Schlagwort: Tricia O’Malley

Rückblick: Oktober 2017

Und wieder ist ein Monat (fast) vorbei. Begonnen habe ich den Oktober in London. An diese vier Tage denke ich immer noch voller Sehnsucht zurück, zum Leidwesen meines Freundes. Um mein Fernweh zu stillen, lese ich am liebsten Bücher, die in meiner Lieblingsstadt spielen – oder zumindest in Großbritannien. Ich möchte noch mehr von diesem Land sehen!
Welche Bücher ich in diesem Monat gelesen habe, welche neu dazu gekommen sind und wie ich sie bewerte, erfahrt ihr nun in meinem kleinen Rückblick.

gekaufte Bücher, ebooks & Zeitschriften

My Not So Perfect Life*“ von Sophie Kinsella ✔︎
Covent Garden in the Snow*“ von Jules Wake ✔︎
Doctor Who Magazine No 518
Doctor Who Special 47 Referencing the Doctor
Flow #29
London Belongs To Me*“ von Jacquelyn Middleton ✘

gelesene Bücher

„My Not So Perfect Life“ ★★★★☆
„Covent Garden in the Snow“ ★★★★★
The Humans“ von Matt Haig ★★★★★
Wild Irish Heart“ von Tricia O’Malley ★★★☆☆

gewonnene Bücher (lovelybox)

Inhalt der neuen Lovelybox (nicht im Bild: Petersilien-Anzuchtset und Lesezeichen)

Low Carb – Das Kochbuch: Rezepte für jeden Tag*“
Bayerisch vegetarisch: Über 50 weiß-blaue Schmankerl*“
Aromenfeuerwerk – Meine kreative Landküche: Besondere Rezepte für alle Jahreszeiten*“

Was habt ihr in diesem Monat gelesen?

Symbole

✔︎ gelesen
❍ ungelesen
✘ lese ich gerade
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Rezension: Wild Irish Heart (inkl. Blaubeer Scones)

Es ist noch mal Zeit für eine Rezension. Am Ende des Artikels, nach dem Rezept für die Scones, findet ihr alle Informationen zum Buch. Die Rezension ist zu dem Buc „Wild Irish Heart*“ von Tricia O’Malley – Teil eins der „Mystic Cove“-Reihe.

Meinung

Auf den Spuren ihrer Wurzeln reist die 28jährige Keelin von Boston nach Irland. Ihre Mutter stammt nämlich dorther und hat ihr Heimatdorf verlassen, als sie mit Keelin schwanger war. Ein geheimnisvolles Buch gibt Ausschlag für Keelins Reise über den Teich.

Keelins Großmutter (die übrigens oft Blaubeer Scones macht, daher gibt es gleich noch ein Rezept) ist eine Heilerin, von manchen auch als Hexe angesehen.
Auch Keelin hat die Gabe und kann mit ihrer Hand heilen – so soll sie z.B. ihren Neffen heilen, den sie natürlich bis dato noch nicht kennengelernt hat. Er hat irgendein Ungeziefervernichter aus Versehen zu sich genommen (klar, dass man da erst mal zur örtlichen Hexe äh sorry Heilerin und ihrer Enkelin geht und um Hilfe bittet).
Neben ihren Heilkräften hat Keelin visionenähnliche Träume – so hat sie von Flynn geträumt, bevor sie ihn überhaupt kannte (und er auch von ihr, wieso das so ist, wird allerdings nicht geklärt). Flynn ist ein Fischer, Besitzer diverser Restaurants und ziemlich gutaussehend.

Falls ihr euch jetzt fragt, ob das Buch im Mittelalter spielt (ach, geht ja auch gar nicht. Damals gab es Boston ja noch gar nicht): nein, es spielt heute.

Beim Lesen kamen mir einige Fragen auf, die jedoch unbeantwortet blieben:
Was wird denn nun aus Keelins Master-Thesis? Womit verdient man als Heilerin sein Geld? Kann man davon leben? Muss ich jetzt die anderen Bücher, in denen es um andere Charaktere aus dem Ort geht, die ebenfalls eine Gabe haben, lesen, um zu erfahren, wie es mit Keelins Masterarbeit weiter geht? Oder hat sie die jetzt abgebrochen? Meeresbiologin vs. Heilerin – klar, da wählt man auf jeden Fall Heilerin. Achso, da war ja noch ihre Idee mit dem Onlineshop für handgemachte irische Produkte.

