Schlagwort: Anne Sanders

Der Büchersonntag

Guten Morgen, liebe Leseratten! Es ist mal wieder Sonntag; heute ein ganz wichtiger für die EU, denn es sind Europawahlen. Manche Länder haben bereits gewählt, heute ist u.a. Deutschland an der Reihe. Also, nutzt eure Chance!

beendet

Heimliche Herrscher*“ von Friedrich Dönhoff (Rezension)

aktuelles Buch

Super, und dir?*“ von Kathrin Weßling (Rezensionsexenplar)

gekauft/bestellt

Gestern habe ich gesehen, dass man sich den neuen „Ein guter Plan Edu“ vorbestellen kann. Ab dem 20. Juni werden die vorbestellten Kalender ausgeliefert, also habe ich ihn direkt mal gekauft. Leider gibt es die Farbe, die ich im Moment habe, nicht mehr (Smaragd?!), daher habe ich Fuchs genommen.

neu auf dem Blog

In dieser Woche erschien die oben bereits verlinkte Rezension zu „Heimliche Herrscher“. Außerdem habe ich am Sonntag ein Video gebastelt und hochgeladen. Das Video ist auch rechts in der Seitenleiste (nur auf der Startseite) verlinkt.

Rezension
Video

Linktipps

Corinne Luca hat ein neues Buch geschrieben. Im Oktober erscheint es bei Benevento.

Auch Anne Sanders hat etwas Neues: „Wild at Heart“ kommt am 27. Mai raus. Also morgen!

Ich wünsche euch einen schönen Sonntag!

Der Büchersonntag


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Guten Morgen!

Ist es bei euch auch so heiß? Ideales Terrassen-Lesewetter, aber angeblich soll es heute noch regnen und ein Gewitter geben. Es geht doch nichts über Sommerregen, oder? Aber ich möchte mit euch jetzt nicht übers Wetter plaudern, sondern erzählen, welche Bücher ich in dieser Woche gelesen und gekauft habe.

aktuell lese ich

The Ruthless Gentleman*“ von Louise Bay – von ihr habe ich schon „The British Knight *“ gelesen. Zwar ist die Autorin Britin, aber ihre Bücher scheinen in den USA ein voller Erfolg zu sein und sind deswegen irgendwie auf amerikanischem Englisch. Das merkt man schon an kleinen Details wie die Anführungszeichen bei wörtlicher Rede (mit „“ wird sie bei AE gekennzeichnet, beim BE mit “). Weitere Merkmale sind die unterschiedlichen Schreibweisen, gray bzw. grey zum Beispiel.

Das Buch führt den Leser an Bord einer Yacht, die von einem ultrareichen CEO einer Londoner Firma gemietet wurde und Chef Stewardess Avery, die auf dem Schiff arbeitet. Den Rest könnt ihr euch wohl denken.

Zwischendurch lese ich übrigens auch noch „Write Naked*“.

neu gekauft in dieser Woche

A Girl’s Best Friend*“ von Jules Wake

Für die Uni habe ich mir das ein Aussprachewörterbuch gekauft, das ich für Phonetik und das Transkribieren brauche. Meine Hausarbeit schreibe ich nämlich in Phonetik und dafür muss ich etwas transkribieren. In dem Buch stehen alle wichtigen Regeln der deutschen Standardaussprache, aber auch von eingedeutschten Wörtern. Den Großteil macht das Wörterbuch selber aus.



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Außerdem kamen diese Woche die Bücher an, die ich letzte Woche bestellt habe und noch ein Buch über Phonologie, das mir mein Bruder beim WBG bestellt hat:



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beendete Bücher

„Sommerhaus zum Glück“  von Anne Sanders(★★★★☆) – zur Rezension

„A Girl’s Best Friend“ von Jules Wake (★★★☆☆) – ich habe von ihr schon zwei andere Bücher gelesen, die mir durchaus besser gefallen haben. Zu Beginn fand ich Ella schrecklich. Ihre Reaktion auf Tess, den Labrador, zum Beispiel. Doch zum Glück hat sie sich im weiteren Verlauf weiter entwickelt. Trotzdem fehlte mir irgendwas. Ich mag es nicht, wenn der Protagonist und das Love Interest erst ganz zum Schluss wirklich zu einander finden. Ich möchte sie noch ein paar Seiten erleben.

Linkempfehlungen

Zunächst habe ich hier einen Link, der mein Fernweh nur noch mehr bestärkt: 9 Reiseziele in Großbritannien im Frühsommer.

Janine hat „Das Mädchen, das in der Metro las“ rezensiert.

21 Bücher über Buchhandlungen (englisch)

Rezension: Sommerhaus zum Glück (Anne Sanders)

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Das Buch habe ich als Rezensionsexemplar von Bloggerportal erhalten, was aber in keiner Weise meine Rezension beeinflusst.

