mein SuB – oder: der wackelige Turm im Wohnzimmer

SuB – diese Abkürzung ist euch bestimmt schon mal über den Weg gelaufen. Zumindest auf anderen Blogs. Ich selber zeige sehr selten meine ungelesenen Bücher, aber ich dachte mir, dass es mal an der Zeit ist, meinen Bücherturm zu präsentieren. Extra für das Foto habe ich ihn auch etwas gerade gerückt, damit man die Buchrücken erkennen kann. Ich habe nämlich nicht vor, jedes einzelne Buch aufzulisten. Allerdings möchte ich trotzdem zu manchen Büchern ein paar Worte sagen.

Ihr seht ziemlich weit oben „Golden Hill*“ von Francis Spufford. Gekauft habe ich es im Juli und auch angefangen zu lesen. Allerdings kam ich nicht wirklich rein in die Geschichte. Also wanderte es wieder auf den Stapel zurück.

Ein weiteres abgebrochenes Buch ist „Gutenberg’s Apprentice*“ von Alix Christie. Auch bei dem Roman ging es mir wie bei „Golden Hill“.

Venus siegt*“ von Dietmar Dath habe ich eigentlich Sascha zu Weihnachten geschenkt, aber er hat’s noch nicht gelesen.

In meinem Zimmer bei meinen Eltern liegen noch mehr ungelesene Bücher. Welche genau das sind, weiß ich gar nicht. Ich weiß, dass ich auch noch ein Buch von Walter Moers habe, was noch gelesen werden möchte. Außerdem sind da noch ein paar englische Bücher und Klassiker wie „Romeo and Juliet“.

Welche Bücher schlummern auf eurem SuB? Oder habt ihr keinen? Vielleicht lest ihr die Bücher ja direkt nach dem Kauf?!

Mini-Rezension: The Hating Game

Es ist mal wieder Zeit für eine klitzekleine Rezension. Dieses Buch gehört zu denen, die ich unbedingt zu Ende lesen wollte, aber gleichzeitig auch nicht. Die Rede ist von „The Hating Game*“, der erste Roman der australischen Autorin Sally Thorne. Alle Infos zum Buch sowie den Klappentext findet ihr am Ende des Artikels.

Übrigens ist „The Hating Game“ auch auf Deutsch erschienen – nämlich unter dem Titel „Küss mich, Mistkerl!*“ bei MIRA.

Meine Meinung

Wieder einmal ein wunderschönes Buch nach meinem Geschmack. Wer mit romantischen Büchern nichts anfangen kann, wird „The Hating Game“ sicher eher nicht mögen. Denn es ist schon kitschig. Die Spielchen, die Lucy und Josh im Büro spielen (zum Beispiel Staring Game, HR Game, Spying Game) sind schon kindisch. Aber trotzdem süß. Wie heißt es doch so schön? Was sich liebt, das neckt sich! Auf die beiden Kollegen trifft das auf alle Fälle zu.

Sally Thorne hat einen wunderbar geschriebenen Roman gezaubert. Ich mag ihre Art, wie sie schreibt und beschreibt.

Das Ende fand ich leider etwas enttäuschend, denn man erfährt nicht, ob Lucy nun den Job bekommt (Cliffhanger?) und ob die Beziehung zwischen Josh und seinem Vater sich nun bessert. Außerdem hätte ich noch so gern mehr von Josh und Lucy gelesen, zum Beispiel über ihre Zukunft.

verschiedene Links zum Buch:

Interview mit Sally Thorne auf Book Birdy (englisch)

Rezensionen zur Originalversion:
Smart Bitches
All About Romance
Steph the Bookworm
Wonderful Book World

Rezensionen zum deutschen Buch:
Mein Bücherregal und ich
Bettys Welt
Lesen ist leben
Traumrealistin
Manjas Buchregal

 

P.S.: Lucy trägt roten Lippenstift – Flamethrower heißt die Farbe. An einer Stelle drückt sie einen Kussmund auf ein Post-It und klebt es an Joshs Computer. Nur falls ihr euch fragt, was es mit dem roten Kussmund auf den Bildern auf sich hat. Allerdings heißt meine Farbe Crazy Sexy Crimson. 

The Hating Game
Sally Thorne
Piatkus
9. August 2016
384
https://www.littlebrown.co.uk/books/detail.page?isbn=9780349414263

NEMESIS [n]
1) A long-standing rival; an arch-enemy
2) A person's undoing
3) Joshua Templeman

Lucy Hutton, baker-of-cakes, exemplary assistant and professional 'nice girl', is waging war. She's got the whole office on her side - except for tall, dark and charmless Joshua Templeman. He's been nothing but hostile since the moment they met and now it feels like nothing matters as much as taking him down.

