Schlagwort: Krimi

Der Büchersonntag

Frohe Ostern!

Gerade habe ich eine Stunde Pilates hinter mir – live mit vielen anderen in ihren Wohnzimmern. Denn das Studio „Mein Pilates“ in Aachen bietet jetzt zwei Mal pro Woche (sonntags um 10 Uhr und mittwochs um 20 Uhr) eine Stunde live auf Youtube Pilates an. Yoga und Pilates tun wirklich gut, gerade im Moment, wenn ich mal etwas Kraft brauche. Danach fühle ich mich irgendwie direkt voller Tatendrang.

„Gedicht“ von mir

diese Woche beendet

Love Offline*“ von Olivia Spring: 4 von 5 Sternen gibt’s von mir für dieses Buch. ES war okay-ish, hat mich gut unterhalten und abgelenkt.

Highland Fling*“ von Emma Baird: 3 Sterne, höchstens. Da war zwar viel Highland (ratet mal, von welcher Serie bzw. welchen Büchern die Protagonistin ein Fan ist?), aber einen „Fling“ habe ich vergeblich gesucht. Zwischen der Protagonistin und ihrem love interest fehlte mir außerdem die Chemie. Also, irgendwie hat es da nicht so gefunkt, finde ich?!

aktuell lese ich

Momentan lese ich einmal das zweite Buch aus der Miss Marple-Reihe, „The Thirteen Problems*“. Das sind 13 Kurzgeschichten, in denen Miss Marple mit ein paar anderen abends zusammen sitzt (u. a. ist auch ihr Neffe dabei, der bereits aus dem ersten Buch bekannt ist) und jeder erzählt ein Problem, was die anderen lösen sollen. Dabei handelt es sich um irgendwelche Kriminalfälle, die derjenige aus nächster Nähe erlebt hat und auch die Lösung kennt. Manchmal sind es auch unheimliche Dinge, die sich auf dem ersten Blick nicht erklären lassen. Wie immer überrascht Miss Marple alle mit ihrem Scharfsinn.

Nebenbei lese ich aber auch noch was Chicklit/Romance und zwar „Sorry Not Sorry“ von Sophie Ranald. Darin geht es natürlich um eine Frau auf der verzweifelten Suche nach Liebe. Das ganze spielt in London.

sonstiges

Gebloggt habe ich in dieser Woche nicht. Irgendwie … war mir nicht danach. Was habe ich überhaupt gemacht? Prokrastiniert ganz viel, auch viel im Garten gelesen, einen Kuchen gebacken, etwas gearbeitet und Masken genäht (meine Empfehlung ist die Variante 1 von Nähfrosch). Trotzdem verging die Woche so schnell und ich hoffe, dass die Zeit weiter so schnell vergeht.

Für Youtube habe ich ein kleines Video gemacht, in dem ihr mir bzw. meinen Händen beim Malen zugucken könnt. Ich habe mir nämlich endlich ein Stativ gekauft. Darin kann ich auch mein Handy einklemmen. Das Stativ ist auch als Selfiestick gedacht.

Ansonsten habe ich endlich Procreate, aber leider nur auf dem iPad von meinem Mann. Ich habe schon überlegt, mir endlich mal ein neues zu gönnen, aber er meinte, ich sollte noch bis Herbst warten, wenn neue rauskommen. Und mein iPad Air von 2013 funktioniert ja noch sehr gut. Wenn man mal davon absieht, dass ich nicht auf das neue OS updaten oder einen Apple Pen verwenden kann.

kleine Spielerei in Procreate

Glücklichmacher der Woche

  • die gesäten Kräuter kommen langsam
  • ein Eichhörnchen lief durch den Garten
  • wir haben eine Biene aus der Badewanne gerettet (die arme kam irgendwie nicht mehr hoch, weil sie auf dem Rücken lag – keine Ahnung, wie sie das angestellt hat)

