Buch vs. Hörbuch

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Ich habe schon immer Bücher gelesen. Ob als Kind oder später als Jugendliche. Natürlich bin ich aber auch mit Hörspielkassetten aufgewachsen. Meine Mutter erzählt heute noch, dass auf der Autofahrt Richtung Urlaub (in Bayern) immer Benjamin Blümchen laufen musste. Neben dem berühmten sprechenden Elefanten habe ich aber auch gerne TKKG gehört sowie Regina Regenbogen. Ich überlege gerade, ob ich Enid Blytons Fünf Freunde auch auf Kassette hatte oder nur die Bücher. 

Womit ich aber nie etwas anfangen konnte, sind Hörbücher. Das wollte ich aber mal ändern und habe mir ein Probeabo bei Bookbeat geholt. Darauf gekommen bin ich durch Anabelle aka Stehlblüten auf Instagram. Netflix für Hörbücher, so beschreibt Anabelle es in einer Antwort. 

Buch vs. Hörbuch

Bücher

Unterwegs lesen bedeutet: Bücher mitschleppen. Unter Umständen sind sie ziemlich sperrig, aber dafür gibt es ja auch ebooks. Der e-reader wiegt nicht viel, ist flach und passt in fast jede Tasche. 

Beim Lesen schweifen meine Gedanken zwar schon mal ab, aber das ist eher selten der Fall – und wenn doch, kann ich ganz einfach zu der Stelle zurückkehren, an der meine Gedanken das Buch verlassen haben. 

Hörbücher

Auch Hörbücher nehmen, wie ebooks, kaum Platz weg. Das Handy hat man doch eh immer dabei. Was ich aber manchmal vergesse sind meine Kopfhörer. Da ich aber jetzt ganz coole neue habe, wird mir das vielleicht nicht mehr passieren. Aber ich weiß noch nicht, ob ich mich traue, mit den dicken Teilen auf dem Kopf rauszugehen. Bisher habe ich immer die klassischen weißen Kopfhörer benutzt, die beim iPhone standardmäßig dabei sind. 

Die Gedanken! Bei Hörbüchern laufe ich Gefahr, dass meine Gedanken auf Wanderschaft gehen. Ich könnte zurückspulen (nennt man das heute überhaupt noch so?!), aber dann spule ich vielleicht zu weit zurück oder ich verklicke mich oder oder oder. 

Aber ich kann während des Strickens oder Häkelns oder auch beim Kochen und Backen ein Hörbuch hören. 


Lohnen sich Hörbücher für mich?

Zum Lesen setze ich mich gerne ins Wohnzimmer oder im Sommer auf die Terrasse. Im Bett wird natürlich auch gelesen oder wenn ich auf meinen Bus warte bzw. im Bus sitze. Meine Busfahrten sind allerdings nur sehr kurz, meistens dauern sie knapp 10 Minuten, eine andere Buslinie braucht etwas länger, weil sie eine andere Strecke fährt. Aber auch diese Zeit kann zum Lesen genutzt werden. Es sei denn, ich nehme den längeren Bus, der einen kurvigen Weg fährt. Dann kann ich nicht gut lesen und höre deshalb oft Musik. Dass ich diesen Bus nehme, kommt aber seltener vor. 

Bisher bin ich nicht auf die Idee gekommen, zu Hause ein Hörbuch zu hören. Aber ich habe das gestern mal ausprobiert. Mein Freund war nicht da, ich habe das Mittagessen vorbereitet und dabei „Josh and Hazel’s Guide to Not Dating*“ von Christina Lauren gehört. Eigentlich hatte ich mir das ebook gekauft, es aber später zurückgegeben, da ich beim Hörbuch weiter als beim Lesen gekommen war. Statt einen Kopfhörer aufzusetzen, habe ich das Hörbuch über AirPlay mit unserem smarten Lautsprecher verbunden. Ziemlich praktisch.

Hörbuch und Strickzeug

Später am Abend dann lag ich auf der Couch, Stricksachen in der Hand und Hörbuch auf den Ohren. Ich musste nämlich meine neuen Kopfhörer ausprobieren, die es letztens bei Apple gratis beim Kauf eines Computers gab. 

Stricken und Hörbücher passen ganz gut zusammen. Dank des Buchs auf meinen Ohren konnte ich ein paar Reihen an meinem Stirnband stricken und habe mich auch nur ganz selten vertan. Auf den Roman konnte ich mich auch konzentrieren. 

Die Frage ist aber dennoch: lohnen sich Hörbücher für mich? Die Hörbuch-Flatrate bei Bookbeat kostet knapp 15€ im Monat. Man kann die Hörbücher on- und auch offline hören und das so viel wie man möchte. Wenn ich das richtig verstehe, ist im Audible-Abo nur ein Hörbuch drin. Jedes weitere kostet etwa 10€. Allerdings behält man dort die Bücher, auch nach der Kündigung. Das ist bei Bookbeat nicht der Fall. Aber mal ehrlich: wie oft kommt es vor, dass man ein Hörbuch noch mal hören möchte? Selbst Bücher lese ich nur einmal. 

Ein Hörbuch pro Monat ist für mich wahrscheinlich schon ausreichend genug. Aber noch bin ich nicht ganz überzeugt von Hörbüchern. Ich muss das Gehörte vor mir sehen, als Text. Und am besten noch selber lesen. Sonst driften meine Gedanken ab. 

Wie ist das bei euch? Hört ihr regelmäßig Hörbücher? Oder bevorzugt ihr auch Bücher?

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1 Kommentare

  1. Huhu!
    Für mich sind Hörbücher und echte Bücher (oder von mir aus auch E-Books) zwei völlig verschiedene Dinge. Ich würde niemals auf die Idee kommen mich irgendwo in die Ecke zu setzen und ein Hörbuch zu hören. Da möchte ich lieber selber lesen. Aber ich liebe Hörbücher beim Auto fahren, bei der Arbeit oder bei irgendwelchen Dingen wo ich mit den Gedanken abschweifen kann aber die Hände und Augen nicht frei habe.

    Mittlerweile haben Podcast bei fast komplett die Hörbücher abgelöst, jedoch hab ich noch ein paar ungehörte bei Audible.
    Audible ist leider kein Abodienst, sondern du bekommst für die 10€ / Monat einen Gutschein, der nur eine virtuelle Währung ist. Ein Hörbuch kostet entweder einen halben oder einen ganzen Gutschein. Danach muss man halt entweder bis zum nächsten Gutschein warten oder für ein weiteres Buch zahlen. Dafür ist die Auswahl riesig. Wichtig zu wissen ist dass nicht aufgebrauchte Gutscheine bei der Kündigung verloren gehen. Also vorher einlösen.

    Wer einfach mal als Lückenfüller ein Hörbuch sucht wird vielleicht bei Spotify glücklich. Dort gibt es auch ein paar zur Auswahl.

    Schöne Grüße nach Aachen 🙂

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