Der Büchersonntag

diese Woche abgebrochen

Das Lächeln der Frauen*“ von Nicolas Barreau. Ich habe es bereits auf Instagram erzählt, aber ich schreibe es hier auch noch mal. Ausschlaggebend war ein Gespräch im Buch zwischen Aurélie und ihrer besten Freundin, deren Namen ich vergessen habe (Barbette?). Erst mal finde ich, dass Barbette sich anhört, wie eine 60jährige, die ihre Freundin wie ein Kind behandelt. Dann benutzt sie Wörter, die doch niemand in einem lockeren Gespräch unter Freundinnen (es ging um das Buch, was Aurélie gekauft und gelesen hat) sagen würde. Nämlich: Koinzidenzien.

Ich könnte es ja noch verstehen, wäre das Buch eine Übersetzung. Aber nun wissen wir alle ja, dass der Autor Nicolas Barreau gar nicht existiert, sondern dass Daniela Thiele (die auch die „Übersetzerin“ Sophie Scherrer ist) hinter dem Namen steckt. Die Welt hat das bereits 2012 in einem Artikel über Pseudonyme geschrieben.

Ich war genervt von dem Buch, von der Geschichte. Aus Neugierde habe ich dann mal weiter geblättert, bis Aurélie den Autor des Buches kennenlernt. Zu dem Zeitpunkt weiß sie nicht, dass er der Autor ist, denn der ist ja angeblich Engländer und heißt Robert Miller oder so. Sie haben einen One Night Stand, am Morgen danach, nachdem sie etwas in seinen Sachen gefunden hat, erfährt sie, dass er Robert Miller ist. Daraufhin ist sie wütend, weil er sie angelogen hat. Okay, kann ich verstehen, aber ihre Reaktion fand ich sehr kindisch. Überhaupt fand ich sie kindisch. Am Ende gibt es natürlich ein Happy End für die beiden.

Bücher mit Happy End lese ich sehr gerne, aber das Buch war leider nicht meine „cup of tea“, wie der Engländer sagen würde.

aktuell lese ich

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Vier Tage kein Foto mehr gepostet! 😱 Habt ihr mich vermisst? Ich bin momentan so mit Uni (v.a. Hausarbeiten) beschäftigt. Außerdem habe ich Probleme mit den Augen (trocken, brennen) und da ich nicht alle Texte ausdrucken will, lese ich sie am Laptop/iPad, was anstrengend für meine Augen ist. Zum Glück habe ich in zwei Wochen einen Termin beim Augenarzt. Vielleicht wird es nach 7 Jahren mal Zeit für eine neue Brille?! 👓 Auf dem Foto seht ihr mein aktuelles Buch. „Das Lächeln der Frauen“ habe ich übrigens abgebrochen, wie in den Stories letztens angekündigt. Stattdessen habe ich zu einem weiteren Buch von meinem SuB gegriffen. Dieses Jahr wird der Stapel ungelesener Bücher reduziert Gute Nacht, ihr da draußen! 😴 #currentlyreading #bookstagram #bookworm #bookblogger #booknerd #bibliophile #igreads #bookobsessed #booklover #readingtime #readersofinstagram

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Weil ich in diesem Jahr meinen SuB aufbauen möchte, habe ich mir das nächste Buch gegriffen, was in meiner Umfrage auf Goodreads, neben „Das Lächeln der Frauen“, die meisten Votes bekommen hat (hier gab es sogar einen Gleichstand!): „The Watchmaker of Filigree Street*“ von Natasha Pulley. Der Roman spielt im 19. Jahrhundert in London, die Iren bombardieren die Stadt und mittendrin ist Thaniel, der eine magische Taschenuhr bekommen hat. Das Cover finde ich richtig schön, einer der Gründe, weshalb ich es letztes Jahr auch gekauft habe. Außerdem wollte ich mal was anderes lesen. „The Watchmaker of Filigree Street“ ist eine Mischung aus Historische Fiktion, Steampunk und Fantasy – also etwas, was ich eher wenig lese, aber nicht abgeneigt bin.

Neues auf dem Blog

Linkempfehlungen

Habt ihr eigentlich schon mal was von Stella Goldschlag gehört? Mir sagte der Name der Jüdin, die andere Juden im zweiten Weltkrieg verraten hat, gar nichts. Takis Würger hat ein Buch über sie geschrieben. Eine Rezension darüber könnt ihr unter anderem bei Janine lesen.

Marie Kondo, Autorin diverser Aufräum-Bücher und Erfinderin der KonMari-Methode, hat nun eine Netflix-Serie. Sabine hat sich mit der Serie beschäftigt und erklärt, warum sie nicht unser Leben verändern wird. Habt ihr die Serie schon gesehen oder die Bücher gelesen? Was haltet ihr von ihnen? Eine andere Sicht auf Marie Kondo (und ihre Bücher) hat Jenni.

Costa ist eine Coffeeshop-Kette (nein, nicht Coffeeshop im Sinne von Drogen kaufen) in Großbritannien (den normalen Kaffee dort finde ich aber eklig. Ich habe ihn in St Pancras getrunken, als wir auf den Eurostar gewartet haben. Bäh.) Seit 1971 gibt es aber auch den Costa Book Award, denn Kaffee und Bücher passt gut zusammen. Die Gewinner von 2018 könnt ihr z.B. auf Tripfiction nachlesen.

Und zum Schluss:

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