Format: Paperback

Kurz-Rezension: Jane Eyre Graphic Novel

Diese Rezension enthält Affiliate-Links. Wenn ihr das Buch über den Link kauft, erhalte ich eine kleine Provision.

Kurz-Rezension: Jane Eyre Graphic NovelJane Eyre The Graphic Novel: Original Text

Goodreads
Verlag: Classical Comics

Erscheinungsdatum: 6. Januar 2009

ISBN: 1906332479

Genre: Classic

Seiten: 144

Format: Paperback

auf Amazon kaufen*

Jane Eyre is a plain, determined and intelligent child. Orphaned and poor, she is adopted by her Aunt and Uncle Reed. The death of Uncle Reed allows her unpleasant aunt to send her away to a grim charity school, where she continues her harsh upbringing, but is given the education that finally frees her. Once old enough, she becomes a teacher and takes the role of governess in a large manor house, where she falls in love with her employer. But Rochester is hiding a secret that, when revealed, forces Jane to choose between following her head and her heart. Both critically acclaimed and immensely popular, Jane Eyre dealt with concepts of class discrimination, morality, equality for women, and freedom of choice. Designed to encourage readers to enjoy classical literature, Jane Eyre The Graphic Novel stays true to Brontë's original vision. The book includes 125 pages of story artwork (by the legendary comic book artist, John M. Burns) and fascinating support material detailing the life of Charlotte Brontë.

Graphic Novels lese ich nur ganz selten. Warum, weiß ich gar nicht. Vielleicht weil mir da etwas fehlt. Darüber möchte ich heute in meiner Rezension zu „Jane Eyre“ sprechen.

Zu diversen (englischen) Klassikern sind mittlerweile Graphic Novels bei Classical Comics erschienen. Dabei kann man wählen zwischen „Original Text“, „Plain Text“ und „Quick Text“. „Romeo and Juliet“ zum Beispiel habe ich im „Plain Text“ gelesen. Hätte ich das vielleicht auch mal mit „Jane Eyre“ gemacht, denn irgendwie habe ich nicht ganz verstanden, worum es geht und was Jane an Mr Rochester findet.

Ich möchte jetzt gar nicht auf den Inhalt eingehen, sondern vielmehr darauf, wie die Graphic Novel ist.

Bei „normalen“ Büchern erfährt man durch den Text, worum es geht, wie die Charaktere sich fühlen, was ihnen durch den Kopf geht, was sie machen, was gerade passiert (ist), … Das hat man bei einem Comic oder einer Graphic Novel nicht (wo liegt eigentlich der Unterschied?). Deshalb war ich beim Lesen etwas verwirrt. Wie kommt Jane jetzt dahin? Wer ist das? Was ist passiert? Mir kam das alles zu sprunghaft vor. Für mich ergaben das alles keinen Sinn. Irgendwie. Ich weiß auch nicht, wie ich das beschreiben soll. Mir fehlte die Erzählung drumherum. Auch wenn manches in den Kästchen am Rand erklärt wurde, war das meiste für mich unklar. Und am Schluss, als Jane mit einem Baby im Arm auf dem Bett liegt – wo kommt das plötzlich her?!

An Graphic Novels kann ich mich nicht so ganz gewöhnen. Oder es liegt einfach daran, dass ich bisher nur Klassiker gelesen habe (oh, und die eine von Rivers of London).

Lest ihr Graphic Novels?

Kurz-Rezension: Stardust (Neil Gaiman)

Diese Rezension enthält Affiliate-Links. Wenn ihr das Buch über den Link kauft, erhalte ich eine kleine Provision.

Kurz-Rezension: Stardust (Neil Gaiman)Stardust

Goodreads
Verlag: HarperCollins

Erscheinungsdatum: 23. December 2008

ISBN: 0061689246

Genre: Fantasy

Seiten: 248

Format: Paperback

Quelle: Thalia

auf Amazon kaufen*

Catch a fallen star...
Tristan Thorn promised to bring back a fallen star. So he sets out on a journey to fulfill the request of his beloved, the hauntingly beautiful Victoria Forester—and stumbles into the enchanted realm that lies beyond the wall of his English country town. Rich with adventure and magic, Stardust is one of master storyteller Neil Gaiman's most beloved tales, and the inspiration for the hit movie.

Mein drittes Buch von Neil Gaiman! Gelesen habe ich bereits „Good Omens“ (die Fernsehserie auf Amazon habe ich allerdings noch nicht gesehen, abgesehen von der ersten Folge kurz nach dem Erscheinen) und „Neverwhere„.

