Rezension: Daily Soap (Christian Schünemann)

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Das Buch habe ich als Rezensionsexemplar von Diogenes erhalten, was aber in keiner Weise meine Rezension beeinflusst.

Rezension: Daily Soap (Christian Schünemann)Daily Soap
Reihe: Der Frisör #4
Verlag: Diogenes
Erscheinungsdatum: 25. Januar 2011
ISBN: 978-3-257-24052-8
Genre: Krimi
Seiten: 240
Format: Paperback
Quelle: Diogenes

Tomas Prinz erfindet ein neues Styling für seine Kundin Tina Schmale, die vor kurzem die TV-Soap »So ist das Leben« (SidL) übernommen hat. Die Producerin ist angetreten, die Serie aus dem Quotenloch zu retten. Ihre Idee: Für die neue Hauptrolle muss ein Publikumsmagnet her. Doch welcher Star will schon sein Gesicht für eine Daily Soap hergeben? Der Frisör weiß Rat: Charlotte Auerbach, eine Jugend-Ikone aus den 70ern, nach vielen Jahren aus Kalifornien zurück, wäre dazu bereit. Und so gerät er, als ihr persönlicher Stylist, mitten hinein in eine Mannschaft aus Schauspielern, Regisseuren, Autoren, Kameraleuten und Ausstattern, die wie am Fließband täglich 25 Minuten Vorabendunterhaltung produzieren. Und nicht nur das: auch Intrigen, Eifersüchteleien und einen Mord – wie im richtigen Leben.

Meine Meinung

Wie der Titel schon vermuten lässt, dreht sich in dem Krimi alles um eine Soap, nämlich um die fiktive „So ist das Leben“, kurz „SidL“. Sind Soaps eigentlich unter Jugendlichen noch beliebt? Zuhause bei mir wurde sowas nicht geguckt, aber durch meine Oma kannte ich ein paar, allen voran „Unter Uns“. Als ich später eine TV-Karte für meinen Computer bekam, schaute ich ab und zu mal „Marienhof“ oder „Verbotene Liebe“. Wirklich dafür interessiert habe ich mich allerdings nie.

Daily Soap“ ist mein erstes Buch von Christian Schünemann, deutscher Autor und Drehbuchautor. Normalerweise sind Krimis nicht mein Fall, zumindest wenn es um Bücher geht. Doch als ich den Autor bei der diesjährigen Litblog Convention bei einem Vortrag kennengelernt habe, bin ich neugierig geworden. Zwar ist „Daily Soap“ das vierte in der Reihe um den Starfrisör Tomas Prinz, aber es lässt sich auch gut unabhängig von den vorherigen drei lesen.

Auf der Litblog Con hat Christian Schünemann erzählt, wie er für die Krimireihe recherchiert: dass er tatsächlich einen Frisör als Ansprechpartner kennt und auch mal bei ihm ein Praktikum gemacht hat, um die Handgriffe, die er in seinen Büchern beschreibt, kennenzulernen. Dass der Autor auch Drehbücher schreibt und sich mit der Produktion von TV-Formaten auskennt, zeigt sich, wenn Ich-Erzähler Tomas Prinz in den Studios von „SidL“ ist. Somit gibt „Daily Soap“ nicht nur einen guten Einblick in den Alltag eines Frisörs, sondern auch noch in den eines Fernsehstudios. Die unterschiedlichen Charaktere sind gut gezeichnet und haben alle ihre eigenen Eigenschaften. Auch für einen Krimi-Neuling wie mich ist das Buch ein guter Einstieg, denn der Schreibstil ist angenehm und ich habe mich auch nicht unwohl beim Lesen gefühlt. Das war nämlich meine Sorge.

Fazit: ein gelungenes Buch, was sich sehr flüssig lesen lässt. Ideal für Krimi-Neulinge.

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© Cover Diogenes Verlag AG

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