Format: Paperback

Rezension: Das Glück ist lavendelblau (Pauline Mai)

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Das Buch habe ich als Rezensionsexemplar von Bloggerportal erhalten, was aber in keiner Weise meine Rezension beeinflusst.

Rezension: Das Glück ist lavendelblau (Pauline Mai)Das Glück ist lavendelblau

Goodreads
Verlag: Blanvalet

Erscheinungsdatum: 27. April 2020

ISBN: 978-3-7341-0790-0

Genre: Fiktion, Liebesgeschichte

Seiten: 416

Format: Paperback

gekauft bei/erhalten von: Bloggerportal

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Mathilde ist aus dem Fenster gestürzt!« Als Penelope vom Unfall ihrer Großmutter erfährt, lässt sie in Berlin alles stehen und liegen und reist in die Provence, um für sie da zu sein. Sich ganz um jemand anderen zu kümmern kommt ihr gerade recht, denn wenn es eines gibt, mit dem sie sich nicht beschäftigen will, ist es ihr eigenes Leben. Mit vollem Elan stürzt Penelope sich deshalb in die Arbeit in Mathildes kleiner Pension, wo sie sich bald nicht nur zwischen einer alten und einer neuen Liebe entscheiden muss, sondern auch an die Idylle ihrer sorglosen Kindertage erinnert wird. Zwischen weiten Lavendelfeldern und französischen Desserts fragt sie sich, wann sie verlernt hat glücklich zu sein. Was Penelope nicht ahnt: Die Sterne der Provence stehen günstiger für sie, als sie denkt …

Wir können im Moment vielleicht nicht in der Realität reisen, aber das müssen wir auch gar nicht. Denn es gibt Bücher, die uns von der Couch, der Terrasse oder vom Bett aus in ein anderes Land oder einfach nur in eine andere Gegend transportieren.

Allein das Cover zum vor Kurzem bei Blanvalet erschienen Roman „Das Glück ist lavendelblau“ von Pauline Mai lädt zum Träumen ein: ein schöner Schriftzug auf einem blauen Band, dazu gemalte Blumen (darunter Lavendel natürlich!), Vögel und die Silhouette einer Katze.

Der Roman beginnt in Berlin. Dort lebt die Protagonistin Penelope. Ihr Freund hat gerade mit ihr Schluss gemacht, sie hat außerdem ihren Job am Theater verloren und zu ihrem besten Freund Jonas ist der Kontakt eingebrochen. Und dann erhält sie auch noch von ihrer in der Provence lebenden Schwester den Anruf, dass Mamie, ihre Großmutter, vom Fenster gefallen ist und nun im Krankenhaus liegt. Mamie betreibt eine Pension in der Provence und Pepe und ihre Schwester haben dort als Kind jeden Sommer verbracht.

Natürlich macht sich Pepe sofort auf den Weg nach Puimoisson in Frankreich (den Ort gibt es tatsächlich!), um sich um die Pension zu kümmern und ihre Großmutter zu besuchen. Diese Reise ist für sie auch eine in die eigene Vergangenheit und zu sich selbst.

Sie fühlt sich schnell wie zuhause und schließt Freundschaft mit den beiden Gästen, die bei ihrer Ankunft in der Pension übernachten, Henry und sein Großvater Léo. Sie führt mit ihnen viele Gespräche, aber deckt auch ein Geheimnis auf.

In Frankreich erkennt sie, was (und wen) sie wirklich will und es kommt zu Versöhnungen und einer Reihe von Erkenntnissen.

Mit Büchern wie diesen kann man sich vor allem in einer Zeit, wie wir sie gerade erleben, in eine Welt träumen, in der alles in Ordnung ist (zumindest im Großen und Ganzen betrachtet). Ich zumindest konnte wenigstens mal für ein paar Stunden so tun, als würde die Welt nicht kopfstehen, als gäbe es diesen Virus nicht, die vielen Einschränkungen und Maßnahmen, die Sorgen und Ängste.

Zudem ist mir beim Lesen echt das Wasser im Mund zusammengelaufen, weil Pepe nämlich eine Hobbykonditorin ist, was sie von ihrer Großmutter hat. Petite Fours, Crêpes, diverse Kuchen und Eclairs, … Schade nur, dass keine Rezepte im Buch zu finden sind.

