Kunst am Mittwoch: Ausmalbuch zum Entspannen (Mini-Rezension)

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The Mindfulness Colouring Book: Anti-stress art therapy for busy people

Goodreads
Erscheinungsdatum: 1. Januar 2015

ISBN: 0752265628

Genre: Ausmalbuch

Seiten: 112

gekauft bei/erhalten von: Amazon

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Working with your hands is one of the best ways to soothe anxiety and eliminate stress. This stunning, pocket-sized colouring book offers a practical exercise in mindfulness that draws on your creativity and hones your focus.
Beautifully illustrated, The Mindfulness Colouring Book is filled with templates for exquisite scenes and intricate, sophisticated patterns, prompting you to meditate on your artwork as you mindfully and creatively fill these pages with colour. Take a few minutes out of your day, wherever you are, and colour your way to peace and calm.

Der letzte Artikel zu „Kunst am Mittwoch“ ist mal wieder eine Weile her, was daran liegt, dass die Bachelorarbeit sehr viel Zeit in Anspruch nimmt und ich in letzter Zeit wenig gemalt habe. Zum Entspannen habe ich stattdessen aber ausgemalt.

Ausmalen kennt ja jeder noch aus der Kindheit. Wirklich gut war ich nicht darin und hab oft über die Ränder gemalt. Wer hätte gedacht, dass ich mit fast 35 Jahren noch mal ein Ausmalbuch kaufen würde? Stressige Zeiten sowie eine Pandemie machen das wohl möglich.

The Mindfulness Colouring Book

Deshalb möchte ich euch das kleine Büchlein vorstellen, was ich mir gegönnt habe. „The Mindfulness Colouring Book*“ ist wirklich ein kleines Buch und enthält 112 Seiten zum Ausmalen. Die Illustrationen stammen von Emma Farrarons und reichen von Blumen über Linien bis hin zu Tieren.

Das Papier des Buches ist relativ dick und so kann auch mit Wasserfarbe darauf gemalt werden (ich habe Aquarellstifte genommen und bin dann mit einem Pinsel drüber).

Allerdings gibt’s einen halben Punkt Abzug von mir. Das Buch lässt sich nämlich nicht so aufklappen, dass man auch auf der linken Seite unbeschwert „zwischen den Seiten“ malen kann. Versteht ihr, was ich meine?

Mehr Ausmalbücher von Emma Farrarons

The Mindfulness Coloring Book – Volume Two: More Anti-Stress Art Therapy*“

More Mindfulness Colouring: More Anti-stress Art Therapy for Busy People*“

Art of Mindfulness: Anti-stress drawing, colouring and hand lettering*“

Mindfulness Moments: Anti-stress Colouring and Activities for Busy People*“

Bücher, die ich in den letzten Monaten gelesen habe

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber mir kommt es so vor, als seien die letzten Monate wie im Flug vergangen. Und damit meine ich den Zeitraum, in dem die Pandemie begonnen hat bis heute. Wir befinden uns immer noch in der Pandemie, auch wenn viele Menschen das vergessen zu haben.

Am Anfang war ich verzweifelt. Ich habe viel geweint und wusste nicht, wie die kommenden Monate aussehen werden. Das war im März/April. Mittlerweile bin ich aus dieser Trauer-Phase raus und habe akzeptiert, dass ich dass, was gerade passiert, nicht ändern kann. Dennoch bleibe ich weiterhin zu Hause, treffe mich nicht innen mit anderen und schon gar nicht mit Gruppen. Mittlerweile war ich auch mal wieder im Supermarkt, nach knapp drei Monaten. Am Dienstag bin ich das erste Mal nach fast vier Monaten wieder in der Innenstadt gewesen. Ich wollte Obst auf dem Markt kaufen und habe mich daher aufs Fahrrad geschwungen, um nicht mit dem Bus fahren zu müssen.

Aber um die Pandemie soll es in diesem Artikel nicht gehen. Dennoch finde ich, dass es wichtig ist zu erinnern, dass die Pandemie noch nicht vorbei ist. Nur weil Normalität in unser Leben zurückgekehrt ist, heißt das nicht, dass der Virus weg ist. Wir sollten das nicht vergessen.

