Genre: Fantasy

Kurz-Rezension: Stardust (Neil Gaiman)

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Kurz-Rezension: Stardust (Neil Gaiman)Stardust

Goodreads
Verlag: HarperCollins

Erscheinungsdatum: 23. December 2008

ISBN: 0061689246

Genre: Fantasy

Seiten: 248

Format: Paperback

Quelle: Thalia

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Catch a fallen star...
Tristan Thorn promised to bring back a fallen star. So he sets out on a journey to fulfill the request of his beloved, the hauntingly beautiful Victoria Forester—and stumbles into the enchanted realm that lies beyond the wall of his English country town. Rich with adventure and magic, Stardust is one of master storyteller Neil Gaiman's most beloved tales, and the inspiration for the hit movie.

Mein drittes Buch von Neil Gaiman! Gelesen habe ich bereits „Good Omens“ (die Fernsehserie auf Amazon habe ich allerdings noch nicht gesehen, abgesehen von der ersten Folge kurz nach dem Erscheinen) und „Neverwhere„.

Stardust“ war ein Spontankauf bei der Thalia in der Bonner Innenstadt.

„Stardust“ ist ein Märchen für Erwachsene. Das englische Dorf Wall grenzt an einer Seite an einer Mauer, in der ein Spalt auf die andere Seite führt. Doch dieser Spalt wird immer gut bewacht. Auf der anderen Seite liegt nämlich Faerie, wo es Hexen, Einhörner, Luftschiffe und andere Sonderbarkeiten gibt. Alle neun Jahre findet auf der Wiese, die direkt hinter der Mauer ist, ein Markt statt, zu dem alle möglichen Wesen kommen, um ihre (magischen) Waren anzubieten. 

Tristran weiß nicht, dass er nicht nur menschliches Blut in sich trägt, sondern auch magisches. Als er seine Angebetete um einen Kuss bittet und diese ihn verweigert, fällt ein Stern vom Himmel und Tristran setzt alles daran, ihr diesen Stern zu bringen. Als Zeichen seiner Liebe sozusagen. Victoria glaubt nicht daran, dass er das wirklich tut. Denn Tristran ist keiner, der spontan auf die Reise geht, sich in ein Abenteuer wirft. Doch da hat sie sich wohl getäuscht. 

Zunächst habe ich mich beim Lesen gefragt, was Tristran und sein Abenteuer mit der Hexen-Königin und den Brüdern von Stormhold zu tun haben, die zwischendurch immer wieder auftauchten. Doch nach und nach wird alles verwoben und es macht Sinn. Auch das Schiff auf dem Cover taucht auf. Auf den ersten Blick scheint es nicht wirklich einen Bezug zu haben, weil es eine Weile dauert, ehe es in der Geschichte auftaucht. Aber da das Luftschiff für Tristran eine glückliche Zeit darstellt, ist es wohl sinnvoll, es auf dem Cover zu zeigen.

Insgesamt ist „Stardust“ ein leicht zu lesendes, kurzweiliges Buch mit einer bildlichen Sprache. Ich konnte mir zumindest Tristrans Reise gut vor meinem inneren Auge vorstellen. 

 

Rezension: The Watchmaker of Filigree Street (Natasha Pulley)

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Rezension: The Watchmaker of Filigree Street (Natasha Pulley)The Watchmaker of Filigree Street

Goodreads
Verlag: Bloomsbury

Erscheinungsdatum: 14. Juli 2016

ISBN: 9781408854310

Genre: Fantasy, Mystery, Steampunk

Seiten: 336

Format: Paperback

Quelle: Mayersche Buchhandlung

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In 1883, Thaniel Steepleton returns to his tiny flat to find a gold pocketwatch on his pillow. When the watch saves Thaniel's life in a blast that destroys Scotland Yard, he goes in search of its maker, Keita Mori – a kind, lonely immigrantMeanwhile, Grace Carrow is sneaking into an Oxford library, desperate to prove the existence of the luminiferous ether before her mother can force her to marry.
As the lives of these three characters become entwined, events spiral out of control until Thaniel is torn between loyalties, futures and opposing geniuses.

Mit „The Watchmaker of Filigree Street“ von Natasha Pulley habe ich ein Buch gelesen, was mal wieder anders ist als das, was ich üblicherweise lese. Die viktorianische zeit interessiert mich normalerweise gar nicht und mit historischen Büchern habe ich schon vor langer Zeit abgeschlossen. Am wenigsten gehört Japan zu meinen Interessensgebieten. Doch das Cover sprach mich trotzdem direkt an, als ich es beim Stöbern in der Buchhandlung entdeckte.

Die Autorin vereint in ihrem Buch Historisches mit etwas Steampunk, kann man das so nennen? Dazu kommt eine Portion Mystery und auch Fantasy.

