Schlagwort: Schottland

Mini-Rezension: Spring at Taigh Fallon (Kirsty Ferry)

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Spring at Taigh Fallon (Tempest Sisters #2)

Goodreads
Verlag: Choc-Lit

Erscheinungsdatum: 19. Februar 2019

Genre: Mystery, Romance

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From old secrets come new beginnings … When Angel Tempest finds out that her best friend Zac has inherited a Scottish mansion, Taigh Fallon, from his great aunt, she immediately offers to go and visit it with him. It will mean closing up her jet jewellery shop in Whitby for a few days but the prospect of a spring trip to the Scottish Highlands is too tempting.
Then Kyle, Zac’s estranged and slightly grumpy Canadian cousin, unexpectedly turns up at Taigh Fallon, and events take a strange turn as the long-kept secrets of the old house begin to reveal themselves …
Part of a series, Tempest Sisters, which can be read in any order.

Schottland, ein geerbtes altes Haus und Geister. Dazu noch eine Romanze und fertig ist ein recht (ent-)spannendes Buch.

Zac erbt das Haus seiner Großtante. Doch er ist nicht der alleinige Erbe: sein kanadischer Cousin Kyle und er müssen sich das Haus teilen. Angel, Zacs beste Freundin, mag alles, was mit der viktorianischen Zeit zutun hat und gemeinsam mit Zac besichtigt sie das Haus. Dort bemerkt sie, dass etwas nicht stimmt. Im Turmzimmer entdeckt sie in einem Spiegel einen Mann, der jedoch nach einem Wimpernschlag wieder verschwindet. Außerdem hört sie leise Stimmen. Kyle, mit dem sie von Anfang an einfach nicht klar kommt, findet schließlich einen Geheimgang, der auch für Angel nicht unentdeckt bleibt. Hier hört sie Schritte, ein schreiendes Baby und Schatten huschen umher.

Zwischendurch erfährt man dann, wer im 19. Jahrhundert dort gelebt hat und was passiert ist. Natürlich kommen sich in der Gegenwart Angel und Kyle näher und stellen fest, dass sie beide die Geister sehen können. Zac scheint für sie nicht empfänglich zu sein.

Kurz gesagt: nettes Buch mit etwas Spannung. Perfekt für einen sonnigen Nachmittag im Garten.

Mini-Rezensionen: Romane spielend in Schottland, Irland & Cornwall


Als ich die Überschrift getippt habe, haderte ich kurz mit mir. In meinem Kopf formte sich der Satz „books set in…“ und klang so viel schöner. Aber auf Deutsch? Je mehr ich mich mit der englischen Sprache befasse (in meinem Fall: zusätzlich zu den vielen englischen Büchern und Serien höre ich mittlerweile Podcasts), desto merkwürdiger klingen die gleichen Sätze auf Deutsch in meinen Ohren. Allerdings möchte ich weiterhin in meiner Muttersprache schreiben und dazu gehören auch deutsche Artikelüberschriften. Denn wenn mich eins stört auf Blogs, dann dieser Mischmasch aus Deutsch und Englisch. Mir ist klar, dass Blog auch Englisch ist, aber wie sagt man dazu denn auf Deutsch? Internettagebuch? Da steckt ja wieder ein englisches Wort drin.

Hach. Aber kommen wir mal zum eigentlichen Thema: Rezensionen! Kleine Warnung direkt am Anfang: es handelt sich um (englischsprachige) Liebes-/“Frauen“romane.

Großbritannien

Tall, Dark and Kilted – Lizzie Lamb ★★★☆☆

Nachdem ich „Girl in the Castle“ gelesen habe, dachte ich mir, dass ich sicher nichts falsch mache, ein weiteres Buch der Autorin zu lesen. Doch ich wurde leider enttäuscht. Denn während „Girl in the Castle“ durch die historischen Aspekte des Schlosses und die Hauptfigur, eine Historikerin, interessant war und ich beim Lesen in die Geschichte eintauchen konnte, empfand ich die Personen in „Tall, Dark and Kilted“ eher langweilig. Vor allem Isla fand ich sehr anstrengend und ihr Verhalten sehr kindisch. Cat kam sympathischer rüber. Auch Fliss war nicht unsympathisch, aber es fehlte einfach etwas.

