Die Sache mit dem Wetter

Es ist Juli. Hochsommer. In manchen Regionen Europas ist es so heiß, dass ganze Wälder brennen. Hier ist es zum Glück nicht so warm. Eigentlich hatten wir bisher ja auch keinen richtigen Sommer – eher Herbst. Da kauft man sich schöne Sommerkleidung und freut sich darauf, sie tragen zu können. Und was ist? Schlechtes Wetter. Mit schlecht meine ich: zu kühl und nass für kurze, dünne Kleider, Tops und Ballerinas. Wenigstens habe ich einmal mein schönes neues Kleidchen von Mango tragen können.
Aber nun ist es vorbei mit dem Herbst im Juli: der Sommer ist da. Das Timing ist natürlich perfekt. Eine Woche, bevor mein Urlaub beginnt. Bestimmt bleibt es so.
Falsch gedacht. Ein Blick in die Wetter-App reicht, um all meine Freude zunichte zu machen. Gewitter am Freitag bei 27 Grad. Samstag ebenfalls, aber nur 23 Grad[1. Aber ein Blick in die Zeitung hat mich gleich wieder beruhigt, denn dort ist nix von Gewitter und 23 Grad zu lesen – ätsch!]. Gut, Freitag muss ich eh bis halb 7 arbeiten. Samstag bis 13 Uhr. Dann beginnt der Urlaub. Anscheinend auch wieder der Herbst bzw. das schlechte Wetter[2. laut der Standard-Wetter-App auf dem iPhone. Warum kann ich diese blöde App nicht löschen? Die ist blöd. Sagt immer schlechtes Wetter voraus.].
Immerhin kann ich mich in der Mittagspause auf die Sonne freuen (siehe Bild) und auf den Feierabend, der jedoch auch erst um 18:30 beginnt.
Kann ich also meinen Urlaub auf Balkonien und Terrassien in der Sonne genießen? Wir werden sehen.

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