„The Watchmaker of Filigree Street“ spielt zu größten Teilen in London, wo es vor allem auf Thaniel fokussiert ist. In Zeitsprüngen erfährt der Leser aber auch, was vor Moris Ankunft in England in Japan passiert ist. Ein weiterer wichtiger Charakter ist Grace, Chemie(?)-Studentin in Oxford, was zu der Zeit sehr ungewöhnlich für eine Frau war.

De Roman ist etwas verwirrend, finde ich. Zum Beispiel habe ich Grace‘ Aktion nicht ganz verstanden und ich frage mich auch, warum Mori weiß, was in der Zukunft passiert. Wieso konnte Grace ihn so verwirren mit ihren Gedanken? Wer (oder was) ist Mori genau? Vielleicht wird das ja im nächsten Buch aufgeklärt.

Rezension: Neverwhere (Neil Gaiman)

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Rezension: Neverwhere (Neil Gaiman)Neverwhere

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Verlag: Headline Publishing Group

Erscheinungsdatum: 16. September 2013

ISBN: 1472234502

Genre: Urban Fantasy

Seiten: 372

Under the streets of London there's a world most people could never even dream of. A city of monsters and saints, murderers and angels, and pale girls in black velvet. Richard Mayhew is a young businessman who is about to find out more than he bargained for about this other London. A single act of kindness catapults him out of his safe and predictable life and into a world that is at once eerily familiar and yet utterly bizarre. There's a girl named Door, an Angel called Islington, an Earl who holds Court on the carriage of a Tube train, a Beast in a labyrinth, and dangers and delights beyond imagining... And Richard, who only wants to go home, is to find a strange destiny waiting for him below the streets of his native city.

Meine Meinung

Dieses Buch fällt etwas aus der Reihe, denn Urban Fantasy ist ein Genre, das ich sehr selten lese. Gewisse Autoren haben es mir aber angetan. Bisher waren das vor allem Ben Aaronovitch und Genevieve Cogman. Ob ich nun auch Neil Gaiman zu der Liste hinzufügen kann?

Als anglophiler Mensch sind Bücher, die in Großbritannien spielen und am besten auch noch von britischen Autoren sind, ein Muss für mich. Meistens beschränkt sich das allerdings besonders auf ChickLit, wofür ich über die Jahre ein besonderes Faible entwickelt habe. Doch ab und an muss auch mal etwas anderes her und deshalb bin ich froh, in Urban Fantasy ein Genre gefunden zu haben, was mir auch gefällt.

In meiner Rezension möchte ich euch von „Neverwhere*“ von Neil Gaiman erzählen, was in London in den 1990er Jahren spielt und die Geschichte eine parallelen Londons ist, ein London, das nur auf bestimmte Weise betreten werden kann und aus dem es eigentlich kein Zurück gibt, wenn man einmal dort ist: London Below. Für die „normalen“ Menschen ist man dann nicht mehr existent, sie nehmen einen wahr, aber vergessen es sofort wieder.
Richard gelangt in diese Unterwelt, weil er Door gerettet hat. Door ist auf der Suche nach Antworten: sie will wissen, wer warum ihre Familie getötet hat. Richard hilft ihr gemeinsam mit dem Marquis de Carabas und Hunter dabei. Doch das Unterfangen ist nicht ungefährlich, denn da sind Mr. Croup und Mr. Vandemar, die beide ein ulkiges Paar abgeben, was dem Roman unter anderem Witz verleiht. Allerdings sind sie auch brutal und skrupellos.

Zunächst hatte ich Mitleid mit Richard, der nun nicht mehr in „seine“ Welt zurückkehren kann. Doch je mehr er in die Parallelwelt hineingezogen wird, desto stärker wird seine Persönlichkeit, er wurde mutiger.
In der kleinen Gruppe um Door gibt es einen Verräter und ich dachte, ich hätte die Person enttarnt. Doch ich wurde eines besseren belehrt und war überrascht von diesem Twist.

„Neverwhere“ ist ein Buch mit überraschenden Wenden, Witz und düsteren Gestalten – und Ratten, unter anderem eine Ratte, die wie ein König (oder war das eine weibliche Ratte? ich weiß es nicht mehr) behandelt wird. Verschiedene Sehenswürdigkeiten und Orte spielen auch eine große Rolle: „The Angel“ im Stadtteil Islington ist eine davon. Im Buch ist Islington der Name eines Engels. Weitere Orte sind unter anderem Earl’s Court sowie Seven Sisters, einem Ort im Norden der Stadt.

Letztes Jahr hat Neil Gaiman angekündigt, dass es ein Sequel zu „Neverwhere“ geben wird. Aber das ist wohl noch immer in Arbeit.