Stardust“ war ein Spontankauf bei der Thalia in der Bonner Innenstadt.

„Stardust“ ist ein Märchen für Erwachsene. Das englische Dorf Wall grenzt an einer Seite an einer Mauer, in der ein Spalt auf die andere Seite führt. Doch dieser Spalt wird immer gut bewacht. Auf der anderen Seite liegt nämlich Faerie, wo es Hexen, Einhörner, Luftschiffe und andere Sonderbarkeiten gibt. Alle neun Jahre findet auf der Wiese, die direkt hinter der Mauer ist, ein Markt statt, zu dem alle möglichen Wesen kommen, um ihre (magischen) Waren anzubieten. 

Tristran weiß nicht, dass er nicht nur menschliches Blut in sich trägt, sondern auch magisches. Als er seine Angebetete um einen Kuss bittet und diese ihn verweigert, fällt ein Stern vom Himmel und Tristran setzt alles daran, ihr diesen Stern zu bringen. Als Zeichen seiner Liebe sozusagen. Victoria glaubt nicht daran, dass er das wirklich tut. Denn Tristran ist keiner, der spontan auf die Reise geht, sich in ein Abenteuer wirft. Doch da hat sie sich wohl getäuscht. 

Zunächst habe ich mich beim Lesen gefragt, was Tristran und sein Abenteuer mit der Hexen-Königin und den Brüdern von Stormhold zu tun haben, die zwischendurch immer wieder auftauchten. Doch nach und nach wird alles verwoben und es macht Sinn. Auch das Schiff auf dem Cover taucht auf. Auf den ersten Blick scheint es nicht wirklich einen Bezug zu haben, weil es eine Weile dauert, ehe es in der Geschichte auftaucht. Aber da das Luftschiff für Tristran eine glückliche Zeit darstellt, ist es wohl sinnvoll, es auf dem Cover zu zeigen.

Insgesamt ist „Stardust“ ein leicht zu lesendes, kurzweiliges Buch mit einer bildlichen Sprache. Ich konnte mir zumindest Tristrans Reise gut vor meinem inneren Auge vorstellen. 

 

Rezension: Wasteland von Judith und Christian Vogt

Diese Rezension enthält Affiliate-Links. Wenn ihr das Buch über den Link kauft, erhalte ich eine kleine Provision.

Das Buch habe ich als Rezensionsexemplar von Droemer Knaur erhalten, was aber in keiner Weise meine Rezension beeinflusst.

Das Buch enthält Sexszenen, Drogen- oder Alkoholmissbrauch, Gewaltszenen oder thematisiert Abtreibung
Rezension: Wasteland von Judith und Christian VogtWasteland

Goodreads
Verlag: Droemer Knaur

Erscheinungsdatum: 1. Oktober 2019

ISBN: 978-3-426-52391-9

Genre: Dystopie

Seiten: 400

Format: Paperback

Quelle: Droemer Knaur

auf Amazon kaufen*

Eine Frau mit einem Motorrad - Ein Mann mit einem Baby - Eine Gang mit einem Schaufelradbagger -
eine Dystopie mit packendem Endzeit-Setting:

Die alten Regeln gelten nicht mehr, seit drei Kriege und das Wasteland-Virus die Menschheit beinahe ausgelöscht haben. Marodierende Banden beherrschen das Land, und auf dem freien Markt sind Waren nur im Tausch gegen Gefallen zu haben.
Um an Medikamente zu kommen, lässt sich die herumreisende Laylay auf ein Geschäft ein: Weil sie als Einzige immun gegen das Virus ist, soll sie den Marktbewohner Zeeto in der Todeszone aufspüren. Als sie ihn findet, ist er bereits infiziert. Zudem hat er etwas in einer geheimen Bunker-Anlage gefunden: ein Baby. Und obwohl das Virus Laylay nichts anhaben kann, beginnt sie sich zu verändern …
Eine postapokalyptische Utopie auf den Ruinen eines zerstörten Deutschlands.

Fesselnde Action mit einer Prise Romantik: Judith und Christian Vogt haben mit »Wasteland« eine post-apokalyptische Welt erschaffen, die nicht nur Fans von Dystopien begeistern wird. Die Zukunft gehört den Heldinnen!