In einer Rezension auf Goodreads schrieb eine Leserin, die Sexszenen seien total unerwartet gewesen. Angesichts der Gedanken, die man ab und zu sowohl von Flynn als auch Keelin erhaschen kann, finde ich sie  keineswegs unerwartet. Fand die eine Szene, die nun wirklich nicht schlimm beschrieben und lang war, nun nicht störend oder schlimm oder sonstwas. Also, da habe ich schon anderes gelesen.

Fand „Wild Irish Heart“ ganz okay, nicht sehr tiefgründig, mit ein paar Lücken und Fragezeichen. Fünf Sterne hat das Buch leider nicht verdient, allerdings würde ich auch nicht soweit gehen, und nur einen Stern vergeben. Mit drei Sternen kann ich mich aber anfreunden.

Werde ich die anderen Bücher der Reihe nun auch lesen? Nein. So sehr hing ich jetzt nicht an den Charakteren.

Nun aber zu den Scones, die ich euch ja schon versprochen habe. Da ich vom Sommer noch einige eingefroren habe und wir ein neue Kühlgefrierkombi haben, musste ich ein wenig aus dem Gefrierschrank aufbrauchen. Da ich beim Lesen des Buches schon dauernd Lust auf Scones hatte, musste ich also welche backen. So ein Pech aber auch.

Rezept Blaubeer Scones

Das Internet ist voll mit Rezepten für Scones. In die einen kommen Eier rein, in die anderen nicht. Ich habe auch eins gefunden, wo das Ei nur zum Bestreichen verwendet wird. Es gibt Rezepte mit Milch oder Buttermilch, mehr oder weniger Butter. Im Original wird weniger Backpulver verwendet, weil das Mehl schon Backpulver enthält in manchen Ländern. Deshalb kommt dort zusätzlich weniger Backpulver rein. In deutschen Rezepten wird ein ganzes Päckchen verwendet. Ganz gute Tipps zum Backen von Scones habe ich im Blog Splendid Britain (deutsch) gefunden.
Entschieden habe ich mich für Blaubeer Scones mit Buttermilch. Ich mag Buttermilch sehr gerne und trinke sie total gerne pur. Also ohne Zusatz von irgendwelchen Früchten oder Zucker. Im Sommer schmeckt sie mir aber auch gut mit frischen Erdbeeren. Ein Schuss Multivitaminsaft tut’s aber auch. Zum Beispiel, um die Packung auszuspülen.

Zutaten
(in Anlehnung an das Rezepte von Splendid Britain sowie an das von Frau Stiller backt)
450g Mehl
1/2 TL Salz
1 Pck. Backpulver
2 TL Zucker
100g Margarine
250ml Buttermilch
Heidelbeeren

Zubereitung

Mehl, Backpulver und Salz in eine Schüssel geben und dann die Margarine in kleinen Stücken dazu (oder große Stücke, so wie ich das gemacht habe). Das ganze wird dann mit der Hand vermischt, bis die Masse krümelig wird. Keine Sorge, wenn das sehr feine Krümelchen sind. Das muss so.

Dann kommen Zucker und Buttermilch dazu (evtl. noch einen Schuss Buttermilch mehr) und der Teig wird mit einem Löffel gut vermischt. Erst am Schluss, also wenn sich die Zutaten schön vermengt haben, kommen die Heidelbeeren dazu. Ich habe anschließend noch etwas Mehl dazu gegeben, weil mir der Teig zu feucht erschien. Er soll zwar klebrig sein, aber durch die Beeren war er schon sehr feucht.

Nun wird der Teig auf einer bemehlten Fläche noch mal gut geknetet (evtl. hier noch was Mehl dazu) und ausgerollt – mindestens 1cm. Ich weiß nicht, wie dick meiner war, aber ich glaube, es waren weniger als 1cm. Das erklärt, warum die Scones nicht so hoch geworden sind. Am Geschmack tut sich da nix. Nur kann man sie dann eben nicht so schön aufschneiden.

ausgerollter Teig

Mit einem Glas oder einer Ausstechform (auf Splendid Britain kann man sehen, welchen Unterschied das macht, wenn man eine runde Form nimmt und eine spezielle für Scones) die Scones ausstechen, bis der Teig verbraucht ist (hier kann man sie noch mit einer Ei-Milch-Mischung bestreichen; ich habe das mal weggelassen) und etwa 12 Minuten auf 220 Grad backen.

fertig! Die Scones sind im Ofen. Ich werd dann mal putzen!

