Schlagwort: Mandy Baggot

die 5 besten Bücher, die ich 2017 gelesen habe

Eigentlich hatte ich den Artikel schon für Anfang Januar geplant. Aber weil ich zu faul war, habe ich ihn immer weiter vor mich her geschoben. Aber heute ist er endlich da: mein Artikel über die besten Bücher, die ich im letzten Jahr gelesen habe! Die Grafik habe ich übrigens mit Canva erstellt. Die Fotos aus diesem Artikel sind alle von mir.

 

The Hating Game“ von der Australierin Sally Thorne (Autorin auf Twitter, Instagram, Buch auf Deutsch: „Küss mich, Mistkerl!*“)

Mein Faizt:

Sally Thorne hat einen wunderbar geschriebenen Roman gezaubert. Ich mag ihre Art, wie sie schreibt und beschreibt.

Covent Garden
(leider habe ich kein Foto vom verschneiten und vor allem weihnachtlichen Covent Garden. Daher muss das Foto von letztem Herbst herhalten. Irgendwann werde ich sicher mal in der Vorweihnachtszeit in London sein!)

Covent Garden in the Snow“ von Jules Wake (noch nicht auf Deutsch erschienen).

Zitat aus meiner (englischen) Rezension:

I’d be lying if I’d say the story line is not predictable. But isn’t every book of that kind predictable? It’s not a bad thing. The main thing in a book is that you feel entertained. And I loved Tilly and Marcus.

The Love Experiment *“, wieder ein Buch von einer australischen Autorin, Ainslie Paton (Twitter). Zu diesem Buch habe ich leider keine Rezension für euch. Aber ich kann euch sagen, dass mir das Buch auch sehr gefallen hat. Ihr könnt euch denken, dass es mal wieder ein eher kitschiges Buch ist und vor allem auch vorhersehbar. Dennoch hab ich es sehr gerne gelesen.

Tower Bridge

One Christmas Kiss in Notting Hill“ von Mandy Baggot. Diesmal wieder ein Buch einer britischen Autorin. Ihr erkennt meinen Faible für London? Notting Hill steht auch noch auf der Liste von Orten in London, die ich besuchen muss.

Was ich dazu in meiner Rezension gesagt habe:

Eine schöne Geschichte, die ich gar nicht aus den Händen legen wollte. Isla nimmt Chase und seine Töchter mit auf einer Tour durch ihr Notting Hill. Sie zeigt ihm ihre Lieblingslokale, zeigt ihm auch andere Teile Londons. So besuchen sie zum Beispiel den Tower of London.

Aber ich lese ja nicht nur englischsprachige Bücher, obwohl ich sie tatsächlich bevorzuge (ich kann nichts dafür! Die Sprache hat mich einfach in ihren Bann gezogen!). Ein paar deutsche Bücher waren auch dabei letztes Jahr. Zum Beispiel hat mir Kyra Grohs Roman „Mitfahrer gesucht, Traummann gefunden“ sehr gefallen. Die Autorin ist auf Twitter und Instagram aktiv.

Zitat aus meiner Rezension:

Auch den Schreibstil der jungen Autorin finde ich gut. An dieser Stelle müsste ich wohl begründen, was und warum. Aber sowas fällt mir ehrlich gesagt immer schwer. Ich mag einfach die Art. Mal ehrlich, mal tiefsinnig, mal witzig. Ich hatte beim Lesen das Gefühl, in Romy und ihrer besten Freundin und Kollegin Sarah zwei neue Freundinnen gefunden zu haben. Vielleicht würden wir uns ja sogar verstehen.

Welche Bücher, die ihr letztes Jahr gelesen habt, haben euch am besten gefallen?

