Little Beach Street Bakery


Erscheinungsdatum:13. März 2014
Sprache: Englisch (BE)
Genre: ChickLit, Adult
Kindle | Taschenbuch

Inhalt:
Die Geschichte erinnert mich an The Beach Café von Lucy Diamond. Das ist nicht schlimm, denn das Buch fand ich toll.

Polly und Chris haben eine gemeinsame Firma. Doch in den letzten zwei Jahren lief es gar nicht gut und ihr kleines Unternehmen meldete Insolvenz an. Auch die Beziehung leidet darunter und so entscheidet Polly, alleine in eine neue Wohnung zu ziehen und einen Job zu suchen.
Per Zufall entdeckt sie, dass in Mount Polbearne ein Häuschen zu mieten ist. Die Insel ist nur per Fähre oder zu Fuß, wenn Ebbe ist, zu erreichen.
Als Polly das Haus sieht, eine stillgelegte Bäckerei, ist sie zunächst wenig begeistert, denn der Zustand ist alles andere als gut. Nichtsdestotrotz zieht sie ein.
Sie lernt auch direkt neue Freunde kennen: den Kapitän Tarnie und seine Fischerleute. Wenig Freundlichkeit bringt ihr Gillian Manse entgegen, die ganz verbissen in ihrer Bäckerei nicht schmeckendes Gebäck verkauft. Damit nicht genug: sie ist Pollys Vermieterin.
Polly erfährt später, warum Gillian so grantig und verbissen ist.

In der ersten Nacht macht Polly Bekanntschaft mit dem Papageientaucher-Baby, später Neil. Das arme Tier ist gegen die Scheiben der alten Bäckerei unter der Wohnung gekracht und ruft laut nach Hilfe. Schnell wächst ihr der Vogel ans Herz.

Damit Polly nicht von der Einsamkeit eingeholt wird, macht sie das, was ihr schon immer Spaß gemacht hat: Brot backen. Gillian ist davon alles andere als begeistert, vor allem nicht, als die Dorfbewohner anfangen, Pollys Brot zu essen.

Dann ist da noch der Imker Huck, ein Amerikaner, der in der Nähe ganz alleine zwischen Wiesen und Wald auf dem Festland lebt.

Alles in allem fühlt Polly sich richtig wohl auf der Insel. Sie blüht förmlich auf und backt schließlich, geheim natürlich, für die Bewohner Brot. Bis Gillian einen Unfall hat und sich nicht um ihre Bäckerei kümmern kann.

Ein Schicksalsschlag, der für Gillian und andere Dorfbewohner nur allzu bekannt ist, nimmt Polly ziemlich mit.

Worum es geht:
Zunächst geht es um einen Neuanfang. Polly lässt ihr altes Leben in Plymouth zurück. Sie weiß nicht, was sie erwartet auf dieser kleinen Insel, doch beim Lesen spürt man richtig, dass ihr dieses Leben guttut. Gedanken an Chris und ihre gescheiterte Firma hat sie auf dem Festland gelassen. Stattdessen lebt sie ihr eigenes bescheidenes Leben mitten im Nirgendwo in Cornwall. Völlig unerwartet begegnet die auch ihrer zukünftigen Liebe.

Meine Meinung:
Little Beach Street Bakery ist eine wunderbare Geschichte. Wie man es von Jenny Colgan gewohnt ist, enthält auch das Buch jede Menge leckere Rezepte. Ihr Schreibstil versetzt den Leser nach Cornwall. Ich fühlte mich mitten im Geschehen und obwohl ich noch nie in Cornwall war, hatte ich beim Lesen eine genaue Vorstellung.
Die Story ansich ist nicht besonders tiefgründig. Was man aber beim Lesen nicht direkt erahnt ist, mit wem Polly am Ende zusammen kommt. Denn da ist diese kleine Affäre, die so untypisch für Polly erscheint.

Ganz toll finde ich Neil. Dieser Vogel kehrt immer zu Polly zurück und er ist so süß beschrieben. Fast ist er wie ein Hund, der Polly auf Schritt und Tritt folgt.

Little Beach Street Bakery erhält von mir 5/5 Sterne, obwohl ich dieses Ereignis bei etwa 60% als sehr überraschend empfand. Es schien so gar nicht in diese Idylle zu passen, gehört aber wohl zum Leben auf der Insel dazu.


Genre: Chick Lit
Subjects: Bäckerei, England, Insel, Meer

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