Warm schmecken sie natürlich am besten – vor allem mit der berühmten Clotted Cream (kann man im Internet kaufen oder auch selber machen. Auch hierfür findet ihr bei Splendid Britain ein Rezept) und Erdbeermarmelade. Ich esse sie aber auch ohne alles und kalt.

Lasst sie euch schmecken!

Links zu Scones

The Guardian: How to make the perfect cheese scones (engl.)
Devonshire Scones nach Mary Berry (engl.)
Britische Scones auf Spring Lane (deutsch)
diverse Rezepte auf Splendid Britain (deutsch)
Heidelbeer Scones nach Frau Stiller backt (deutsch)
Der ultimative Scones Guide (deutsch)

Der Büchersonntag

beendet:My Not So Perfect Life*“ von Sophie Kinsella und „Wild Irish Heart*“ von Tricia O’Malley, was schon seit ein paar Wochen auf meinem Kindle lag. Das Buch von Sophie Kinsella fand ich gut, obwohl ich es erst komisch fand, dass Katie sich in London „Cat“ nennt und versucht, nach außen hin anders zu sein, als sie eigentlich ist. Zum Glück hat sie aber wieder zu ihrem wahren Ich gefunden, zu dem sie am Ende auch steht.
„Wild Irish Heart“ war ganz ok, aber eben nicht mehr. Dazu gibt’s auch noch eine Rezension in den nächsten Tagen.

neu:

aktuell:The Humans“ von Matt Haig – gekauft bei Waterstones am Trafalgar Square. Noch kann ich nicht sagen, wie ich das Buch finden soll.

Blog: Leider hat sich hier in dieser Woche gar nichts getan! Woran das liegt, weiß ich gar nicht. Am Unibeginn sicher nicht, denn ich hatte nur zwei Veranstaltungen und ab kommender Woche werden es sechs sein. Dabei wollte ich doch noch die restlichen London-Artikel (Teil 1 und Teil 2 kennt ihr vielleicht schon?!) schreiben. Immerhin habe ich Notizen gemacht.

Ego: Beim Schreibtreffen am Dienstag haben wir irgendwie nichts geschrieben, sondern uns über Sprachen, London, Neuseeland und Tiere unterhalten. Alles auf Englisch, wegen Leon. Mir fällt es immer leichter, Englisch zu sprechen. Außerdem macht es Spaß!

Gestern habe ich mich spontan mit Dany in der Stadt getroffen. Wir haben über Influencer gesprochen, Kinderspielzeug (obwohl wir beide kinderlos sind) und uns gefragt, warum man sich so wenig trifft, obwohl man immer wieder sagt, man müsse öfter was machen.

Ansonsten habe ich ein wenig gearbeitet, war bei der Redaktionssitzung und habe Efeu am Haus weggerissen.

Links: Habe ich euch eigentlich schon My Dad wrote a Porno empfohlen?! Ich bin da vor London drauf gestoßen und habe den Podcast in weiser Voraussicht nicht auf meinem iPhone gespeichert, denn ich wollte nicht vor meinen Eltern lachen und ihnen anschließend den Grund erklären müssen. Der Podcast ist also nichts für öffentliche Verkehrsmittel und Eltern.

Im Januar erscheint ein neues Buch von Jojo Moyes – Still me erzählt die Geschichte um Louisa Clark weiter.

Louisa Clark arrives in New York ready to start a new life, confident that she can embrace this new adventure and keep her relationship with Ambulance Sam alive across several thousand miles. She is thrown into the world of the superrich Gopniks: Leonard and his much younger second wife, Agnes, and a never-ending array of household staff and hangers-on. Lou is determined to get the most out of the experience and throws herself into her job and New York life within this privileged world.

Before she knows what’s happening, Lou is mixing in New York high society, where she meets Joshua Ryan, a man who brings with him a whisper of her past. In Still Me, as Lou tries to keep the two sides of her world together, she finds herself carrying secrets–not all her own–that cause a catastrophic change in her circumstances. And when matters come to a head, she has to ask herself Who is Louisa Clark? And how do you reconcile a heart that lives in two places?Quelle

Schreibtipp von Grammarly.com: How to Write an Outline.

Weihnachten ist nah – das erkennt man unter anderem an den weihnachtlichen Frauenromanen. Zum Beispiel: Christmas at the Log Fire Cabin von Catherine Ferguson.

Ich bin drauf und dran diese supersüßen Katzen-Slipper zu häkeln.

Fotos