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#verenastudiert Das 3. Semester SpraKowi & mein neuer Job

Herzlich willkommen im dritten Semester!

Die zweite Uniwoche im neuen Semester ist rum und ich dachte, dass es noch mal Zeit für ein kleines Update gibt. Was den Stundenplan betrifft, kann ich absolut nicht meckern, denn donnerstags und freitags habe ich frei. Nur der Mittwoch scheint es auf mich abgesehen zu haben. Denn dieser Tag war schon im ersten Semester, als ich noch Technik-Kommunikation studiert habe, der Längste. Außerdem habe ich nun immer schon um 08:30 eine Veranstaltung. Das Gute ist aber, dass keine nach 18 Uhr stattfindet.

In diesem Semester besuche ich auch wieder einen Kurs des Schreibzentrums. Habe ich letztens nicht schon erwähnt, dass ich mich für den Kurs „Schreiben für die Öffentlichkeit“ angemeldet habe? Ich habe einen Platz bekommen und nächsten Monat geht es los. Der Kurs findet immer donnerstags statt, aber nicht wöchentlich. Momentan ist der Donnerstag zum Arbeiten reserviert. Aber zum Glück ist der Job sehr flexibel und ich kann zur Not auch von zuhause aus arbeiten.

Mein Hiwi-Job

Apropos Job. Das Schöne, an einem Lehrstuhl einer technischen Hochschule zu arbeiten ist, dass man mit verschiedenen Gadgets in Berührung kommt. Ein Hiwi programmierte letztens einen COZMO und meine Kommilitonin und ich waren total begeistert von dem kleinen Roboter. Der COZMO ist quasi ein Hightech-Tamagotchi und lässt sich programmieren. In der zugehörigen App sind bereits einige Sachen zum Entdecken, wie Spielen oder Füttern. Dazu wird mindestens ein zum Roboter gehöriger Würfel benötigt. Was Programmierung betrifft, bin ich bekanntlich eine Niete, aber der Roboter ist unter anderem für Kinder entwickelt, um ihnen das Programmieren näher zu bringen. Ähnliches gibt es auch von Lego. 

Auch konnte ich letztens eine VR-Brille im Rahmen eines Experiments ausprobieren. Leider musste ich das aber abbrechen, weil ich das Gefühl total komisch fand.

Habt ihr schon mal eine VR-Brille benutzt?

Ich arbeite momentan an einem Projekt mit und recherchiere dafür unter anderem zum Thema Privacy und Datenschutz Literatur, außerdem darf kleine Interviews führen. Nachdem ich nun über zwei Jahre Kleidung gesichert, gefaltet und mit Sicherungen versehen habe, ist der neue Job natürlich ein krasser Gegensatz. Hier sitze ich fast ausschließlich am Computer, was ich beruflich länger nicht mehr gemacht habe. In der Ausbildung habe ich auch viel am Computer machen müssen, aber das ist nun schon eine ganze Weile her. Außerdem musste ich damals nicht auf den Bildschirm starren und viel dort lesen. 

Für meine Augen ist das etwas anstrengend, aber die haben auch in meinem alten Job schon mal gebrannt. Und es gibt ja immer noch Augentropfen! Wenn es gar nicht mehr geht, lasse ich den Blick durch das Büro schweifen.

Mittags wird gemeinsam gegessen, dafür darf jeder mal kochen. Meine Kommilitonin, mit der ich angefangen habe, und ich wollen demnächst schwäbische Käsespätzle machen. Mit dabei in der Küche ist oft die alte Labrador-Hündin einer Mitarbeiterin. Der Hund liebt es, am Bauch gestreichelt zu werden. Sie ist aber nicht alleine, denn ein anderer bringt auch seinen Hund mit. Allerdings bleibt der Hund beim Essen im Büro. 

Schön ist auch der Weg zur Arbeit, der mich vorbei an Wiesen und bunten Bäumen führt. Momentan ist das Wetter ja noch so mild und trocken, dass ich mit dem Fahrrad rüber fahren kann. Zu Fuß ist das aber auch kein Problem und Busse fahren ja auch noch. 

Uni: Was ich tun muss

Organisation! Ich muss dringend meine Unterlagen vom letzten Semester in einen Ordner abheften und mir einen Ordner für dass jetzige Semester zulegen. Aber ich habe nun begonnen, die Mitschriften am Laptop zu machen. Ich liebe es zwar mit der Hand zu schreiben, aber für die Ordnung ist es elektronisch vielleicht sinnvoller – und vor allem auch weniger chaotisch. Da ich nun endlich ein neues MacBook habe, was nicht mehr so viel wiegt, nehme ich es auch mit zur Uni. Lediglich eine Hülle fehlt mir noch. 

Übrigens bin ich mit dem neuen MacBook sehr zufrieden. Sogar die Touch Bar mag ich! 