Als vor einiger Zeit die Autoren auf Twitter fragten, welche Bücherblogger Interesse an einem Rezensionsexemplar haben, habe ich mich gemeldet. Obwohl ich zunächst Bedenken hatte. Endzeit? Dystopie? Wasteland-Virus? Für jemanden wie mich klingt das schon eher abschreckend. Aber ich möchte ja mehr aus meiner Komfortzone heraus und auch andere Genres lesen. Zumal lebt das Autoren-Duo, das hinter dem Roman steckt, in Aachen. Lokale Autoren sollte man schließlich auch unterstützen.

Auf dem Buchmarkt sind Judith und Christian Vogt keine Unbekannten. 2013 haben sie beispielsweise den Deutschen Phantastik Preis für den besten deutschsprachigen Roman erhalten. Sie bewegen sich generell im Bereich Fantasy/Science Fiction und schreiben auch Rollenspiele (unter anderem DSA). Diversity ist ein weiteres Thema, was ihnen am Herzen liegt. Das merkt man auch in Wasteland, denn dieser Roman ist ihr erster in gendergerechter Sprache. Zudem sind die Charaktere nicht alle männlich oder weiblich, sondern eben auch divers. Bei manchen ist das Geschlecht nicht ganz eindeutig und vor allem die Menschen auf dem Handgebunden-Markt haben unterschiedliche Pronomen. Wer jetzt denkt, dass das beim Lesen doch sicher anstrengend ist oder wie das überhaupt aussieht: statt er/sie haben die Vögte einfach zum Beispiel „ser“ verwendet. Als ich das erste Mal das Wort gelesen habe, war ich etwas irritiert. Ist das ein Tippfehler? Aber nein, das hat schon seine Richtigkeit. Es stört auf gar keinen Fall und auch, dass die Charaktere so unterschiedlich sind, macht das ganze noch interessanter.

„Wasteland“ spielt im Jahr 2064 – also in nicht allzu ferner Zukunft. Die Bienen sind ausgestorben, ein Biokampfstoff hat den Großteil der Menschheit ausgerottet und die Technologien, die wir heute benutzen, gibt es nicht mehr. Strom ist auch schwer zu bekommen und irgendwie ist alles ganz anders, als wir uns das Leben in 40 Jahren vorstellen. Im verseuchten Ödland ist es schön grün, aber niemand kann es ohne Schutz betreten. Es herrscht fast ein Krieg zwischen den Leuten, die auf dem Handgebunden-Markt leben und den Brokes, die das Wifi beschwören (den scheint es nur noch als eine Art Geist zu geben) und auf einem riesigen Schaufelbagger leben und herumziehen. Ziemlich schräge Typen sind die Brokes, wenn ihr mich fragt. Der Handgebunden-Markt ist im Grunde eine Art neutrales Gebiet. Hier gibt es alles, was man zum Überleben braucht, unter anderem Medikamente. Dort bekommt Azmis, Laylays Vater, auch die Medikamente, die Laylay ihr ganzes Leben lang schon nimmt. Dabei weiß sie gar nicht, warum sie diese braucht. Sie findet es jedoch bald heraus.

Aus irgendeinem Grund, den Laylay nicht kennt, ist sie immun gegen die Wasteland-Krankheit. Zeeto, der auf dem Markt lebt, hat sich mit dem Virus angesteckt, als er sich im Ödland umgeschaut hat und ein Baby gefunden hat. Im Ödland gibt es Bunkeranlagen, die er erkunden wollte. Gemeinsam mit Laylay will er herausfinden, was es mit den Anlagen auf sich hat. Und dort lernt Laylay auch ihr Geheimnis kennen. Zwischendurch wird noch gegen die Brokes gekämpft. Es geht also zum Teil brutal zu, aber das finde ich okay. Der Schreibstil lockert alles irgendwie auf, vor allem mochte ich Zeetos Art und seinen Humor. Übrigens hat Zeeto eine Neurodivergenz, sprich, er ist bipolar. Das kommt also noch zu seinem Virus dazu.

Fazit

Ich möchte nun aber nicht zu viel verraten. Außer, dass meine Erwartungen völlig übertroffen wurden und ich keine „Angst“ vor dem Genre haben musste. Vielleicht lag das aber auch einfach an der Art, wie die Autoren den Roman geschrieben haben. Von mir gibt es auf jeden Fall eine klare Empfehlung!

Wer neugierig geworden ist, kann sich ja die Leseprobe anschauen.

Vielen Dank an die Autoren und den Verlag für das Rezensionsexemplar!