Lesen als Realitätsflucht

Lesen ist für mich Entspannung und auch eine Fluchtmöglichkeit, um das, was um mich herum geschieht, wenigstens für eine Weile ausblenden zu können. Ich bin zwar von dem Genre meistens genervt, aber ich komme nicht um Romance herum. Gerade im Moment ist ein Buch mit einem Happily-Ever-After genau das Richtige für meine Seele. Reisen ist zwar wieder möglich, aber am sichersten fühle ich mich beim Reisen durch Bücher. Und so haben mich meine Romane nach Irland begleitet, zum Lake Michigan, ich war in London im 19. Jahrhundert, in der Gegenwart in den Cotswolds, Cornwall und Norfolk, … Es waren gute Bücher und weniger gute. Von manchen war ich überrascht, von anderen kaum.

Kunst am Mittwoch: was ich in letzter Zeit so gemacht habe

Puh, mein letzter Kunst am Mittwoch-Artikel ist auch schon eine ganze Weile her. Das bedeutet allerdings nicht, dass ich nicht gemalt habe. Denn wer mir auf Instagram folgt weiß, dass ich sogar ziemlich fleißig war. Ein paar Bilder möchte ich euch nun zeigen.

Irgendwie habe ich viel mit Gouache gemalt, fällt mir auf. Aber ich mag Gouache. Die Farbe ist anders als Aquarell, vor allem natürlich deckend. Anfangs habe ich immer etwas Farbe aus den Tübchen auf die Palette gedrückt und am Ende alles mit Wasser abgespült. Mittlerweile nehme ich mir mit dem Pinsel etwas Farbe raus, sodass ich nicht zu viel benutze. Die Palette mache ich anschließend nicht sauber, denn das Schöne ist, dass die Farbe, wenn sie nass wird, wieder „aktiviert“ wird. Und so schütte ich nicht etwas weg, was ich noch gebrauchen kann.

Unnötiger Farbverbrauch kann natürlich beim digitalen Malen nicht passieren. Auch Bleistiftmarkierungen blitzen nicht durch das Gemalte durch. Ein Hoch auf die Ebenen! Procreate macht echt süchtig. Schade nur, dass ich mir dafür immer das iPad von meinem Mann ausleihen muss. Ich habe aber beschlossen, mich mit einem niegelnagelneuen iPad zu belohnen, wenn ich meinen Bachelor habe! Die Arbeit muss ich spätestens am 24. Juli abgeben. Das bedeutet aber nicht, dass ich direkt ein neues iPad kaufe, denn ich wollte 1. auf meine Note warten und 2. mir erst eins kaufen, wenn neue vorgestellt werden. Könnte ja dann günstiger sein (also, die jetzigen Modelle, nicht das, was im Herbst rauskommt). Zudem muss ich ja auch sparen, was in einer Pandemie gar nicht so einfach ist. Da ich ja immer noch nicht wieder raus gehe, kaufe ich alles online und da werde ich schonmal in Versuchung geführt, das eine oder andere zu kaufen (z. B. ein Hochbeet für den Garten oder neue Zimmerpflanzen oder ein Gratitude Journal – ich musste mich schon davon abhalten, mir im Shop von Kurzgesagt nicht auch noch Notizbücher zu kaufen).

Apropos kaufen: ich habe mir eine Wunschliste bei Amazon angelegt mit allen Sachen, die ich zum Malen brauche bzw. gerne hätte. Falls mir da also jemand eine kleine Freude machen will. *hust*

In ein paar Tagen wird es auch wieder einen Artikel über Bücher geben. Im Moment beansprucht nur leider besagte Bachelorarbeit meine Zeit (und teilweise auch meinen Schlaf. Erst letzte Nacht lag ich wach und habe über Dinge gegrübelt, die die Arbeit betreffen).

Bis dahin, bleibt gesund, haltet weiterhin Abstand und tragt eure Masken. Vielleicht wage ich mich bald ja auch mal zum Supermarkt.