#verenastudiert: Hallo Masterstudium!

Der Bachelor ist geschafft und nun folgt der Master. Seit einem Monat in etwa studiere ich „Digitale Medienkommunikation“, auch Digimon genannt. Wie passend, dass das erste Semester digital stattfindet.

Über den Studienbeginn Ende Oktober war ich sehr froh, denn so kommt wieder etwas Routine in meinen Alltag. Die letzten Monate waren wenig strukturiert und ich habe es vermisst, zu lernen. Weil ich die Pandemie sehr ernst nehme und mich mit fast niemandem treffe, nicht in Urlaub gefahren bin und wenig Abwechslung habe, war also etwas Neues dringend nötig.

Digitale Uni – klappt das?

Dass es funktioniert, hat schon das Sommersemester gezeigt. Zumindest habe ich persönlich keine gravierenden technischen Probleme festgestellt. Es kommt mal vor, dass Moodle überlastet ist, aber ansonsten läuft alles doch gut. Etwas anstrengend ist es allerdings schon, 90 Minuten Kopfhörer zu tragen. Ich benutze die normalen In-Ear, die beim iPhone immer dabei sind. Nicht unbedingt angenehmer sind meine „Over Ear“ von Beats. Auch die sind für längeren Gebrauch nicht sehr gemütlich.

Kopfhörer trage ich deshalb, weil mein Mann (seit Februar) im Homeoffice arbeitet und daher sehr häufig in einem Call ist. Damit ich ihn nicht störe (oder wir uns nicht gegenseitig stören), nehme ich Kopfhörer. Er benutzt seine nur selten und vor allem dann, wenn wir beide sprechen müssen. Das ist halt der Nachteil daran, wenn beide zuhause sind. Je nach dem muss einer von uns dann auch mal den Raum wechseln.

Was mir aufgefallen ist: Gruppenarbeiten fallen mir digital viel leichter. Normalerweise mag ich es ja nicht, mit anderen zusammen z. B. an einem Referat zu arbeiten, sich mit der Gruppe zu treffen, … Aber auf digitalem Wege finde ich das sehr angenehm und ich habe den Eindruck, dass die Gruppenarbeit besser läuft, es wird produktiver gearbeitet.

Meine „Tools“

Seit ein paar Wochen besitze ich endlich ein neues iPad! Mein iPad Air (1. Generation) funktioniert zwar noch gut. Allerdings lässt es sich schon länger nicht mehr aktualisieren. Zumal macht mir das Malen mit dem iPad sehr viel Spaß und der Apple Pencil ist richtig gut. Das habe ich am iPad Pro meines Mannes testen dürfen. Allerdings wollte ich auch nicht immer sein iPad benutzen, weil ich dann auch keinen Zugriff auf meine Sachen habe. Also habe ich im Sommer beschlossen, als Belohnung für meinen Bachelorabschluss ein neues iPad zu kaufen. Und als Student gibt es ja auch Rabatt.

Obwohl viele der „Studytuber“ (also Youtuber, die studieren und ihre Tipps etc. auf Youtube veröffentlichen) GoodNotes oder Notability für ihre digitalen Notizen verwenden, habe ich mich erst mal für kostenfreie Apps entschieden. Auf meinem MacBook habe ich schon länger OneNote von Microsoft, um bei Vorlesungen und Seminaren Notizen machen zu können. Die App habe ich auf meinem iPad ebenfalls installiert und ich kann sogar handschriftliche Notizen machen. Außerdem gibt es ja auch noch die Notes-App von Apple. Was mich doch ein wenig stört an diesen Apps: das Schreiben ist nicht so schön … smooth wie es wohl bei Apps wie GoodNotes ist. Ich glaube, streamline nennt sich das. Vielleicht schaffe ich mir GoodNotes an. Das macht zumindest einen guten Eindruck und kostet unter 10€.

Notizen in PDF geht zwar einfach über Preview (oder Vorschau; ich hab alle Geräte auf Englisch eingestellt), allerdings stört die Seitenleiste beim Schreiben gewaltig.

Auf dem Bild habe ich euch das mal deutlich gemacht.

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