Mini-Rezension: One Christmas Kiss in Notting Hill (Mandy Baggot)

London in der Weihnachtszeit – das würde ich so gerne mal erleben. Doch meine Lieblingsstadt, neben Aachen natürlich, ist nicht ganz billig und bestimmt ist eine Übernachtung in unserem Stammhotel auch nicht günstig in der Zeit. Um meine Sehnsucht nach London zu stillen, lese ich gerne Bücher, die dort spielen oder schaue mir den Live-Feed von Visit London an. Dort gibt es nämlich fast täglich ein Live-Video von der Tower Bridge.

Um die Tower Bridge kenne ich mich, dank der Lage unseres Stammhotels „The Tower“ schon ganz gut aus. Weniger, um nicht zu sagen gar nicht, kenne ich mich aber in Notting Hill aus. Durch den Roman „One Christmas Kiss in Notting Hill*“ von Mandy Baggot habe ich das Viertel nun wenigstens in Gedanken besuchen können. Aber ich kenne natürlich auch den Film „Notting Hill„. Seien wir mal ehrlich: wer hat den Film nicht gesehen?

Meine kleine Rezension bezieht sich auf die englische Originalausgabe. Frühere Weihnachtsbücher von Mandy Baggot gibt es auch auf Deutsch: „Winterzauber in Paris*“ sowie „Winterzauber in Manhattan*“. Vielleicht wird es ja die Übersetzung nächstes Jahr geben. Wer weiß?

Meine Meinung

Im Mittelpunkt des Romans steht die 25jährige Isla Winters, die schon immer in Notting Hill lebt. Nachdem sie ihre Eltern vor fünf Jahren bei einem Autounfall verloren hat, den ihre jüngere Schwester Hannah an den Rollstuhl fesselt, lebt sie gemeinsam mit ihrer 20jährigen Schwester, einer Floristin, alleine im elterlichen Haus. Doch statt immer noch um ihre Eltern zu trauern, halten sie an ihrer schwesterlichen Bindung fest und sind immer füreinander da.

Auch die Nachbarschaft und der Zusammenhalt spielt eine große Rolle in Islas Leben. Die Schwestern lieben ihr Viertel und so sind sie geschockt von den Plänen der Firma, bei der Isla arbeitet, Notting Hill niederzureißen, um einen riesigen Hotelkomplex zu bauen. Verantwortlich für das neue Projekt ist der neue CEO der Firma, der Amerikaner und frisch geschiedene Chase Bryan, der extra deswegen nach London gekommen ist. Im Schlepptau: seine 9- und 13jährigen Töchter, die sein Leben ganz schön auf den Kopf stellen. Und dann ist da auch noch Isla, die ihm die Augen öffnet und in die er sich, wie soll es auch anders sein, verliebt.

Zunächst will Chase sein Projekt natürlich durchbringen, aber er muss erkennen, dass er dadurch etwas zerstört, was er bisher nicht kannte. Verbundenheit, Gemeinschaft. Seine älteste Tochter erweist sich als gute Hilfe, um das Projekt kippen zu lassen. Und auch Islas Weihnachtsparty, die sie jedes Jahr für die Firma plant, muss gerettet werden.

Eine schöne Geschichte, die ich gar nicht aus den Händen legen wollte. Isla nimmt Chase und seine Töchter mit auf einer Tour durch ihr Notting Hill. Sie zeigt ihm ihre Lieblingslokale, zeigt ihm auch andere Teile Londons. So besuchen sie zum Beispiel den Tower of London.

Was ich aber etwas merkwürdig fand, ist das Motto der Weihnachtsparty. Weihnachten zur Zeit des 2. Weltkriegs? Seriously? Als Deutsche ist sowas unvorstellbar. Hier würde niemand auf die Idee kommen, oder? Das passt so gar nicht. Nicht in das Buch und überhaupt – nein. Deshalb gibt es von mir einen Stern weniger. Vielleicht auch nur einen halben. Aber das Motto hat mich echt etwas geschockt.

Welche Bücher, die in London spielen, könnt ihr empfehlen?