Rezension: Sommerhaus zum Glück (Anne Sanders)Sommerhaus zum Glück

von Anne Sanders

Goodreads
Verlag: Blanvalet

Erscheinungsdatum: 14.5.2018

ISBN: 978-3-7645-0630-8

Genre: Frauenunterhaltung

Seiten: 448

Format: Paperback

Quelle: Bloggerportal

Wer träumt nicht von einem Haus in Cornwall? Elodie hatte bisher eigentlich andere Pläne – bis ihre Beziehung spektakulär scheitert und ihr Exfreund ihr statt ewiger Liebe Geld für einen Neuanfang bietet. Als sie auf das Inserat für ein hübsches kleines Bed & Breakfast in St. Ives stößt, räumt Elodie kurz entschlossen das Konto leer, kauft das Haus unbesehen und reist nach Südengland. In dem kleinen Fischerdörfchen stürzt sie sich nicht nur in die Renovierung, sondern lernt auch die schüchterne Helen und die lebenslustige alte Dame Brandy kennen, mit denen sie bald eine tiefe Freundschaft verbindet. Gemeinsam erleben die drei Frauen einen unvergesslichen Sommer, nach dem nichts mehr so sein wird, wie es war – vor allem nicht in Elodies Herz …


Das neue Buch von Anne Sanders führt den Leser wieder nach Cornwall, genauer: St. Ives. Bereits durch ihren Roman „Sommer in St. Ives“ durfte ich schon diese Kleinstadt am Meer bereisen. Leider hat es bisher nie für eine echte Reise nach Cornwall für mich gereicht, doch ich hoffe, dass ich das irgendwann nachholen werde. Dank Google Maps kann das Küstenstädtchen auch von zu Hause besichtigt werden, obwohl das natürlich nicht das gleiche ist, wie wirklich dort zu sein. Kleiner Tipp, um euer Fernweh nicht noch schlimmer zu machen: schaut euch bitte nicht bei Airbnb Unterkünfte an. Ich möchte jetzt am liebsten Glamping in St. Ives machen oder mich in ein nettes Cottage einquartieren oder in eines der Hotels…

Sommerhaus zum Glück*“ macht auf jeden Fall Lust, in St. Ives Urlaub zu machen.

Was erwartet euch in „Sommerhaus zum Glück“?

Wer bereits „Sommer in St. Ives“ kennt, freut sich bestimmt auf ein Wiedersehen mit Elvira und Sam, sowie Chase und Lola, wenn auch nur sehr kurze. Generell ist der Roman typisch für das Genre Frauenunterhaltung: (junge) Frau beginnt aufgrund der verflossenen Liebe einen Neuanfang, am besten noch in einem anderen Land und eröffnet dort etwas (hier: ein B&B) und verliebt sich außerdem noch, obwohl sie das gar nicht wollte.

Doch das Haus, was Elodie in ihrer Eile gekauft und vorher nicht besichtigt hat, entpuppt sich als ziemlich heruntergekommen und stark renovierungsbedürftig. Sie kann also das B&B nicht direkt eröffnen, sondern muss erst mal sanieren.

Gut, dass die Menschen in St. Ives so hilfsbereit sind und sie außerdem direkt aufnehmen. Vor allem Helen, Cafébesitzerin, und Brandy, eine Frau um die 80, die nicht viel von ihrem Leben preisgibt. Im Wechsel wird der Roman aus der Sicht von Elodie und Helen erzählt, die in Rückblenden Einblick in ihre Vergangenheit geben.

Das Buch liest sich flüssig und ich wollte es gar nicht aus der Hand legen. Ich mochte, wie sehr ich in diese Welt eintauchen konnte beim Lesen. Trotzdem sind mir manche „Fehler“ aufgefallen, die nicht weiter schlimm sind. Aber in der Szene mit der Einweihungsparty beschreibt Elodie, dass Tom mal keinen Anzug trägt, sondern ein Poloshirt. Später knöpft sie sein Hemd auf und zieht ihm die Krawatte aus. Und dann gab es da noch eine Szene (ich hätte mir das markieren müssen, habe ich aber nicht), in der Elodie irgendwas zu sich selbst sagt (ich gehe davon aus, dass sie Deutsch mit sich selber redet, da sie ja Deutsche ist) und dann kommt entweder Helen oder Brandy (die ja Englisch sprechen) dazu und fragt etwas zu ihrem letzten Satz, was nur geht, wenn sie sie auch verstanden hat. habt ihr mich jetzt verstanden?! Das muss man aber nicht so eng, sehen, denke ich.

Alles in allem gebe ich dem Buch über Freundschaft, Neuanfänge und verzeihen (und St. Ives!) 4,5 Sterne (auch wenn nur 4 angezeigt werden.) 

Wart ihr schon mal in Cornwall und vielleicht sogar in St. Ives?