei entwickelt er Gefühle, die er vorher nicht kannte – nämlich Liebe.
Ich werde Big Bang Theory nie wieder so sehen können, wie bisher. Hilfe!

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