Der Beginn war so komplett anders, als ich es erwartet hätte – eine Party in einem schicken Viertel in London, Drogen und einer Verhaftung. Es zog sich lange, bis Fliss endlich nach Schottland geflogen ist, wo sie Islas und Cats Mutter, die Witwe eines Schlossbesitzers, bei der Eröffnung eines Schönheitssalons helfen soll. Dort trifft sie auf den Halbbruder der beiden eben genannten jungen Frauen (Mädchen, denn Cat ist erst 17) – und ihr könnt es ahnen: zwischen Fliss und Ruairi (was ist das für ein Name? Wie spricht man den aus?) bahnt sich was an.

Insgesamt war es nett zu lesen, mehr aber auch nicht.

Klappentext auf amazon*:

Fliss Bagshawe longs for a passport out of Pimlico where she works as a holistic therapist. After attending a party in Notting Hill she loses her job and with it her dream of becoming her own boss. When she’s offered the chance to take over a failing therapy centre, she grabs it with both hands. But there’s a catch – the centre lies five hundred miles away – in Wester Ross, Scotland.

Fliss’s romantic view of the highlands populated by hunky Men in Kilts is shattered when she has an upclose and very personal encounter with the Laird of Kinloch Mara, Ruairi Urquhart. He’s determined to pull the plug on the business, bring his eccentric family to heel and eject undesirables from his estate – starting with Fliss. Faced with the dole queue once more, Fliss resolves to make sexy, infuriating Ruairi revise his unflattering opinion of her, turn the therapy centre around and sort out the dysfunctional Urquharts.

Will Fliss tame the Monarch of the Glen and find the happiness she deserves?

The Island Legacy – Ruth Saberton ★★★★☆

Romane, die in Cornwall spielen, lese ich sehr gerne, obwohl ich noch nie in dem Teil Großbritanniens war. Ich sollte allerdings wirklich mal dorthin reisen. Dieses Buch führt uns auf ein heruntergefallenes Schloss, in dem neben der Nichte des letzten Besitzers lebt und ein kleines Café betreibt. Nach dem Tod des Onkels, den sie bis zuletzt gepflegt hat, erbt eine ihr und ihrem Bruder (sehr unsympathischer Typ!) unbekannte Cousine das Schloss. Ness‘ Vater war einer der drei Brüder, die auf dem Schloss aufgewachsen sind. Doch nach einem tragischen Unglück brach der Kontakt zwischen den dreien ab. Ness‘ Vater nahm seine kleine Tochter mit nach Amerika, wo sie bis zu ihrer unerwarteten Erbschaft gelebt hat. Nun kehrt sie zu ihren Wurzeln zurück und will das Geheimnis lüften, was die drei Brüder und das Schloss umgibt.

Auf der Insel, auf der das Schloss steht, leben noch andere. Es ist wie eine kleine Gemeinschaft, die sich um das Schloss gebildet hat. Freunde, die einander helfen und alles tun, um das Schloss vor dem reichen Max Reynard zu retten. Dazu kommt noch der geldgierige Jamie, der nicht glauben kann, das sein Onkel das Schloss nicht ihm vermacht hat und Ness, die natürlich versucht, Max‘ Charme zu widerstehen.

Der Fokus liegt, anders als der Klappentext es vermuten lässt, nicht nur auf Ness, sondern auf weiteren Personen, die auf der Insel leben bzw. mit dem Schloss verbunden sind. So lernen wir also nicht nur Ness kennen, sondern auch Max und seine Geschichte, einen seiner Mitarbeiter sowie Ness‘ Cousine, die auch schließlich die Liebe findet.

Zunächst fand ich es etwas komisch, dass es nicht nur eine Hauptperson gibt, doch das machte es auch interessant und es ist mal was anderes.

Klappentext auf amazon*:

The only daughter of a troubled artist father, Ness Penwellyn always struggled to feel settled and now her life has taken an unexpected turn; she is the heir to the ancestral family home in England. With excitement Ness exchanges her American life for her inheritance, a mysterious castle set on a Cornish island, and swaps solitude for newly discovered relatives – some more pleased to learn of her existence than others.