Trapped together under the fluorescent lights, they become entrenched in an addictive rivalry. There's the Staring Game, The Mirror Game, The HR Game. Lucy can't let Joshua beat her at anything, especially when a huge promotion comes up for grabs.

Finally she's going to destroy the man she can't seem to get out of her office, the man she hates, the man who's taking up far too much space in her head. If Lucy wins, she'll be Joshua's boss. If she loses, she'll resign. The race is on - but the real games have only just begun . . .

Der Büchersonntag

neu: Gestern gab es anlässlich des 200. Geburtstags der Mayerschen Buchhandlung 20% Rabatt auf alles ohne Preisbindung – also auch auf englischsprachige Bücher. Da musste ich natürlich zuschlagen. Allerdings sind die Bücher, die ich gekauft habe, im Internet immer noch günstiger.

neue Bücher

Sourdough *“ von Robin Sloan
The Furthest Station*“ von Ben Aaronovitch
What If?: Serious Scientific Answers to Absurd Hypothetical Questions*“ von Randall Munroe

beendet:The Little Flower Shop by the Sea*“ von Ali McNamara. Bewertung: ★★★★☆

aktuell:The Hating Game*“ von Sally Thorne. Obwohl ich dieses Getue von Lucy und Josh nicht ganz nachvollziehen kann und es eher kindisch finde, lese ich das Buch total gerne und möchte es nicht aus der Hand legen, aber gleichzeitig auch nicht beenden. Auf Goodreads fragte eine Leserin, in welcher Stadt das Buch spielen würde. Weil sie das nicht wusste, wäre sie wohl kurz davor, das Buch abzubrechen. Warum ist das so wichtig? Was macht sie denn bei Büchern, die in fiktiven Orten spielen? Gar nicht erst lesen? Die Autorin selber sagt auf Twitter, dass es in jeder Stadt spielen könnte. Ist es euch wichtig zu wissen, wo ein Buch spielt?

Blog: Auch in dieser Woche hat sich hier nicht viel getan, obwohl ich auf Twitter schrieb, ich wolle am Wochenende ein paar Artikel vorbereiten. Sorry, bin ich nicht zu gekommen. Gestern war ich nämlich den ganzen Tag weg (erst shoppen und dann war ich nur kurz zu Hause, weil wir uns abends mit Freunden getroffen haben). Immerhin kam eine Rezension online!

„Am liebsten sind mir die Problemzonen, die ich noch gar nicht kenne“

Ego&Uni: Spontan habe ich mich für den Einführungskurs Journalismus beim Schreibzentrum an der RWTH angemeldet und den Platz bekommen. Der Kurs findet Ende des Monats statt und dauert den ganzen Tag. Ansonsten gibt es von meiner Seite aus nicht viel zu berichten. Dienstag habe ich das Schreibtreffen ausfallen lassen, weil ich starke Kopfschmerzen hatte und mich auf die Couch gelegt habe, als ich von der Arbeit kam. Wir haben uns dann nachher die Apple Keynote angeschaut, nachdem ich ein Ründchen geschlafen habe.

Donnerstag hatte ich überraschenderweise schon viel früher Feierabend und den Nachmittag saß ich lesend und mit Herbsttee bewaffnet auf der Couch. Draußen herrschte nämlich richtig mieses Wetter. Und gestern waren wir nach in einer Disco. Naja, vielmehr heute. Einmal alle paar Jahre kann man das mal machen. Aber ich kann einfach nicht tanzen oder mich irgendwie zur Musik bewegen. Ich hasse das! Also, mich zu bewegen dann. Außerdem war das eine 2000er Party (angeblich Musik von 2000 bis 2009, aber da waren eindeutig neuere Songs bei) und 90er Musik finde ich besser. Abgesehen davon, höre ich eh am liebsten Rock und Metal.

Links: Achtung, wieder einmal sehr englischlastig!

Der Guardian stellt eine Top 10 der zeitgenössischen Kurzgeschichten vor. Natürlich auf Englisch.

Marion von schiefgelesen wirft einen Blick auf die Longlist des National Book Awards 2017. Das ist eine US-amerikanische Auszeichnung und beinhaltet dementsprechend viele Bücher, die sich mit den USA befassen.

Im NetGalley-Blog gibt es ein Interview mit E. Lockhart, Autorin von „We Were Liars“ zu ihrem neuen Buch.

Habt ihr Artikelvorschläge für den Blog? Ein paar Ideen habe ich mal gesammelt, aber ich freue mich immer über eure Vorschläge!