#fbm15: ein kleiner Bericht

Samstagmorgen. 6 Uhr. Mein Wecker klingelt. In zwei Stunden werden Maike und ich im RE nach Köln sitzen. Ich bleibe noch etwas liegen, stehe aber ein paar Minuten später doch auf. Zeit für ein gemütliches Frühstück muss sein.
Es geht zur Buchmesse!

Eine Zugfahrt, die ist lustig, eine Zugfahrt, die ist schön…

In Köln angekommen, stand zumindest ein Teil unseres ICE nach Frankfurt Flughafen im Gleis. Der andere Teil war noch unterwegs. Irgendwo hatte es wohl in einem Stellwerk gebrannt und der ICE kam nicht durch. Unsere Fahrt von Köln nach Aachen ist problemlos verlaufen, aber in Köln wurde unser Plan durcheinander geworfen.

Mit über 30 Minuten Verspätung tuckerten wir langsam los, blieben stehen. Unseren Anschlusszug am Flughafen konnten wir schon längst vergessen.

Am Bahnhof Flughafen konnten wir zum Glück direkt einen anderen, ebenfalls verspäteten Zug, nehmen, der uns zum Hauptbahnhof brachte. Von da aus nahmen wir eine S-Bahn direkt zur Messe. Eine Stunde später als geplant, kamen wir schließlich an.

Übrigens wurde unser Plan für die Rückfahrt auch über den Haufen geworfen. Ursprünglich sollten wir mit einem IC nach Mainz und von dort mit einem weiteren IC nach Köln. Leider hatte der Zug nach Mainz 55 Minuten Verspätung. Also sind wir schnell zur Info gelaufen und dort sagte man uns, dass wir den ICE um 19:10 nach Köln Deutz nehmen sollten. Der Zug war proppenvoll (natürlich), ich hatte Kopfschmerzen und mir war schlecht. Etwas mehr als eine Stunde später kamen wir in Deutz an und wir hatten Glück: Ein RE nach Aachen hatte tatsächlich 25 Minuten Verspätung und so mussten wir nicht 45 Minuten dort warten, sondern lediglich etwa 10. Statt kurz nach 22 Uhr kamen wir gegen halb 10 in Aachen an!

Beim nächsten Mal nehmen wir vielleicht doch einen Bus, der von einer der Buchhandlungen zur Buchmesse fährt.

Die Buchmesse

Zunächst: einen Tag dort reicht mir vollkommen! Gedränge sowie schlechte Luft muss ich mir nicht mehrere Tage am Stück antun. Es kann ja sein, dass es für viele, auch Blogger, interessant ist, vor allem, weil man seine Lieblingsautoren trifft, Termine mit Verlagen ausmacht zwecks Interview oder was weiß ich, andere Buchblogger trifft. Aber mein Blog ist jetzt nicht so groß und bekannt, als dass es sich lohnen würde. Auch kenne ich zwar einige Buchblogs, aber ich hab kein Interesse, mich mit denen gerade auf einer Messe zu treffen. Ich bin eben nicht gut in diesem networken.

Wie geplant, sind wir mal beim Lovelybooks-Treffen hingegangen. Die Goodiebags schienen schon vergriffen, ich kannte niemanden und so sind wir dann doch weiter gezogen. Ich bin auch (leider) da nicht so aktiv, sonst hätte ich vielleicht jemanden erkannt.

Es gab einige Signierstunden, die man vor allem an den ewiglangen Schlangen erkannte, die mich an die vor dem London Eye erinnerte. Vor allem stachen allerdings die diversen Cosplayer hervor. Mit Manga/Anime kann ich ja eh nichts anfangen und wenn ich mal etwas erkennen konnte, war es meistens etwas aus Harry Potter oder einmal sogar den Doctor. Für mich wäre das ja nichts: ich stehe nicht gern im Mittelpunkt.

Irgendwo entdeckten wir Ulrich Wickert, der vor einer Kamera saß. Das hat jetzt nichts mit Cosplay zu tun und ich weiß auch nicht, wieso ich das gerade nach den Cosplayern erwähne…

Mitgenommen haben wir nicht sooooo viele Gratissachen. Einfach, weil ich nicht so dreist bin und irgendwas nur abgreife, was gratis ist. Die Goodiebag von Lovelybooks hätte ich aber schon gerne gehabt, weil der Beutel solosoooo (ich hasse die Autokorrektur!!) toll aussah!

Vor allem haben wir uns aber Broschüren zum Thema Selfpublishing genommen. Schließlich sind wir vom Schreibtreffen und gerade das Thema ist ja interessant für uns.

Überrascht waren wir übrigens, als wir Kinderbücher von Jason Segel entdeckten. Nightmares! heißt die Reihe und ist im Dressler Verlag erschienen.

Impressionen

Mein Vater war so nett und hat mir eine Kamera ausgeliehen, die nicht so schwer ist, wie meine Spiegelreflexkamera. Und zwar hatte ich irgendeine Sony Cybershot dabei. Mit der kam ich allerdings nicht wirklich zurecht und entgegen meiner sonstigen Art habe ich den Modus einfach mal auf “easy” gesetzt. Was mich bei der Kamera stört, ist der 1. der Sucher (wackelig und im Grunde ein Mini-Monitor) und 2. das Display. Zu allem Übel hat mein Vater noch eine Folie drüber geklebt, sodass eigentlich jedes Bild unscharf aussah.

Am Ende habe ich dann doch mal das iPhone 5s benutzt.

Fazit

Ein Tag dort reicht vollkommen aus, aber fürs nächste Mal lasse ich mir vielleicht doch Visitenkarten von meinem Blog drucken. Man weiß ja nie. 😉

Aber mit den Mädels war der Tag lustig!

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