Inheriting vast debts alongside the castle, it isn’t long before Ness encounters property developer, Max Reynard. Wealthy and wickedly handsome, Max is accustomed to getting his own way and Ness is unimpressed. His assumption she’ll sell to him only makes her more determined to find the strength to go it alone – even as bitter cousins plot and circumstances start to spiral out of control.

Before long Ness and Max are locked in a battle of wills as the castle’s past and present collide in the fight to preserve its future. Independent and determined, Ness must decide who she can trust with both the island legacy and her heart…

THE ISLAND LEGACY is captivating blend of romance, mystery and courage played out against the breath taking beauty of Cornwall’s dramatic coastline.

Irland

Catch Me A Catch – Sally Clemens ★★★★☆

Ganz zufällig bin ich auf diesen Roman gestoßen. Ein Matchmaking Festival in einem irischen Ort, ein Amerikaner, der von New York nach Irland gesegelt ist und in dem kleinen Dorf Durna strandet. Tatsächlich gibt es wirklich ein solches Festival in Irland – nämlich in Lisdoonvarna. Der Ort liegt nicht ganz so nah am Meer, wie der fiktive Ort Durna aus dem Buch, aber das spielt auch keine Rolle. Dass es überhaupt ein Matchmaking Festival gibt, ist schon kurios genug!

Das Setting ist also perfekt für einen kleinen Liebesroman. „Catch Me A Catch“ liest sich sehr angenehm und schnell habe ich mich in das kleine irische Örtchen hineinversetzt. Auch wenn mir das alles mit Jack und Annie zu schnell ging, gefiel mir die Geschichte ihrer Begegnung und Entwicklung der Beziehung.

Gerne würde ich dem Buch 5 Sterne geben, aber das Ende kam leider viel zu plötzlich. Ich hätte es nicht an dieser Stelle beendet, sondern noch ein bißchen mehr erzählt, wie ihre Zukunft denn nun aussieht.

Klappentext auf amazon*:

She had the perfect life – and all she wanted was to escape it. Artisan chocolatier and reluctant matchmaker Annie Devine wants to survive the annual Durna Matchmaking Festival without messing up. She’s useless at relationships, and the whole village know it. They’ve known ever since the day she was left at the altar in her wedding dress. When Jack Miller, charismatic head of Miller Advertising is forced to make an emergency stop on his transatlantic crossing, she mistakes him for a love-lorn bachelor, and sparks fly. Jack’s in Ireland to discover his roots, while Annie’s desperate to escape hers. Annie longs to win the coveted Chocolate Oscar competition, and claim the ultimate prize, her own shop in Dublin. But with the deadline for Jack’s return to New York looming, is she making the right choice?

Wer lieber auf Deutsch liest: Zu den drei Büchern habe ich keine deutsche Übersetzung gefunden. 

 

Mini-Rezensionen: 4 englische Frauen-/Liebesromane

A Spell in Provence – Marie Laval

Neuanfang in einem anderen Land, Mystery, Liebesgeschichte, römische Funde

 

Klappentext:

Passion and mystery in the hills of Provence when an ancient spell weaves its dark magic.
After losing her job in England, Amy Carter uses her redundancy payment to start a new life in France, turning Bellefontaine, an overgrown Provençal farmhouse, into a successful hotel. Though she has big plans for her new home, none of them involves falling in love — least of all with Fabien Coste, the handsome but arrogant owner of the nearby château.

As romance blossoms in the beautiful Provençal countryside, disturbing events at the farmhouse hint at a dark mystery — a destructive, centuries-old attachment between the ladies of Bellefontaine and the ducs de Coste. As Amy struggles to unravel the mystery, she begins to wonder if it may not just be her heart at risk, but her life too. Goodreads

Dazu habe ich bereits in einem Büchersonntag etwas geschrieben, was ich nun zitieren möchte:
Der Roman ist nicht nur ein typischer Frauenroman (ihr wisst schon: Frau wagt Neuanfang, trifft auf einen gut aussehenden Mann aus der Nachbarschaft, sie findet ihn erst arrogant, dann verlieben sie sich, aber sie können oder wollen es nicht zulassen, weil ist eben so und dann gibt’s aber dann „kriegen sie sich doch“, wie meine Mutter sagen würde), sondern auch mysteriös und spannend. Zum Teil ist es sogar etwas blutig und ich denke, eine Triggerwarnung wäre auch nicht verkehrt gewesen. Es geht nämlich um einen uralten Kult, bei dem Menschen geopfert werden, Vergewaltigungen und Entführung. Also nun wirklich kein klassischer Liebesroman.
★★★★☆