Linktipps

Habt ihr eigentlich schon die 11. Staffel Doctor Who gesehen? Dadurch, dass wir nur noch streamen über Netflix und Amazon Prime (und im Original gucken), habe ich leider noch keine Folge mit der ersten Frau als Doctor gesehen. Wulf hat die Staffel gesehen und rezensiert. Ich lese da heraus, dass der Produzentenwechsel vor allem zu einer Verschlechterung der Serie beigetragen hat, denn bisher wurde Doctor Who von Russel T. Davis bzw. Steven Moffat produziert. Mal sehen, wann Netflix die Staffel zeigt, damit ich mir ein eigenes Bild machen kann. Klar, ich könnte die Blu-Ray kaufen, aber das ist mir zu umständlich (ich weiß nämlich nicht, wie man DVDs bzw. Blue-Rays mit der PS4 abspielt und bisher habe ich das auch nie gemacht. Dabei wollte ich wenigstens mal auf der Konsole spielen).

Englischsprachige Wohlfühlbücher für einen Nachmittag? Die hat Anne von Modern Mrs Darcy vorgestellt.

Rezension: Heimliche Herrscher (Friedrich Dönhoff)

Diese Rezension enthält Affiliate-Links. Wenn ihr das Buch über den Link kauft, erhalte ich eine kleine Provision.

Rezension: Heimliche Herrscher (Friedrich Dönhoff)Heimliche Herrscher

Goodreads
Verlag: Diogenes

Erscheinungsdatum: 26. April 2017

Genre: Krimi

Seiten: 352

Format: Paperback

auf Amazon kaufen*

Im sonst so sicheren Hamburg werden innerhalb weniger Stunden mehrere unbescholtene Bürger ermordet. Und das am helllichten Tag. Erst ein frisch geschiedener Automechaniker, dann ein Jugendmeister im Tischtennis, schließlich eine angesehene Zahnärztin – drei Menschen aus unterschiedlichen Milieus, die sich nicht kannten.

Wie sich herausstellt, hatten sich die Opfer alle in der Flüchtlingsfrage engagiert, aber mit ganz unterschiedlichen politischen Gesinnungen. Haben die Morde vielleicht damit zu tun? Kommissar Sebastian Fink und sein Team stehen unter Druck, denn niemand weiß, ob es weitere Opfer geben wird und wen es trifft.

Auf der Suche nach Ablenkung und Inspiration taucht Sebastian ins Hamburger Nachtleben ein, wo Marissa, seine neue Liebe, als DJane das Party-Volk zum Tanzen bringt. Dann schlägt der Mörder wieder zu – brutal und unerbittlich. Und Sebastian erkennt, dass er dort suchen muss, wo Menschen im Schutz der Dunkelheit Geschäfte machen.

„Heimliche Herrscher“ ist mein erstes Buch von Friedrich Dönhoff. Als er vergangenes Jahr bei der Litblog Convention mit seinem Kollegen Christian Schünemann war, bin ich neugierig geworden. Nun habe ich schon zwei Krimis von Schünemann verschlungen. Da wurde es Zeit für den von Dönhoff. Alle drei Bücher habe ich bei besagter Veranstaltung bekommen und signieren lassen.

Vielleicht werde ich ja doch noch zur Krimi-Leserin. Zumindest hat mir der 2017 erschienene Krimi um den Hamburger Kommissar Sebastian Fink sehr gut gefallen. Dönhoff schreibt sehr angenehm und obwohl ich erst einmal in Hamburg war (und das ist schon mehr als 10 Jahre her), konnte ich mir die Stadt dennoch gut vorstellen. Doch nicht nur das: ich habe mit den Polizisten gerätselt, wer hinter den Mordserien stecken könnte. Die Opfer lernt man beim Lesen auch kennen. Bei einem dachte ich zunächst, er würde die Menschen umbringen, aber dann kam es doch anders. Sein Verhalten kam mir so verdächtig vor, dass ich voreilige Schlüsse gezogen habe.

Für jemanden, der nicht viele Krimis liest und sich auch eher davor scheut, dem kann ich Dönhoff (aber auch Schünemann) empfehlen. So als Einstieg oder für Zwischendurch.

