We were Liars

Inhalt

Eine reiche Familie macht jeden Sommer Urlaub auf ihrer Privatinsel. Drei Schwestern, deren Kinder und die Großeltern. Mit dabei ist der beste Freund eines der Kinder. Alles ist perfekt. Zumindest scheint es nach außen hin so. Doch wenn man genauer hinsieht, merkt man, dass etwas nicht stimmt. Die Fassade der perfekten Familie bröckelt.

Cadence erlebt auf der Insel eine schöne Kindheit. Gemeinsam mit ihren Cousins und dem besten Freund ihres Cousins, in den sie übrigens verliebt ist, wirkt alles toll. Bis ein Unglück passiert, nach dem nichts mehr so ist, wie vorher. Ihre Cousins schweigen, reagieren nicht auf ihre Briefe und E-Mails. Zwei Jahre später kehrt Cadence zurück auf die Insel. An den Unfall hat sie keine Erinnerung und man schweigt auch darüber. Warum weint die Tante nachts? Warum hat einer der kleinen Cousins Albträume? Durch Ausquetschen ihrer Freunde kommt sie der Antwort auf all ihre Fragen auf die Schliche.

Und da ist auch schon die Sache, die ich nicht vorhergesehen habe. Beim Lesen habe ich mich ständig gefragt, was passiert ist. Warum schweigen alle? Doch nun, da man am Ende alles erfährt, tauchen neue Fragen auf. Die bleiben aber unbeantwortet. We were liars * hat keinen Cliffhanger. Man muss sich wohl selber Gedanken machen, wie das alles passiert sein kann, wenn es doch zwei Jahre zuvor so endete. Um zu verstehen, was ich meine, muss man wohl das Buch lesen.

Fazit

Abgesehen vom Ende hat das Buch etwas Magisches, ein wenig etwas von einem Märchen. Am Ende erscheint alles so unwirklich. Das kann doch nicht wirklich SO passiert sein?

4 Sterne gibt’s von mir. Besonders hervorragend ist „We Were Liars“ nicht. Aber endlich mal ein Buch, bei de man das Ende nicht direkt errät. Zumindest ging es mir so.


Genre: Jugendbuch
Kategorie

30+. Bloggerin seit 2004. Hobbyautorin. gelernte PKA. Abitur 2016 auf dem zweiten Bildungsweg. Studentin (Sprach- und Kommunikationswissenschaft).

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