Genre: Ratgeber

Mini-Rezension: #stayathome – 99 Dinge gegen Langeweile zu Hause

Diese Rezension enthält Affiliate-Links. Wenn ihr das Buch über den Link kauft, erhalte ich eine kleine Provision.

Das Buch habe ich als Rezensionsexemplar von NetGalley Deutschland erhalten, was aber in keiner Weise meine Rezension beeinflusst.

Mini-Rezension: #stayathome – 99 Dinge gegen Langeweile zu Hause#stayathome – 99 Dinge gegen Langeweile zu Hause

Goodreads
Verlag: arsEdition

Erscheinungsdatum: 16. April 2020

ISBN: 978-3-8458-4175-5

Genre: Ratgeber, Sachbuch

Seiten: 96

Format: eBook

gekauft bei/erhalten von: NetGalley Deutschland

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Wie aus »Home alone« ein abwechslungsreiches »Home sweet home« wird

Gerade ist unser Alltag durch die Krise völlig durcheinandergewirbelt. Wir sitzen zuhause und sind auf uns selbst und unsere nächste Familie zurückgeworfen. Homeoffice, Kurzarbeit und Einschränkungen vieler Aspekte unseres gewohnten Lebens sind von einem Tag auf den anderen über uns hereingebrochen. Damit dir in dieser schwierigen Situation nicht gleich die Decke auf den Kopf fällt, gibt es jetzt dieses Buch. Hier findest du 99 Anregungen, wie du deine innere Ruhe wiederfinden und eine positive Einstellung zum Hier und Jetzt gewinnen kannst. Außerdem gibt es dir – oder als Geschenk jemandem, der dir am Herzen liegt – wertvolle Inspirationen, um die schnell aufkommende Langeweile fernzuhalten und kleine Perspektiven und Lichtblicke zu gewinnen.

99 Tipps zum Glücklich-Daheimsein: Was tun, wenn wir länger allein oder im engsten Kreis bleiben müssen? Einfach den Alltag buntmalen
Ablenken, entspannen, Stress abbauen: spielerische, wirkungsvolle und einfache Beschäftigungs- und Achtsamkeitsübungen für zuhause, mit denen du aus »stayathome« das Beste machen kannst
Persönliche Tipps: Liebevoll gesammelte Ideen des Redaktionsteams, im Homeoffice selbst ausprobiert
Verschenke Glücksmomente: Ob Freundin oder Lieblingskollegin, Schwester oder Mama, Single, Paare oder Familien mit Kindern – sie alle sind gerade viel zu Hause und brauchen vielleicht ein wenig Abwechslung
Für mehr Freude und Harmonie im Alltag – egal ob alleine oder mit anderen
Dieses Buch enthält sowohl kleine Auszeiten für die Seele als auch konkrete Tipps, die dir den Alltag zuhause erleichtern. Leicht umzusetzende Ideen und Aufgaben reduzieren den Stress und schärfen deinen Blick für die kleinen Glücksmomente, die dir Gelassenheit, Freude und Entspannung bringen. Eine schöne Aufmerksamkeit für dich selbst, aber auch ein tolles Geschenk für jeden lieben Menschen.

(Quelle: arsEdition)

Ich mag Büchlein mit Listen, schön gestaltete Bücher und Geschenkbücher (für mich selber haha). Deshalb sprach mich „#stayathome – 99 Dinge gegen Langeweile zu Hause*“ aus dem Verlag arsEdition auch so sehr an.

Neben ansprechenden Fotos, die Ruhe ausstrahlen, enthält das Buch 99 Tipps gegen Langeweile zu Hause. Denn die hat bestimmt jeder von uns in den letzten Wochen schon erfahren und wenn nicht, bestimmt noch. Schließlich ist die Pandemie noch nicht vorbei und trotz Lockerungen bleibe ich zumindest noch immer zu Hause.

Die meisten Tipps aus dem Buch waren für mich keine Neuerfindung. „Verkleinere deinen SuB und erweitere deinen Horizont“ ist zum Beispiel einer der Tipps. Das habe ich schon länger vor, allerdings die Corona-Zeit noch nicht genutzt, um meinen SuB abzubauen. Mich sprechen die Bücher gerade nicht an.

Weitere Tipps sind Ausmisten (und z. B. Bücher, die man nicht mehr braucht, für andere zum Mitnehmen draußen hinstellen), Musik machen, Fenster putzen (hab ich sogar schon direkt zu Beginn gemacht), puzzlen (achja, da war ja was…), sich um die Pflanzen kümmern, Brettspiele spielen, kreativ werden, …

Ihr seht, diese Tipps sind nicht besonders neu und ohne das Buch wäre der eine oder andere sicher auch darauf gekommen. Zum Verschenken eignet sich das Büchlein sicher, denn über kleine Gesten und Geschenke freuen sich bestimmt die meisten. Allerdings finde ich 10€ für die gedruckte Variante schon etwas viel, wenn man bedenkt, dass solche Listen zuhauf auf Pinterest in ähnlicher Form kostenlos zu finden sind und sich jeder die Tipps auch selber denken kann.

Fazit: Zum Verschenken ist das Buch nett, selber kaufen für sich? Hm, eher nicht.

Übrigens, noch ein Tipp: der Verlag arsEdition veranstaltet vom 4. bis 8. Mai „Eine Woche voller Achtsamkeit„. Dafür muss man sich für den Newsletter anmelden und bekommt innerhalb der Woche jeden Tag eine Mail mit Downloads sowie Tipps.

Rezension: Mach, was du kannst (Aljoscha Neubauer)

Diese Rezension enthält Affiliate-Links. Wenn ihr das Buch über den Link kauft, erhalte ich eine kleine Provision.

