Wort für Wort: Ausgabe #2

Wort für Wort

Leere

Es gibt Tage, an denen bin ich nicht gut drauf. Die Decke scheint mir auf den Kopf zu fallen. Ich möchte eigentlich nur den ganzen Tag auf der Couch liegen. Ich schleiche durchs Haus, denke viel zu viel nach. Bleibe vor dem Fenster stehen, schaue hinaus in den Regen. Ich fühle mich leer. In meinem Kopf ist ein Chaos und doch bringe ich keine Sätze in Scrivener zustande. Ich starre auf den Bildschirm. Das Spotify Radio läuft. Irgendwas mit Metal dröhnt aus den Lautsprechern des Laptops durchs Haus. Ich warte auf eine wichtige Nachricht, die aber nicht kommt. Ich will schreiben, aber es geht nicht.

Stattdessen habe ich Angst. Angst vor meiner beruflichen Zukunft. Wie soll ich denn so meinen Blogroman schreiben?

Immerhin habe ich mir ein Ziel für den Roman gesetzt: 31. Dezember 2016 und 50.000 Wörter. Nach dem Stand von Montag müsste ich also 160 Wörter pro Tag schreiben, um bis Ende des Jahres fertig zu sein. Das klingt machbar, wenn man bedenkt, dass ich erst im Oktober mit dem Studium beginne und dazwischen jede Menge Zeit habe. Eigentlich sollte ich sogar mehr als 50.000 schaffen.

Die Datei heißt „CampNano_July“, weil der Roman letztes Jahr zum CampNaNo entstanden ist

Schreibtipp

Während ich den Artikel schreibe1, gibt Lena mir einen Tipp: vorgegebene Wörter in den Text einbauen. Ihr Wort „Teekanne“ gibt mir den nötigen Anstoß und schon sind 321 Wörter getippt.

Aber auch ohne den Anstoß schaffe ich schließlich am nächsten Tag 104 Wörter – vor dem Schreibtreffen! Leider lasse ich mich zu leicht von Twitter, Spotify & Co ablenken. Es gibt zwar in Scrivener die Möglichkeit, in einen „ablenkungsfreien“ Modus2“ zu wechseln, aber das mache ich nie, weil ich ja sonst nicht Twitter verfolgen kann. 😉

Zwischenstand

Insgesamt habe ich gestern übrigens 304 Wörter geschrieben. Somit umfasst der Blogroman nun 14.937 Wörter. Das sind 1252 mehr als vergangene Woche. Das macht aktuell 159 Wörter pro Tag, die ich schreiben muss, um das Ziel bis zum 31. Dezember 2016 zu erreichen.

Was sind eigentlich eure Schreibtipps? Kennt ihr Blogs, die sich mit dem Thema befassen? Immer her mit euren Links oder Tipps. 🙂

  1. 23. Mai
  2. oder auch „Compose“, wie es in meiner englischen Version heißt. Vollbildmodus geht übrigens auch.