 

Der Büchersonntag

beendete Bücher

One Christmas Kiss in Notting Hill*“ von Mandy Baggot und „Good Omens: The Nice and Accurate Prophecies of Agnes Nutter, Witch*“ von Terry Prachett und Neil Gaiman. Ich freue mich schon auf die Mini-Serie zu Good Omens. David Tennant als Crowley!

neue Bücher

Spontan habe ich mir die Taschenbuchausgabe von „The Lost Plot *“, dem vierten Buch der Invisible Library-Reihe von Genevieve Cogman, gestern bestellt. Das ebook ist nur geringfügig günstiger und mir gefallen die Cover der Reihe immer so gut, dass es schade wäre, nicht wenigstens ein Buch als gedruckte Version zu besitzen.

aktuell lese ich

The Girl Who Saved Christmas*“ von Matt Haig. Folgt ihr ihm auf Twitter? Viele seiner Tweets, insbesondere über Ängste und Panikattacken, sind so gut!

Blog

Ich sollte Kommentare beantworten. Es tut mir Leid. Aber ich hab es nicht so damit. Ich bin eine schlechte Bloggerin.

Was sagt ihr eigentlich zu meinem neuen Logo für den Büchersonntag? Das Beitragsbild ist die Advent-Version. Die normale hat natürlich keine Kerzen und Tannenzweige.

Ego & Uni

Kommenden Mittwoch muss ich mein erstes Referat halten und ich habe mich auch mit meiner Gruppe getroffen. Außerdem habe ich nun endlich Kontakt zu den anderen aufgebaut. Puh.

Vergangenen Mittwoch fiel das Seminar am Nachmittag aus und ich habe die Zeit genutzt, um endlich mal zum Frisör zu gehen. Somit habe ich mir in diesem Jahr sogar schon zweimal die Haare schneiden lassen! Aber der Spliss störte einfach zu sehr, dass ich einfach nicht noch ein paar Monate warten wollte. Die Frisur ist die übliche: stufig und schulterlang. Nichts Besonderes.

Ich habe etwas gewonnen – und zwar bei der #CoverContestTeeladen-Aktion von Blanvalet zum neuen Roman von Manuela Inusa. Zu gewinnen gab es eine von zehn Wundertüten. Ich bin gespannt, was drin ist! Ihr werdet es sicher dann auf Instagram sehen.

gesehen

Netflix‘ Weihnachtsfilm – „A Christmas Prince„. Ja, er ist vorhersehbar. Ja, der Heiratsantrag am Ende kommt superplötzlich. Aber ich fand ihn schön. Ich stehe auf solche Filme und lese auch ähnliche Bücher. Eine Rezension zum Film habe ich hier gefunden.

Jetzt möchte ich aber gerne noch diesen Weihnachtsfilm mit Sam Heughan sehen. Leider gibt es den natürlich nicht im Stream bei Netflix. Ich könnte ihn mir bei iTunes kaufen oder leihen. Die Smart Bitches haben den Film besprochen.

In der Blogosphäre & dem sonstigen Internet

Paper Princess“ von Erin Watt scheint ein viel diskutiertes Buch zu sein. Schon in der Vergangenheit gab es auf diversen Blogs Artikel dazu. Jetzt hat Ramona das Ganze mal ausführlich analysiert. Ich selber habe die Reihe nicht gelesen.

Falls immer noch jemand Geschenke sucht: NetGalley hat ein paar Vorschläge für Leseratten. Vielleicht soll es auch ein Kalender sein oder Notizbuch? Oder etwas für Großbritannien-Fans?

Nächstes Jahr gibt es mal wieder ein paar Buchverfilmungen. Im Artikel wird auch „Good Omens“ erwähnt.

Warum wir keine Bücher an Nicht-Leser verschenken sollten – diese Frage klärt David Barnett vom Guardian.

Lust auf ein Buch-Quiz?

Doctor Who kommt ins Kino! Am 25. Dezember läuft das Weihnachtsspezial auch in deutschen Kinos – im Original.

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