 

The Antique Love – Helena Fairfax

Liebesgeschichte, eine Inhaberin eines Antiquariats in London und ein Mann, der plant, zu heiraten, aber erst die Frau dafür finden muss

Klappentext:

A heartwarming, feel-good romance. Voted „Most Romantic Love Scene Ever“ by readers of Love, Romances, and More One rainy day in London, Wyoming man Kurt Bold walks into an antique shop off the King’s Road and straight into the dreams of its owner, Penny Rosas. Kurt certainly looks every inch the cowboy hero…but he soon brings Penny’s dreams to earth with a thump. His job is in the logical world of finance – and as far as Kurt is concerned, romance is just for dreamers. But when Kurt hires Penny to help refurbish his Victorian house near Richmond Park, it’s not long before the logical heart he has guarded so carefully is opening up to new emotions, in a most disturbing way…Goodreads

Der Amerikaner Kurt (was ist das überhaupt für ein Name?! So heißt doch keiner mehr) hat genaue Pläne, was seine Zukunft angeht: ein Haus bei London kaufen, renovieren, schön einrichten lassen und dann heiraten. Doch um zu heiraten, braucht er erst die passende Frau. Bisher hat er sie noch nicht gefunden, obwohl er auf Datingwebsites angemeldet ist und sich auch mit Frauen verabredet. Heiratsmaterial war nicht dabei. Penny soll ihm helfen, sein Haus einzurichten. Danach kann er die Frau finden, der er dann das fertige Haus präsentieren kann. Es kommt, wie es kommen muss und Penny verliebt sich in Kurt – und Kurt ist sich sicher, dass sie nicht die Frau ist, die er will. Oder doch? Ziemlich offensichtlich. Nette Story, mehr leider nicht.
★★★☆☆

Girl in the Castle – Lizzie Lamb

Liebesgeschichte, ein Schloss mitten in den Highlands, ein bankrotter Gutsherr (natürlich mit einem gut aussehenden Sohn) und eine junge Historikerin, die die Bibliothek katalogisieren soll – Geschichte Schottlands (Jacobites, Clans, Rebellion) und ein Schatz
Klappentext:

Her academic career in tatters, Dr Henriette Bruar needs somewhere to lay low, plan her comeback and restore her tarnished reputation. Fate takes her to a remote Scottish castle to auction the contents of an ancient library to pay the laird’s mounting debts. The family are in deep mourning over a tragedy which happened years before, resulting in a toxic relationship between the laird and his son, Keir MacKenzie. Cue a phantom piper, a lost Jacobite treasure, and a cast of characters who – with Henri’s help, encourage the MacKenzies to confront the past and move on. However – will the Girl in the Castle be able to return to university once her task is completed, and leave gorgeous, sexy Keir MacKenzie behind?Goodreads

Dieser Roman hat mir richtig gut gefallen. Vor meinem inneren Auge konnte ich das Loch, Schloss und die Menschen sehen. Henriette, französisch ausgesprochen und Henri genannt, hat für Probleme in der Uni gesorgt und damit das ganze zur Ruhe kommen und sie sich wieder einen Namen machen kann, soll sie die Bibliothek eines alten schottischen Schlosses katalogisieren. Der Gutsherr ist bankrott und sein Sohn Keir sowie die beiden Angestellten Alice und Lachlan sind zunächst nicht begeistert, als eine Frau auftaucht. Denn der Besitzer kann seine Finger nicht von Frauen lassen. Aber gut, dass Henri sehr selbstbewusst ist und deutlich macht, dass sie kein Interesse hat. Sie will nur ihre Arbeit machen. Es kommt, wie es kommt und sie und Keir lernen sich besser kennen. Nebenbei findet sie auch noch wertvolle Sachen und gemeinsam mit Keir und Alice versucht sie, die Funde vom geldgierigen Gutsherren zu verstecken, um sie später bewerten zu lassen.

