Blogflaute?

3. Advent3. Advent

Im Moment finde ich es unglaublich schwer, Ideen für den Blog zu finden. Auf einen reinen Rezensionsblog habe ich keine Lust. Ich selber lese nämlich nur selten Rezensionen und wenn, überfliege ich sie nur oder bevorzuge kurze Texte. Auch fühle ich mich nicht als „richtige“ Buchbloggerin. Ja, ich schreibe hier über Bücher, das Lesen und es gibt auch hin und wieder eine Rezension. Aber Kontakte zu anderen Buchblogger*innen pflegen, Kontakt zu Verlagen aufnehmen, … puh, ne, das kann ich irgendwie nicht. Ich finde es ja toll, wenn andere Buchblogger*innen große Zusammenarbeiten mit Verlagen, Buchhandlungen etc. haben. Ein wenig neidisch blicke ich ja schon auf die herab, die mehr Erfolg haben als ich. Obwohl ich nun schon seit 2008 über Bücher blogge (mal mehr und mal weniger). Wahrscheinlich ist es eine Typsache. Ich bin halt eher zurückhaltend, spiele mich nicht in den Vordergrund und traue mich wenig, auf andere zuzugehen, um etwas zu bitten oder mich gar für Instagram mit einem Buch in der Hand vor die Kamera zu stellen (inkl. zum Buch passenden Make-Up und Outfit). 

Ja, ich würde gerne etwas mehr Leute ansprechen mit meinem Blog, meinem Instagram-Account (oder meinen drei Instagram-Accounts), Videos für Youtube produzieren, mir endlich den Wunsch vom ersten eigenen Buch erfüllen. Generell veröffentlichen viele Blogger Bücher. Ob nun Romane oder Sachbücher ist völlig egal. Ich habe schon als Kind davon geträumt, Autorin zu sein. Mit Mitte 30 habe ich es immer noch nicht geschafft. 

Ein weiterer Wunsch, den ich seit ein paar Monaten in mir trage, ist: meine kleinen digitalen und analogen „Kunstwerke“ verkaufen. Sei es als Postkarte, Sticker (schenkt mir jemand einen Plotter?), Poster, aufgedruckt auf einer Tasse, … Ich habe auch schon einen Etsyshop erstellt, damit mir niemand den Namen „klaut“. Auf meinem Instagram-Account @notyetanotherartist poste ich immer neue Bilder. Außerdem habe ich eine Seite bei Steady eingerichtet (das ist quasi das deutsche Pendant zu Patreon). Aber so richtig läuft das noch nicht. Ich bin wohl nicht geschaffen für Werbung machen. Dabei hatte ich vor, auf Steady kleine digitale Goodies anzubieten. Ausmalbilder, Wallpaper, Postkarten, … Eine kleine Community aufbauen, einen Grund haben, täglich was zu malen, kreativ zu sein. Vielleicht auch Feedback bekommen. 

Und mein Buchblog? Wie wird es hier weitergehen? Ehrlich gesagt: keine Ahnung. Er bleibt bestehen. Hier kann ich meine kreativen Ergüsse mit euch (oder niemandem) teilen. Vielleicht kann ich mich ja noch mal aufraffen und aktiver werden, auch mit dem Kommentieren bei anderen. Ich verdiene kein Geld mit dem Blog. Wäre eigentlich ganz schön. Aber die Anfragen, die mich erreichen, sind entweder dubios oder passen absolut nicht zu meinem Blog. Dann gehe ich doch lieber keine Kooperation ein. 

Schreibt mir, wenn ihr Ideen habt, worüber ich schreiben könnte oder wie ich meinen „künstlerischen“ Instagramaccount bekannter machen kann. Was ich verbessern kann. Was ihr mögt an meinem Blog. Was ihr nicht mögt. Schreibt mir einen Kommentar oder eine Mail. 

P.S.: Das Beitragsbild habe ich gestern während zwei Vorlesungen gemalt. 

 

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2 Kommentare

  1. Ich lese gerne alltagsgeschichten, ich weiß, aktuell ist da nicht viel los, aber auch reine Gedanken gange oder wie man sich so die Zeit aktuell vertreibt fände ich spannend.
    bei mir läuft es auch aktuell nur schleppend. Aber mal sehen wie es sich nun weiter entwickelt. Jeder brauch mal ne kreative Pause.

    dsvhon fände ich zb makeinof deiner Karten oder wo du sie hast machen lassen. Oder Bilder von den Spaziergängen. Alltag eben 😊

  2. Nun, über Blogflauten können die vielen verschiedenen kreativen Aufgaben hinweg helfen, die in anderen Blog wöchentlich oder monatlich verteilt werden. Schreiben, Schreibübungen, Experimentieren mit dem, was einem Spaß macht. Du könntest ja zum Beispiel regelmäßig ein Instagrambild nehmen und über den Moment schreiben, in dem du es aufgenommen hast. Warum hast du es aufgenommen, welche Gefühle hat es ausgelöst und so weiter. Oder du nimmst dir vor, täglich eine Kurzgeschichte zu schreiben (Okay, ich habe das einmal probiert und bin nach drei Tagen gescheitert, aber möglich wäre es.) – die muss nicht einmal perfekt sein, sondern einfach nur ausprobieren, was einen gerade in den Sinn kommt. Der Blog ist deine Spielwiese, der Ort, wo du deine Kreativität, deine Gedanken und alles andere hineinwerfen kannst, wo du sie zusammenbaust, wieder auseinander nimmst und von vorne beginnst.

    Ja, dass da oft kaum Reaktionen kommen demotiviert, ich kenne es ja selbst, aber es findet sich und wenn ich bedenke, wie oft ich schon ganz aufhören wollte mit dem Bloggen, zum Glück habe ich es bis hierhin noch nicht gemacht, auch wenn es mehr meine eigene Spielwiese ist, auf die kaum wer zu Besuch kommt.

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