Was mich aber etwas irritiert hat, ist dass sich die Zeit in „Das Glück ist lavendelblau“ manchmal sehr gestreckt hat. An einer Stelle zum Beispiel (Seite 263) verlässt Pepe die Buchhandlung ihrer Schwester (oh, das hab ich noch gar nicht erwähnt: Clem hat eine Buchhandlung und ihr Haus ist vollgestopft mit Büchern) gegen Mittag und fährt spontan zum Wochenmarkt in der nächstgelegenen Stadt, kehrt nach einer Stunde zurück und macht sich etwas zu Essen. Sie erledigt noch ein paar Sachen in der Pension und fährt dann, es ist nun Nachmittag, zum Krankenhaus, wo sie auf dem Parkplatz ihre Schwester trifft, Irgendwie kommt es mir so vor, als wäre in diese doch recht kurze Zeit extrem viel gepackt. Aber gut, wann ist Mittag? 12 Uhr? 13 Uhr? Und wann beginnt der Nachmittag? Oftmals hatte ich das Gefühl, dass die Zeit in dem Ort anders geht und der Tag länger ist, als anderswo. Aber vielleicht liegt das auch an der Provence und daran, dass sie im Süden liegt. Da ist doch alles viel langsamer, oder?

Aber dennoch: mir hat das Buch gefallen und obwohl ich noch nie in der Provence war und ich kein großer Frankreich-Fan bin (liegt wohl an der Sprache, die ich zwar theoretisch kann, aber nicht so sehr mag. Zumindest nicht so sehr wie Englisch), konnte ich mir dennoch alles wunderbar vorstellen. Auch die Lavendelfelder hinter der Pension. Aber bestimmt ist der Geruch auch sehr penetrant, oder? Kann da jemand mehr zu sagen? Ich habe Lavendel im Garten und wenn er verblüht ist, schneide ich ihn zurück. Dieser dabei aufsteigende Geruch ist irgendwie nicht mehr angenehm. Generell liebe ich Lavendel.

Mehr über die Autorin erfahrt ihr in diesem Interview.

Rezension: Wakenhyrst (Michelle Paver)

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Rezension: Wakenhyrst (Michelle Paver)Wakenhyrst

Goodreads
Erscheinungsdatum: 31. Oktober 2019

ISBN: 978-1788549578

Genre: Gothic, Historical Fiction, Mystery

Seiten: 401

Format: Paperback

gekauft bei/erhalten von: Mayersche Buchhandlung

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In Edwardian Suffolk, a manor house stands alone in a lost corner of the Fens: a glinting wilderness of water whose whispering reeds guard ancient secrets. Maud is a lonely child growing up without a mother, ruled by her repressive father.

When he finds a painted medieval devil in a graveyard, unhallowed forces are awakened.

Maud's battle has begun. She must survive a world haunted by witchcraft, the age-old legends of her beloved fen – and the even more nightmarish demons of her father's past.

Spanning five centuries, Wakenhyrst is a darkly gothic thriller about murderous obsession and one girl's longing to fly free by the bestselling author of Dark Matter and Thin Air. Wakenhyrst is an outstanding new piece of story-telling, a tale of mystery and imagination laced with terror. It is a masterwork in the modern gothic tradition that ranges from Mary Shelley and Bram Stoker to Neil Gaiman and Sarah Perry.

(Quelle: Head of Zeus)

Gekauft habe ich das Buch vor allem wegen des Covers. Dass es vielleicht nicht mein Geschmack bzw. mein Genre sein könnte, war zweitrangig. Erst zuhause habe ich gesehen, dass es in Richtung Gothic geht, Thriller, Spannung, Mystery. Das hat mich aber nicht davon abgehalten, es zu lesen. Und ich muss sagen: ich bereue es nicht!

Ein strenger Vater, der auch noch ein Geheimnis hat und irgendwie auch etwas unheimlich ist. Ein großes Haus umgeben von Moor. Das ist ganz schön spooky.

Das Buch erstreckt sich über mehrere Jahre und begleitet Maud als zehnjährige bis ins Teenageralter. Bevor der Leser allerdings Maud kennenlernt, befindet man sich in den 1960er Jahren, als eine Historikerin versucht, hinter das Geheimnis zu kommen. Denn Mauds Vater hat in seiner Zeit in der Psychiatrie, in der er den Rest seines Lebens war, Gemälde erschaffen. Maud selber lebt zurückgezogen in dem Haus ihrer Kindheit. Sie hat es nie verlassen.

