Der Büchersonntag #37

buechersonntag

Kommt ihr eigentlich auch manchmal mit einem Buch einfach nicht weiter? “Torchwood” zieht sich so sehr, dass ich das Gefühl habe, schon eine halbe Ewigkeit daran zu lesen.
Auch “Kabale und Liebe” habe ich immer noch nicht beendet. Irgendwie stecke ich gerade ziemlich fest.

Naturfotografie mitp

gekauft: Auf der Photokina gestern habe ich spontan das Buch “Naturfotografie” vom Verlag mitp gekauft. Eine kleine Vorstellung dazu kann ich auch noch machen.
Gerne hätte ich mich bei Galileo Press auch noch eingedeckt, aber mein Geldbeutel hat mich dann doch daran gehindert.

aktuell:Torchwood: Another Life“, “Kabale und Liebe

Das Abitur auf dem zweiten Bildungsweg #41

ordner

So war diese Woche

Stundenausfall – mal wieder

Montags habe ich erst zur dritten Stunde Schule. Das finde ich gut. Etwas ausschlafen, in Ruhe frühstücken und all das ist dann möglich. Während ich noch im Bett lag, sah ich kurz im Internet auf den Vertretungsplan. Doch der enthielt nichts für mich. Also fuhr ich hin.

Kaum da, es war gerade Pause, sagte mir jemand, dass der Englisch LK (5./6.) ausfiele. Da ich Englisch mit dem gleichen Lehrer wie Geschichte (3./4.) habe, musste auch das Fach ausfallen. in Blick auf den Monitor im Foyer bestätigte das. Ich war umsonst so “früh” gekommen und hatte erst um 13:50 Deutsch LK.

Der Dienstag lief ähnlich ab: Literatur in den ersten beiden Stunden fand statt. Physik und Informatik (wir wollten doch mit Java beginnen!) fielen aus, Französisch (7./8.) fand auch wieder statt.

Beide Male fuhr ich nach Hause und fuhr auch brav wieder in die Schule. Nervig ist es trotzdem.

Erste Noten im neuen Semester

Gerade frage ich mich, wieso in den Tests Noten und keine Punkte vergeben werden. Im VWL-Test habe ich also eine 3 un in Englisch eine 2 . Übrigens ist der Vokabeltest wohl nicht so gut ausgefallen, weshalb wir am Montag wieder einen schreiben. Am nächsten Tag gibt’s dann auch noch einen in Französisch.

Und sonst?

  • Mit 5 Leuten im Französisch-Kurs sitzen gefällt mir!
  • Sketchnotes für die Schule? JA!
  • In Literatur müssen wir ein Gedicht auswendig lernen – zumindest nur eine Strophe.
  • Wir haben einen extra Raum, um Filme im Unterricht sehen zu können. Darin steht eine Couch. Sich morgens um 8 dort hinzusetzen, während wir einen Film über den Exodus lesen, ist nicht empfehlenswert.
  • Wenn man im Unterricht was nicht versteht, immer direkt nachfragen.

Sketchnotes für Schule & Uni

Sketchnote Test

So sieht es aus, wenn ich mit meinem Grafiktablett male. ;)

Was sind Sketchnotes?

Am besten erklärt Mike Rohde das in seinem Buch “The Sketchnote Handbook“. Sowohl als eBook, auf Deutsch oder Video ist das Handbuch erhältlich. Auch interessant ist bestimmt das “Workbook“. Auf meiner Wunschliste steht es auf jeden Fall schon!

Zudem findet ihr auf Pinterest eine Menge an Inspirationen.

Meine ersten Versuche

Eine Zeichenkünstlerin bin ich nun wirklich nicht, aber Sketchnotes sollen aber zum Glück keine Kunstwerke sein. Viel mehr geht es darum, sich Dinge zu veranschaulichen und sie sich besser zu merken. Also perfekt für die Schule (oder Uni)!

Trotzdem versuche ich, mir Mühe zu geben und die kleinen Zeichnungen so perfekt wie möglich zu machen. Das gelingt aber nicht und ist daher etwas frustrierend für mich. Dabei sind das in Mike Rohdes Buch so einfach aus!

Material

Ich kenne mich ja: Da entdecke ich etwas, was ich ganz toll finde und unbedingt machen muss und halte doch nicht durch. So sehe ich es auch beim Sketchnoting kommen. Daher kaufe ich mir erst gar nicht irgendwelche tollen Stifte und teuren Notizbücher, sondern nehme das, was ich noch habe: die berühmten Fineliner (wenn sie nicht gerade leer sind oder auslaufen) oder Buntstifte und Bleistifte. Papier vom Collegeblock oder eines meiner diversen noch leeren Notizbücher sollten reichen und schon kann’s los gehen.

Mein Problem: Was hat der Lehrer noch mal gesagt?

Das kennt ihr bestimmt: Ihr wollt etwas mitschreiben, doch plötzlich wisst ihr nicht mehr, was ihr schreiben wolltet. So geht es mir sehr oft. Deshalb mache ich mir ungerne beim Zuhören Notizen. Manchmal kommt man da aber nicht bei rum und gerade für “später” in der Uni ist es sinnvoll, immer fleißig mitzuschreiben (hab ich mir sagen lassen).

Daher muss ich jetzt lernen, gut zuzuhören und gleichzeitig das Gehörte zu notieren. Schreiben ist eh etwas, was ich sehr gerne mache. Wenn ich lerne, schreibe ich alles am liebsten mehrfach auf. Egal ob Vokabeln oder Definitionen. Dabei sind Sketchnotes sicher auch eine gute Hilfe.

Praxistest: Eignen sich Sketchnotes für die Schule?

Aufgrund des oben angesprochenen “Problems” bin ich noch zwiegespalten: Sketchnotes sind eigentlich wirklich perfekt für die Schule oder Uni, da man schließlich nicht nur ruhig auf dem Stuhl sitzen muss , sondern das, was der Lehrer sagt, irgendwie aufnehmen muss. Schnell wird man müde und unkonzentriert. Die Gedanken schweifen ab… Ihr kennt das ja!

Etwas vor sich hin malen steigert die Konzentration wieder und das Gehörte so zu verinnerlichen ist eine gute Lernmethode.

Mein Fazit also

Zuhören, das Gehörte verarbeiten und aufschreiben, vielleicht mit Bildchen versehen, die das Ganze noch verdeutlichen: Besser kann man nicht lernen. Für mich sind Sketchnotes eine wunderbare Möglichkeit, konzentriert zu bleiben. Ich werde es weiter versuchen. So habe ich zum Beispiel vor, meine Mappe für Literatur (sie wird benotet und soll ordentlich sein, am besten gedruckt) statt auszudrucken, einfach per Hand zu “zeichnen” – Mindmaps, Notizen, meine Gedichte und Texte… All das möchte ich gerne mittels Sketchnotes visualisieren und so ein paar gute Punkte sammeln. Außerdem sticht das bestimmt hervor.