Viele Kommilitonen nutzen für ihre Mitschriften OneNote von Microsoft. Das Programm kann man nicht nur lokal auf dem Computer speichern, sondern auch im Browser nutzen und dank meines Studentendaseins kann ich die Office-Programme kostenlos herunterladen bzw. benutzen. Aber ich bin mit den Lösungen von Apple sehr zufrieden und nutze Pages, Numbers und Keynote am liebsten. Die Notiz-App von Apple hingegen finde ich eher langweilig und wünschte, die Entwickler würden ein Pendant zu OneNote basteln. Hausaufgaben trage ich in Reminder (Erinnerungen) ein, denn so kann ich mich immer an sie erinnern lassen. 

Wie macht ihr das? Schreibt ihr in Vorlesungen und Seminaren lieber von Hand oder auf einem Gerät? Welche Programme benutzt ihr?

Wenn ihr Fragen habt zum Studium, wie das so ist, mit über 30 zu studieren etc., dann her mit euren Fragen!

#verenastudiert: Bald geht die Uni wieder los

Gerade war noch Juli und der Sommer schien noch lang. Nur eine Klausur stand an und das direkt zu Beginn der vorlesungsfreien Zeit. Ein Blick auf den Kalender verrät aber jetzt: es ist der 27. September, der Oktober ist in greifbarer Nähe und somit auch der Beginn eines neuen Semesters. 

So war die vorlesungsfreie Zeit

Die eben angesprochene Klausur habe ich beim ersten Termin nicht bestanden und durfte am 14. September noch mal ran. Bis jetzt habe ich noch kein Ergebnis, allerdings rechne ich jeden Tag damit. 

#verenastudiert: das zweite Mal 2. Semester


Nach vier Monaten ohne einen neuen Artikel zum Studium wird es noch mal Zeit, euch zu erzählen, wie es läuft. Vielleicht erinnert ihr euch noch, dass ich zum letzten Wintersemester den Studiengang gewechselt habe. Mittlerweile ist das zweite Semester auch schon fast vorbei und langsam steigt mein Stresslevel. Aber ich liebe To Do-Listen und freue mich immer, etwas in meinem Kalender abhaken zu können.

Ich lerne es aber auch nie: Zu Beginn des Semesters dachte ich noch, bis zur Abgabe des Forschungsberichts, den wir im Grundlagenseminar zu Kommunikationswissenschaft schreiben müssen, ist es ja noch laaaaaange hin. Und dann – dann rückt der Termin immer näher. Mindestens 20 Quellen suchen, eine Seite Einleitung (ca. 350 Wörter) sowie 1000 Wörter Theorieteil. Zur Literaturverwaltung benutze ich EndNote, was auch mit Apples Pendant zu Word, Pages, wunderbar funktioniert. Die Texte, oft mehr als zehn Seiten lang, möchte ich ungerne am Laptop bzw. iPad lesen, bleibt aber auch nicht aus. Ich frage mich, wie lange der Toner im Laserdrucker noch hält. Eigentlich ist er nämlich leer. Seit etwa zwei Jahren.

Nebenbei arbeite ich an der Hausarbeit für Phonetik, die aber „nur“ aus Transkription von Synsemantika sowie einem kurzen Fazit besteht. Die Abgabe ist einen Monat nach Vorlesungsende. Was noch ansteht ist ein Referat und eine Transkriptions-Testat in Phonetik/Phonologie sowie eine Klausur in Einführung in die Kowi, ein Essay in Englisch und ein unbenoteter Test in Grammatik.

Apropos Englisch: ich nähre mich dem C1-Level. In dem Kurs schreiben wir am Ende keine Klausur, so wie in den beiden Mittelkursen, die ich besucht habe. Dafür müssen wir zwei Essays schreiben. Das erste habe ich bereits hinter mir (habe eine 2,7 bekommen), das nächste muss ich in einer Woche abgeben.

In diesem Semester bin ich außerdem endlich im Kurs Kreatives Schreiben II. Am Ende müssen wir ein Portfolio mit unseren Texten abgeben. Das hat aber bis Ende August Zeit. Ich habe unter anderem zwei längere Texte begonnen,die vielleicht in Richtung Krimi gehen könnten. Ideen habe ich allerdings noch keine. Momentan kreisen meine Gedanken eher um den Forschungsbericht. Unsere Hausaufgabe für das nächste Treffen, was morgen ist (wir fahren nach Belgien) war eine Erzählung. Spontan ist mir gestern etwas zu einem Writing Prompt eingefallen, den ich auf Pinterest gefunden habe, allerdings nur zum ersten Teil. Den zweiten habe ich in meinem Schreibfluss ganz vergessen und ich war schon weit über die eine Seite hinaus, die wir schreiben sollten.

Weil ich so fleißig bin, habe ich mich als Wahlhelferin bei den Hochschulwahlen gemeldet. Im Nachhinein hätte ich vielleicht bei weniger Schichten ankreuzen sollen, denn die Zeit wäre für den Unikram besser aufgehoben gewesen.

Jobmäßig bin ich auf der Suche nach einem Hiwi-Job, weil ich eine neue Herausforderung brauche. Eine Absage habe ich leider schon bekommen, von einer anderen Stelle habe ich (noch) nichts gehört und heute hatte ich ein Gespräch mit einer Professorin, weil sie an ihrem Lehrstuhl immer Hiwis sucht. Klang alles sehr gut und ich bin gespannt, wie es weiter geht!