Wie ich zu meinem neuen Spielzeug kam

Lange habe ich überlegt, was mein Freund mir zu Weihnachten schenken wird. Als er mir zu meinem Geburtstag nur etwas kleines schenkte, weil beim eigentlichen Geschenk etwas schief gelaufen wäre, wurde ich stutzig. Das Geschenk sollte dann mein Weihnachtsgeschenk werden.
iPad?! Ist es vielleicht ein iPad? Oder ein iPad mini? Schmuck? Arwens Abendstern? Verlobungsring, schoss mir ebenfalls durch den Kopf. Nur leise kam mir der Gedanke, es könnte ja auch ein Kindle sein. Aber nein. Ich und ein Kindle?! Wo ich es doch Bücherregale liebe und so gerne Bücher kaufe.
Dann war es soweit. Heilig Abend, Bescherung. Meine Eltern und mein Freund hatten schon ihre Geschenke ausgepackt. Nun war ich dran. Sein Geschenk öffnete ich als letztes.
Ein schwarzer Karton kam zum Vorschein. Irgendwie nahm ich die Aufschrift amazon nicht ganz wahr und riss den geheimnisvollen Karton auf. Ich schaute hinein und ein niegelnagelneuer Kindle.
kindle
Wie er mir schließlich sagte, kam das Kindle Paperwhite erst im Dezember raus. Deshalb konnte er es mir im November noch nicht schenken.
Obwohl ich gehofft hatte, ein iPad mini zu bekommen, da ich sein iPad immer benutze und es auch superpraktisch finde, und ahnte, dass das Geschenk etwas teurer wird, hatte ich aber nicht wirklich mit einem teuren Geschenk gerechnet. Im Vergleich zum iPad (mini) ist das Kindle zwar billig, aber trotzdem viel Geld. Ich selber hätte mir kein Kindle gekauft. Wahrscheinlich wäre ich auch zu geizig, um mir ein iPad zu kaufen. Aber ich könnte mir das schon als Belohnung für mich selber zur Abschlussprüfung vorstellen.
Das iPad nutze ich sehr gerne zum Lesen meiner RSS Feeds. Allerdings kann ich mir unschwer vorstellen, darauf Bücher zu lesen. Das Kindle dagegen hat ein so angenehmes Display. Zwar hat das Paperwhite auch eine Beleuchtung. Aber die habe ich direkt ausgemacht.
Und was ist jetzt mit den ganzen ungelesenen Büchern im Regal? Die werde ich demnächst mal alle stapeln. Dann habe ich auch einen SUB [1. Stapel ungelesener Bücher]. Außerdem habe ich überlegt, auf dem Kindle nur englischsprachige Bücher zu lesen. Denn komplett auf das gedruckte Buch möchte ich nicht verzichten. Das wäre zu schade und ich möchte nicht Schuld am Untergang des Buchhandels sein.
Von meinen ersten Erfahrungen mit dem Kindle werde ich natürlich berichten. Jetzt aber verziehe ich mich mal ins Bett [2. mal wieder einen Eintrag, den ich vorher getippt habe ;)], denn es ist bald halb 2 in der Nacht. WEil ich neue Geräte so mag und mein Kindle kennenlernen möchte, werde ich Little Lord Fauntleroy lesen. Gratis-Bücher sind schon etwas Nettes. Aber mein Wunschzettel ist auch schon gefüllt mit nicht kostenlosen Kindle-Büchern.

Nochmal vielen vielen vielen Dank für dieses Geschenk, Sascha! 🙂

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