Außerdem muss sie noch gegen die Anfeindungen von Keirs Verwandtschaft ankämpfen, denn es war, bis auf eine Ausnahme, so, dass der Besitzer seine Cousine geheiratet hat. Das sollte irgendwie das Schloss retten. Und ich glaube, die Cousine ist auch nicht die ersten Grades, sondern zweiten. Jedenfalls hat sich besagte Cousine in den Kopf gesetzt, Keir zu heiraten, doch der hat das gar nicht vor. Erst recht nicht, als er Henri trifft.

Das klingt jetzt alles irgendwie ziemlich klischeehaft und ist es wohl irgendwie auch. Aber die Autorin, Lizzie Lamb, hat es geschafft, mich richtig zu fesseln und die Geschichte zu genießen. Ich wollte gar nicht aufhören zu lesen und war traurig, als ich das Ende erreicht habe.
★★★★★

Too Damn Nice – Kathryn Freeman

Topmodel ist seit jeher in den besten Freund, Nick, des Bruders verliebt. Nachdem sie durch einen Unfall ihre Familie verliert, ist nur noch Nick da, der übrigens ebenfalls schon lange in sie verleibt ist. Doch der nette Typ von nebenan und das Topmodel – geht das?

Klappentext:

Do nice guys stand a chance?
Lizzie Donavue went from being the sister of his best friend to the girl Nick Templeton most wants to kiss. On her birthday, he finally summons up the courage to make his move. But it looks like Nick’s missed his chance when he discovers that Lizzie has been offered a modelling contract, which will take her away to the glamorous fashion scenes of New York and Los Angeles.

Nick is forced to watch from the sidelines as the gawky teenager he knew is transformed into Elizabeth Donavue: top model and ultimate English rose pin-up, forever caught in a whirlwind of celebrity parties with the next up-and-coming Hollywood bad boy by her side.

But then Lizzie’s star-studded life comes crashing down around her, and a guy like Nick could be just what she needs. Will she take a chance on him? Or is he just too damn nice?Goodreads

Von der Autorin habe ich vor einiger Zeit „Before You“ gelesen. Wie auch in dem Buch über einen F1-Fahrer und seine Pressesprecherin, verliert ein Protagonist durch einen Autounfall seine Eltern. Außerdem geht es wieder um die glamouröse Welt eines Promis, über die Menschen im Modelbusiness und die Falschheit mancher Menschen. Trotz ihres Erfolges hat Lizzie, das Topmodel, nicht ihre Wurzeln vergessen. Als sie ihre Eltern verliert und ihr Bruder im Koma liegt, hat sie nur noch ein Ziel: vergessen, hart arbeiten und genug Geld für die Pflege ihres Bruders Robert verdienen. Privat gibt sie sich mit „Bad Boys“ ab, was sie aber schnell in Schwierigkeiten bringt – und in die sichere Umgebung ihrer alten Heimat. Nick, Roberts bester Freund, in den Lizzie schon lange heimlich verliebt ist, tut alles in seiner Macht stehende, um ihr zu helfen, für sie da zu sein. Doch natürlich ist auch er in sie verliebt, sagt es ihr aber nicht. Denn offensichtlich steht Lizzie einfach nicht auf einen langweiligen, viel zu netten Buchhalter, der sich auf Partys unwohl fühlt und sich am liebsten aufs Land zurückzieht. Am liebsten hätte ich Lizzie und Nick aus dem Buch gerissen und durchgerüttelt. Ich kann verstehen, dass er es ihr nicht direkt nach dem Skandal sagen will – oder sie, wo sie doch den Kopf mit anderen Problemen voll hat. Aber irgendwann müssen sie es doch sehen, wie der andere denkt?! Zum Glück gibt’s ein Happy End. Leider fand ich das Buch aber nicht besonders gut. Lizzie machte nicht den Eindruck, besonders intelligent zu sein, obwohl Nick ihr immer wieder versicherte, dass sie mehr als nur ein schönes Gesicht hat. Dass sie mehr kann, als nur modeln. Andere Interessen wurden nicht deutlich, während man von Nick erfährt, dass er regelmäßig joggt, sportlich ist, aufopferungsvoll ist, einen guten Job hat… okay, vielleicht gibt es da auch eher nur oberflächliche Infos. Schade eigentlich, denn er wirkte ansich sympathisch.
★★★☆☆