#verenastudiert: Rückblick auf das dritte Semester

Kaum hat das neue Jahr begonnen, ist die Vorlesungszeit vorbei. Für uns Studenten bedeutet das: Klausur- und Hausarbeitsphase. Vor allem letztere, denn ich habe zwar schon vor einem Monat angefangen zu recherchieren und auch zu schreiben, jedoch rückten die Hausarbeiten zu Gunsten des Lernens in den Hintergrund. Das soll sich aber ganz bald ändern, denn glücklicherweise steht in diesem Semester nur eine Klausur sowie ein Test auf dem Plan. Der Test wurde in der letzten Woche geschrieben. Die Klausur direkt am Anfang der vorlesungsfreien Zeit. Im März sind die Nachholtermine. Falls ich etwas nicht bestehen sollte …

Immer nehme ich mir vor, früher mit den Hausarbeiten anzufangen oder zwischendurch mal die Vorlesungsfolien durchzugehen und nachzuarbeiten. Letztendlich mache ich das natürlich nicht. Mit 33 Jahren sollte man das gelernt haben, zumal ich ja durch die Ausbildung auch etwas Erfahrung habe mit Lernen und Organisation.

Organisation und Notizen

Wenigstens habe ich kein großes Zettelchaos mehr mit Vorlesungsmitschriften. Denn seit ich mein neues MacBook habe, nehme ich das auch mit zur Uni, um darauf mitschreiben zu können. Statt einer besonderen App vertraue ich da ganz auf Pages, allerdings habe ich mir nun ein Template erstellt, das mir Platz für Begriffe lässt – ein bißchen angelehnt an die Cornell-Methode. Angewandt habe ich das Template allerdings noch nicht, denn mir ist das erste vor etwa zwei Wochen in den Sinn gekommen. Um zu testen, ob das eine gute Methode ist, muss ich leider bis zum Wintersemester warten, da das kommende Semester nur aus meinem Praktikum besteht und gegebenenfalls fachfremden Veranstaltungen oder Kurse beim Schreibzentrum, um Punkte für das Mobilitätsfenster zu sammeln.

Zum Lernen habe ich mir Karteikarten gekauft, da ich es bevorzuge, Lernstoff von Hand aufzuschreiben. Dabei kann ich trotzdem auf meine digitalen Notizen zurückgreifen. In meinen Mitschriften habe ich rot markiert, wenn etwas wichtig für eine Klausur oder Hausarbeit ist. Die Mitschriften, Folien und vom Dozenten digital bereitgestellte Literatur speichere ich in der iCloud; so habe ich immer alles direkt gesichert und kann von allen Geräten auf die Dokumente zugreifen.

Soziale Kontakte

Mittlerweile habe ich „meine“ Leute im Studiengang gefunden, mit denen ich mich zum Lernen austauschen oder mal zwischendurch einen Kaffee trinken kann. Geplant ist auch, dass wir in diesem Monat uns zusammensetzen und an den Hausarbeiten schreiben – natürlich jeder für sich. Es ist schön, in die Uni zu kommen und Kommilitonen zu haben, die sich mit mir unterhalten, sich zu mir setzen und mit denen ich lernen kann. Da spielt die Altersdifferenz keine Rolle.

was noch ansteht

  • Hausarbeit Methodenseminar
  • Hausarbeit Sprache & Politik
  • Klausur Handeln mit Medien
  • Abgabe für den Kurs „Schreiben für die Öffentlichkeit“
  • Zertifikate drucken lassen

Nächstes Semester

Ich habe es eben schon erwähnt: im 4. Semester mache ich ein Praktikum und zwar bei einem kleinen Verlag hier in Aachen. Auf die Zeit dort bin ich auch schon ganz gespannt, denn dort werden nicht nur Bücher verlegt, sondern auch gedruckt. Vor allem interessiere ich mich aber für das Korrektorat bzw. Lektrorat, aber auch fürs Marketing. Das bedeutet aber auch, dass ich sehr wahrscheinlich während der Zeit keinen Kurs beim Schreibzentrum belegen kann. Zum Glück werden die Kurse aber in jedem Semester angeboten.

Und nun widme ich mich meinen Karteikarten. Eigentlich wollte wollte ich dieses Wochenende noch etwas für die Arbeit machen, allerdings habe ich gerade gemerkt, dass meine Lizenz für MaxQDA abgelaufen ist. Blöd.

Habt einen schönen Samstagabend!

2 Kommentare

  1. Pingback: 28 Days of Blogging, Take 2 | Hedgefairy Tales

  2. Spannend, mit über 30 noch mal in den Hörsaal zu gehen. Wobei ich mir vorstellen kann, daß man dann viel zielgerichteter ist?
    Viele Grüße
    Suse

    AntwortenAntworten

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