Das Buch habe ich als Rezensionsexemplar von Bloggerportal erhalten, was aber in keiner Weise meine Rezension beeinflusst.

Rezension: Mach, was du kannst (Aljoscha Neubauer)Mach, was du kannst

Goodreads
Verlag: DVA

Erscheinungsdatum: 12. März 2018

ISBN: 978-3-421-04793-9

Genre: Ratgeber

Seiten: 272

Format: Hardcover

gekauft bei/erhalten von: Bloggerportal

auf Amazon kaufen*

Die neueste psychologische Forschung zeigt: Wir sind erstaunlich schlecht darin, die eigenen Begabungen einzuschätzen. Das führt dazu, dass viele Menschen sich für Tätigkeiten interessieren, für die sie nicht begabt sind, und umgekehrt verfügen viele über Potenziale, von denen sie nichts wissen und die sie nicht ausschöpfen.

In seinem neuen Buch befasst sich der renommierte Psychologe Aljoscha Neubauer mit der Frage, wie Eignung und Neigung zusammenhängen. Er legt dar, welche Begabungen und Talente es gibt, welche Bedeutung Interessen für das berufliche Fortkommen haben und inwiefern die Persönlichkeit eines Menschen zu dem passen sollte, was er tut. Vor allem aber gibt Neubauer Hinweise, wie man herausfindet, was man wirklich kann und will – und wie man dadurch den Weg zu Erfolg und Lebensglück ebnen kann.

In der Schule geht es immer nur um Noten. Für manche Studiengänge braucht man einen bestimmten NC, um angenommen zu werden. Bestes Beispiel: Medizin. Aber Noten sagen gar nichts darüber aus, was wir können. In meiner Ausbildung zur Pharmazeutisch-kaufmännischen Angestellten (PKA) hatte ich auf dem Abschlusszeugnis in „Pharmazeutische Fachkunde“ eine Eins. Manche rieten mir, dass ich doch PTA werden soll.

Geworden bin ich dann doch nicht PTA. Statt nach der Ausbildung als PKA zu arbeiten, habe ich es vorgezogen, das Abitur nachzuholen. Und nun studiere ich und weiß mit fast 34 nicht, was ich „später“ mal werden will, was ich überhaupt kann.

Warum erzähle ich euch das? Wegen des Buches, von dem ich euch nun erzählen werde.

Diese Rezension bin ich euch nun schon über ein Jahr schuldig. Aber Ratgeber zu rezensieren finde ich ja immer ganz schwierig. Dabei sollte ich mit den Buchtitel vielleicht einfach mal selber auf die Fahne schreiben. „Mach, was du kannst“ – aber was kann ich eigentlich? Das hoffe ich mit Hilfe dieses Buches herauszufinden. „Mit Selbsttests“, steht auf dem Cover. Ich bin ein großer Fan solcher Tests.

Der erste Test soll mir sagen, wo meine Begabungen liegen. Die höchste Punktzahl habe ich mit 14 Punkten bei der sprachlichen Begabung. Dicht darauf folgen mit jeweils 13 Punkten aber auch die kinästhetische und ästhetische Begabung. Ob ich nun wirklich eine so gute Fingerfertigkeit besitze, sei mal dahin gestellt. Gestalten, künstlerisch betätigen? Hm, ich fotografiere gerne und habe auch irgendwie das Malen/Zeichnen für mich entdeckt. Mit diesen Begabungen könnte ich also, laut Tabelle auf Seite 45, unter anderem Schriftstellerin oder Lektorin werden. Wer kinästhetisch begabt ist, könnte zum Beispiel Schauspieler werden (nein, muss nicht sein. Ich werde ja schon nervös, wenn ich ein Referat halten muss), aber auch Mechaniker. Medien/Druck/Design ist eine Berufsgruppe, die zur ästhetischen Begabung passt. Früher habe ich mich tatsächlich mal um eine Ausbildung zur Mediengestalterin beworben (oder mich zumindest dafür interessiert). Gelernt habe ich ja dann doch was anderes.

Weitere Tests helfen unter anderem dabei, Persönlichkeitseigenschaften und Interessensgebiete zu finden. Außerdem erklärt der Psychologe die verschiedenen Begabungen, warum wir unsere Begabungen nicht erkennen und erläutert außerdem unterschiedliche Modelle, die es in der Psychologie gibt und die sich mit Persönlichkeitsentwicklung befassen.

„Mach, was du kannst“ ist meiner Meinung nach kein Buch, was man mal eben im Bus auf dem Weg zur Arbeit lesen sollte. Man muss sich viel mehr mit dem Buch bzw. den Inhalten befassen, sich hinsetzen und konzentriert lesen.

Wie bewerte ich das Buch nun? Ich glaube, Aljoscha Neubauer verfolgt einen guten Ansatz und als Psychologieprofessor ist er ja auch vom Fach. Einige Begriffe sind mir auch aus dem Studium bekannt und dank des Glossars einfach erklärt. Wissenschaftliche Literatur ist ja oft sehr umständlich geschrieben. Aber da „Mach, was du kannst“ keine solche Literatur ist, sondern zur populärwissenschaftlichen zählt, schreibt Neubauer auch nicht in diesem Wissenschaftsdeutsch. Wie sollten Nicht-Wissenschaftler auch sonst verstehen, was genau die statistische Signifikanz ist oder eine Likert-Skala (die hat übrigens nichts mit Likes zu tun).

Weiß ich nun, was ich kann? Noch nicht, aber das kann mir ein Buch alleine auch nicht sagen. Ich werde aber weiter versuchen, es herauszufinden.