#verenastudiert: von Geld und Rucksäcken

#verenastudiert: von Geld und Rucksäcken

Über Geld spricht man nicht – oder doch?

Vom Bafög-Amt habe ich noch immer nichts gehört und das Semester neigt sich dem Ende zu (wo ist die Zeit hin?). Mir vergeht die Lust, fürs zweite Semester wieder Bafög zu beantragen. Ich mein, wie soll das auch gehen, wenn der Antrag fürs erste Semester noch nicht mal durch ist?!

Ich arbeite zwar, verdiene aber momentan um die 170 Euro im Monat, weil ich nicht 50 Stunden im Monat schaffe, um 450 Euro am Ende zu bekommen. Meine Krankenkasse kostet 178 Euro im Monat. Das bedeutet, ich kann zum Glück gerade meine Versicherung bezahlen. Dazu kommt aber auch noch meine private Zusatzversicherung. Da zahle ich aber nur 24 Euro monatlich und ich möchte auch gerne diese Versicherung behalten. Gut, dass ich weder Miete zahle noch ein Auto besitze.

Mit über 30 zu studieren ist halt nicht so einfach, wenn man nicht verheiratet ist und/oder kinderlos. Mir steht zwar Bafög zu (wegen zweiter Bildungsweg), aber was nützt mir das, wenn die so lange brauchen, um den Antrag zu bewilligen? Ich gebe denen noch Zeit bis zum 31. Januar. Dann rufe ich da mal an und hake nach, wie es nun aussieht.

Mehr arbeiten wäre eine Lösung, aber das geht zeitlich nicht. Zumal nicht immer genug zu tun ist. Mal schauen, wie es in der vorlesungsfreien Zeit bzw. nach den Klausuren aussieht.

Eine andere Idee wäre, mit dem Blog Geld zu verdienen. Als Buchblogger ist das aber nicht so einfach und erst recht nicht, wenn man keine hohe Besucherzahl hat. Da nützt es nichts, dass dieser Blog schon seit vielen Jahren besteht (zur Erinnerung: die Domain wird dieses Jahr 11! Und der Buchblog ist 2008 entstanden). Und ich als Fashion- und Lifestyleblogger? Ha! Oder wie wäre es mit Beautyblogger? Ich kann euch zeigen, wie man sich natürlich schminkt. Das geht ganz einfach und kostet nix.

Wie läuft’s mit dem Lernen?

Es geht voran, würde ich sagen. Obwohl ich noch nicht so viel kann, wie ich sollte, glaube ich. Vor allem Java. Ich bleibe aber am Ball und notiere mir auch fleißig alles aus den E-Tests. Außerdem lese ich mich durch die ausgeliehenen Bücher für Rhetorik und auch in dem “Reader” für Sprachwissenschaften. Allerdings ist das Buch, was ich mir gekauft habe, hilfreicher.

Dadurch, dass ich die beiden Matheklausuren nicht mitschreibe, fühle ich mich etwas besser. Eine Last weniger. Trotzdem war ich Mittwoch bei den Vorlesungen und auch bei den Übungen Mittwoch und heute. Allerdings gehe ich kommenden Mittwoch wahrscheinlich zur Diskussionsstunde von Programmieren. Leider ist die zeitgleich mit Mathe, nämlich von 15 bis 17 Uhr (LA ist von 14:15 bis 15:45 und DiffInt von 16:15 bis 17:45). Mir ist Programmieren aber wichtiger. Trotzdem hoffe ich, dass jemand für mich bei den Vorlesungen mitschreibt, da ich vor allem die Beispiele und das Klausurtraining wichtig finde.

“Rucksack ist unsexy”

Nein, diese Aussage stammt nicht von mir, sondern von einer Studentin. Als ich Montagabend von hinten ins Karman hineinging, standen vor der Tür eine Studentin und ein Student. Sie unterhielten sich und bevor ich sie erreichte, hörte ich sie sagen: “Rucksack ist unsexy.” Das war, bevor ich an ihnen vorbeigegangen war. Ich trug nämlich einen Rucksack.

Hat das etwas mit dem Alter zu tun? Oder mit der Oberflächlichkeit mancher Menschen? Auch mit 16 habe ich Rucksäcke getragen. Mit 20 ebenfalls. Ich trage sie immer schon. Ob zur Berufsschule, zur Schule oder zur Uni. Es gibt häßliche Exemplare, aber auch schöne. Hauptsache ist jedoch, dass sie gesünder für den Rücken sind als Handtaschen. Oder ist es sexy, eine schiefe Haltung zu haben, weil man alles in eine Handtasche stopft? Natürlich trage ich auch Handtaschen. Zum Beispiel, wenn ich arbeite oder so in die Stadt fahre. Aber für die Uni bevorzuge ich meinen Rucksack.

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