Schlagwort: chick lit

Mini-Rezensionen: was ich in letzter Zeit so gelesen habe (Teil 1)

Die letzte Rezension liegt nun schon länger zurück und habe ich auch nicht für den Blog, sondern die Kármán geschrieben. Dabei wollte ich doch noch einige Bücher vorstellen, die ich gelesen habe. Weil ich aber auch nicht zu jedem dieser Romane eine eigene Rezension schreiben möchte, werde ich in diesem Artikel einige vorstellen und meine Meinung dazu äußern. Eine längere, also „normale“ Rezension werde ich aber noch zu „Die einzige Geschichte“ von Julian Barnes (Rezensionsexemplar) nachreichen.

Macht euch also auf einige Liebesromane gefasst.

deutschsprachige Bücher

Liebe, London, Luftballons*“ von Isabelle Johansson ★★★★☆

erschienen am 4. Juli 2019 (Selfpublisher)

Darum geht’s:

Skye hat es geschafft: Sie lebt in ihrer Traumstadt und wird endlich den Lohn ihrer Mühen ernten – ein Job als Leiterin der renommierten Marketing-Agentur Vance & Barnett. Als sie am entscheidenden Morgen unverhofft auf einen ungeheuer attraktiven Mann trifft, verschafft ihr das elektrisierende Knistern wahre Hochgefühle. Doch die Ernüchterung folgt auf den Fuß: Statt einer Beförderung wird ihr Nathan Gardner als neuer Chef vor die Nase gesetzt – und dieser entpuppt sich dummerweise als der Mann, der ihr Herz das erste Mal seit Jahren hat höher schlagen lassen. Nun beginnt der Kampf um ihren Job, Anerkennung und ihre Zukunft – und gegen die widersprüchlichen Gefühle einem Mann gegenüber, der plötzlich überall in ihrem Leben aufzutauchen scheint …“Liebe, London, Luftballons” entführt ins spätsommerliche London und erzählt die Geschichte zweier nach außen starken Menschen, die sich trotz aller Hürden langsam ihre Gefühle offenbaren. (Quelle: Amazon)

Meinung: 

Allein das Wort „London“ in einem Buchtitel zieht mich magisch an. Der Liebesroman der am Polarkreis lebenden Deutschen lässt sich gut lesen, erfüllt jedoch alle Klischees: Mitarbeiterin verliebt sich in ihren (neuen) Chef. Besagter Chef hat eine nicht so schöne Vergangenheit. Chef und Mitarbeiterin kommen sich näher. Ein großer Knall folgt. Happy End. 

Bei der unglaublichen Anzahl an Romanen kann man von keinem verlangen, etwas völlig Neues zu schreiben, dabei wäre es mal eine nette Abwechslung, wenn es nicht immer der extrem gut aussehende Chef ist, in den sich eine Mitarbeiterin verliebt. Immerhin ist Skye nicht, wie es so oft der Fall ist, seine Sekretärin. 

Sommer auf Schottisch*“ von Karin Lindberg ★★★☆☆

erschienen am 16. Juli 2019 (Elaria – der Verlag gehört wohl zur Selfpublishing-Plattform BookRix)

Darum geht’s:

Ellie ist am Tiefpunkt angelangt. Als sie jedoch ein altes Bootshaus vor der traumhaften Kulisse der Highlands entdeckt, weiß die Hamburgerin, wie es für sie weitergeht: Sie pachtet den baufälligen Kasten und erfüllt sich damit ihren Traum vom eigenen Restaurant! Das einzige Problem ist der Besitzer, der sich als alles andere als kooperativ erweist. Sie beschließt, sich als Hausmädchen bei ihm einzuschleusen und den unsympathischen Schlossherrn heimlich von ihren Kochkünsten zu überzeugen.

