Rezension: Das Mädchen, das in der Metro las (Christine Féret-Fleury)

Rezension: Das Mädchen, das in der Metro las (Christine Féret-Fleury)

Das Mädchen, das in der Metro las

Meine Meinung

Beim Lesen fiel mir vor allem ein Wort ein: zeitlos. Mir kam es nicht so vor, als wäre Juliette unbedingt eine moderne junge Frau. Ich konnte sie mir auch in den 50er Jahren vorstellen – oder vor 100 Jahren, der Gebrauch moderner Technik, was zum Glück nicht sehr häufig vorkam, störte schon fast.

Neben der Zeitlosigkeit wirkt der Roman wie ein neben mir plätschernder Bach. Das Geschehen floss an mir vorbei, ganz sanft und leise. Ein weiteres Wort, was den Roman beschreibt, ist Melancholie, die während des Lesens mitschwingt. Die Personen wirkten auf mich traurig, unglücklich mit ihrem Leben, Beruf. Erst die Bücher weisen ihnen eine Richtung.

Mir fällt es schwer, das Buch zu bewerten. Ist es schlecht? Nein. Aber es ist auch nicht richtig, richtig gut. Es ist… einfach schwer zu beschreiben. Ich hatte zu keinem Zeitpunkt den Drang, das Buch abbrechen oder ein paar Seiten oder gar ans Ende blättern zu müssen, wie ich ihn oft bei langweiligen Büchern verspüre. Aber es hat mich auch nicht mitgerissen, in seinen Bann gezogen. Ich verzichte bei dieser Rezension einfach auf eine Sterne-Bewertung.

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