Was in ihrem Vater vorgeht, lernt Maud durch seine Tagebücher, die sie heimlich liest. Und was sie dadurch erfährt, schockiert sie. Ihr Vater, ein Historiker, ist geradezu besessen von einer Frau, die im 16. Jahrhundert gelebt hat und vom Teufel besessen war. Er steigert sich so sehr in die Thematik ein, dass er überall das Werk des Teufels sieht. Und nicht nur überall, auch in Personen in seinem Umfeld.

Ein Buch passend zur dunklen Jahreszeit. Normalerweise lese ich ja immer nur leichte Bücher, die nicht unheimlich sind. „Wakenhyrst“ hat mich aber fasziniert und ich fand es komischerweise nicht so schlimm und unheimlich, wie erwartet. Es lohnt sich auf jeden Fall, mal über den Tellerrand zu schauen und Bücher aus einem ganz anderen Genre zu lesen. Denn dann findet man vielleicht die eine oder andere Überraschung.

Kurz-Rezension: Jane Eyre Graphic Novel

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Kurz-Rezension: Jane Eyre Graphic NovelJane Eyre The Graphic Novel: Original Text

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Verlag: Classical Comics

Erscheinungsdatum: 6. Januar 2009

ISBN: 1906332479

Genre: Classic

Seiten: 144

Format: Paperback

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Jane Eyre is a plain, determined and intelligent child. Orphaned and poor, she is adopted by her Aunt and Uncle Reed. The death of Uncle Reed allows her unpleasant aunt to send her away to a grim charity school, where she continues her harsh upbringing, but is given the education that finally frees her. Once old enough, she becomes a teacher and takes the role of governess in a large manor house, where she falls in love with her employer. But Rochester is hiding a secret that, when revealed, forces Jane to choose between following her head and her heart. Both critically acclaimed and immensely popular, Jane Eyre dealt with concepts of class discrimination, morality, equality for women, and freedom of choice. Designed to encourage readers to enjoy classical literature, Jane Eyre The Graphic Novel stays true to Brontë's original vision. The book includes 125 pages of story artwork (by the legendary comic book artist, John M. Burns) and fascinating support material detailing the life of Charlotte Brontë.

Graphic Novels lese ich nur ganz selten. Warum, weiß ich gar nicht. Vielleicht weil mir da etwas fehlt. Darüber möchte ich heute in meiner Rezension zu „Jane Eyre“ sprechen.

Zu diversen (englischen) Klassikern sind mittlerweile Graphic Novels bei Classical Comics erschienen. Dabei kann man wählen zwischen „Original Text“, „Plain Text“ und „Quick Text“. „Romeo and Juliet“ zum Beispiel habe ich im „Plain Text“ gelesen. Hätte ich das vielleicht auch mal mit „Jane Eyre“ gemacht, denn irgendwie habe ich nicht ganz verstanden, worum es geht und was Jane an Mr Rochester findet.

Ich möchte jetzt gar nicht auf den Inhalt eingehen, sondern vielmehr darauf, wie die Graphic Novel ist.

Bei „normalen“ Büchern erfährt man durch den Text, worum es geht, wie die Charaktere sich fühlen, was ihnen durch den Kopf geht, was sie machen, was gerade passiert (ist), … Das hat man bei einem Comic oder einer Graphic Novel nicht (wo liegt eigentlich der Unterschied?). Deshalb war ich beim Lesen etwas verwirrt. Wie kommt Jane jetzt dahin? Wer ist das? Was ist passiert? Mir kam das alles zu sprunghaft vor. Für mich ergaben das alles keinen Sinn. Irgendwie. Ich weiß auch nicht, wie ich das beschreiben soll. Mir fehlte die Erzählung drumherum. Auch wenn manches in den Kästchen am Rand erklärt wurde, war das meiste für mich unklar. Und am Schluss, als Jane mit einem Baby im Arm auf dem Bett liegt – wo kommt das plötzlich her?!

An Graphic Novels kann ich mich nicht so ganz gewöhnen. Oder es liegt einfach daran, dass ich bisher nur Klassiker gelesen habe (oh, und die eine von Rivers of London).

Lest ihr Graphic Novels?