Kenneth muss nach Schottland zurückkehren, um sein ungewolltes Erbe loszuwerden. Das ist schwieriger als gedacht, als er entdeckt, dass sein Vater ihm nicht nur ein Schloss, einen Adelstitel und einen unerzogenen irischen Wolfshund vererbt hat, sondern auch Briefe seiner verstorbenen Mutter. Für Kenneth beginnt eine schmerzhafte Reise in die Vergangenheit. Sein einziger Lichtblick ist die attraktive, aber penetrante Touristin Ellie, die auffällig oft seinen Weg kreuzt und ständig an Orten auftaucht, an denen sie eigentlich nichts zu suchen hat … (Quelle: Amazon)

Meinung: 

Neben dem Stichwort „London“, ist auch Schottland ein Grund für mich, mir ein Buch näher anzuschauen. Das nächste deutschsprachige ebook spielt nämlich in den Highlands, direkt am Loch Ness. Dabei darf ein Schlossbesitzer auch nicht fehlen. Und nun ratet mal, wie der aussieht? Gut natürlich! Doch zu allem übel ist er auch noch ziemlich grumpy, wie die deutsche Urlauberin Ellie schnell feststellt. Ebenso schnell beschließt sie, ihren Urlaub zu verlängern, nämlich auf unbestimmte Zeit, um ein Restaurant zu eröffnen. Ich frage mich, ob das wirklich so einfach geht, wie es in solchen Romanen beschrieben wird?! Wohl kaum, oder? 

Nettes Buch für zwischendurch. 

englischsprachige Bücher

Where there’s a will*“ von Beth Corby ★★★★★

erschienen am 30. Mai 2019 (Hodder & Stoughton)

Darum geht’s:

Would you take the chance that could change everything? After leaving university with two degrees and no idea what to do with her life, 25-year-old Hannah is stunned when she is left a mystery bequest by her rich, estranged great-uncle Donald.    

But there’s a catch: before she can find out what she’s inherited, she must undertake a series of unknown tasks alongside Alec, Donald’s reluctant (but rather gorgeous) PA.       

As the tasks progress and she and Alec grow closer, Hannah begins to think that Donald’s real gift might have more to do with love than money … (Quelle: Amazon)

Meinung:

Ein Buch mit dem gleichen Titel habe ich dieses Jahr schon mal gelesen, doch dieser Roman von Beth Corby ist so ganz anders. 

Hannah ist sowas wie das schwarze Schaf in der Familie und hatte es nie leicht mit ihrer älteren Schwester. Für mich unvorstellbar, dass sich Geschwister so benehmen. Ihre Schwester ist extrem arrogant und scheint Hannah nichts zu gönnen. Auch der Rest der Familie ist nicht unbedingt besser. Niemand scheint Hannah zu mögen, wenn man mal von ihrem Großvater absieht – und natürlich ist da noch der Großonkel Donald. 

Nach seinem Tod erhält Hannah den Auftrag, einige Aufgaben zu erfüllen, um schließlich an ihr Erbe zu gelangen. Dabei soll ihr Alec helfen, Donalds Sekretär. Alec ist zunächst misstrauisch, doch nach und nach erkennt er, dass Hannah nicht an das viele Geld ihres Großonkels will. Ein überraschend schönes Buch!

review: Escape to the Cotswolds (Natalie Kleinman)


Don’t judge a book by its cover – why I didn’t enjoy reading this novel

When I first saw the cover of „Escape to the Cotswolds*“, a novel by Natalie Kleinman which will be published on 21 June, it reminded me of a novel I enjoyed reading. It’s similar to the cover of „Return to the Little French Guesthouse“ by Helen Pollard. But, as they say: don’t judge a book by its cover – and it really is true.

The cover is colourful, cosy looking and suggests a perfect read. But sadly, it was no perfect read at all. At least for me. I don’t know how you feel about that book, but I can only speak for myself. The description sounds promising. But while reading Natalie Kleinman’s novel, I couldn’t feel this „connection“ between me and the characters I feel most times when I’m reading. In my opinion, the characters weren’t well developed. They were okay, but that was it. I couldn’t see that Holly has feelings for Adam – or any men. She never really thinks about him and when she does, she tries to persuade herself for a short time that she has no interest and than she goes on with her life. Even when she and her friends learn who the art thief is, nobody seems shocked. Although Holly nearly slept with him! It’s just like that: Oh, Gordon is the thief. Okay. *shrug* No hard feelings, no arguments and no word about the fact that he has stolen from Holly, too!

Then the conversations. They aren’t really interesting or deep. On one point, the answer to a question doesn’t match.

„(…) How is Gordon, do you know?“ (…)

„No, we haven’t quite decided what to do yet. Who should go, or not.“

I didn’t feel like home while reading that book, you know what I mean? This book is an advanced reader’s copy and therefore I want to be honest. I’m really sorry that I have to give such a negative feedback but a review has to be honest, no matter if I got the book for free or not. Maybe you think differently about this book, but this is my opinion and I’m sorry to say that I didn’t enjoy this book at all.