Rezension: Daily Soap (Christian Schünemann)

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Das Buch habe ich als Rezensionsexemplar von Diogenes erhalten, was aber in keiner Weise meine Rezension beeinflusst.

Rezension: Daily Soap (Christian Schünemann)Daily Soap

Goodreads
Reihe: Der Frisör #4

Verlag: Diogenes

Erscheinungsdatum: 25. Januar 2011

ISBN: 978-3-257-24052-8

Genre: Krimi

Seiten: 240

Format: Paperback

gekauft bei/erhalten von: Diogenes

Tomas Prinz erfindet ein neues Styling für seine Kundin Tina Schmale, die vor kurzem die TV-Soap »So ist das Leben« (SidL) übernommen hat. Die Producerin ist angetreten, die Serie aus dem Quotenloch zu retten. Ihre Idee: Für die neue Hauptrolle muss ein Publikumsmagnet her. Doch welcher Star will schon sein Gesicht für eine Daily Soap hergeben? Der Frisör weiß Rat: Charlotte Auerbach, eine Jugend-Ikone aus den 70ern, nach vielen Jahren aus Kalifornien zurück, wäre dazu bereit. Und so gerät er, als ihr persönlicher Stylist, mitten hinein in eine Mannschaft aus Schauspielern, Regisseuren, Autoren, Kameraleuten und Ausstattern, die wie am Fließband täglich 25 Minuten Vorabendunterhaltung produzieren. Und nicht nur das: auch Intrigen, Eifersüchteleien und einen Mord – wie im richtigen Leben.

Meine Meinung

Wie der Titel schon vermuten lässt, dreht sich in dem Krimi alles um eine Soap, nämlich um die fiktive „So ist das Leben“, kurz „SidL“. Sind Soaps eigentlich unter Jugendlichen noch beliebt? Zuhause bei mir wurde sowas nicht geguckt, aber durch meine Oma kannte ich ein paar, allen voran „Unter Uns“. Als ich später eine TV-Karte für meinen Computer bekam, schaute ich ab und zu mal „Marienhof“ oder „Verbotene Liebe“. Wirklich dafür interessiert habe ich mich allerdings nie.

Daily Soap“ ist mein erstes Buch von Christian Schünemann, deutscher Autor und Drehbuchautor. Normalerweise sind Krimis nicht mein Fall, zumindest wenn es um Bücher geht. Doch als ich den Autor bei der diesjährigen Litblog Convention bei einem Vortrag kennengelernt habe, bin ich neugierig geworden. Zwar ist „Daily Soap“ das vierte in der Reihe um den Starfrisör Tomas Prinz, aber es lässt sich auch gut unabhängig von den vorherigen drei lesen.

Auf der Litblog Con hat Christian Schünemann erzählt, wie er für die Krimireihe recherchiert: dass er tatsächlich einen Frisör als Ansprechpartner kennt und auch mal bei ihm ein Praktikum gemacht hat, um die Handgriffe, die er in seinen Büchern beschreibt, kennenzulernen. Dass der Autor auch Drehbücher schreibt und sich mit der Produktion von TV-Formaten auskennt, zeigt sich, wenn Ich-Erzähler Tomas Prinz in den Studios von „SidL“ ist. Somit gibt „Daily Soap“ nicht nur einen guten Einblick in den Alltag eines Frisörs, sondern auch noch in den eines Fernsehstudios. Die unterschiedlichen Charaktere sind gut gezeichnet und haben alle ihre eigenen Eigenschaften. Auch für einen Krimi-Neuling wie mich ist das Buch ein guter Einstieg, denn der Schreibstil ist angenehm und ich habe mich auch nicht unwohl beim Lesen gefühlt. Das war nämlich meine Sorge.

Fazit: ein gelungenes Buch, was sich sehr flüssig lesen lässt. Ideal für Krimi-Neulinge.

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© Cover Diogenes Verlag AG