Schlagwort: deutsche Bücher

Neuerscheinungen

Typeknitting, Minute Books, Science to go, … In den Neuerscheinungen, die ich euch vorstellen möchte, geht es um Stricken, kurze Pausen für den hektischen Alltag, Wissenschaft kurz erklärt und um weitere interessante Themen. Ich stelle nicht oft neue Bücher vor, sondern mache das wirklich nur ganz selten. Doch damit mal wieder etwas Abwechslung in den Blog kommt und ich auch nicht ständig über Liebesromane schreibe, dachte ich mir, dass es noch mal Zeit wird für Neuerscheinungen. 

Neue Bücher

Schon mal etwas von Typeknitting gehört? Ich auch nicht, denn das erste Mal habe ich das Wort im Newsletter vom Verlag Hermann Schmidt gelesen. Dort wurde das neue Buch „Pixel, Patch und Pattern – Typeknitting“ von Rüdiger Schlömer vorgestellt. Grob gesagt ist Typeknitting die Verbindung aus Typographie und Stricken. Das Buch ist sowohl für Anfänger als auch Fortgeschrittene geeignet und beinhaltet über 500 Abbildungen auf unter 300 Seiten. Ihr könnt es in zwei Varianten bestellen: wolliges Cover oder lieber mattfolienkaschiert? 

Klein und klug – so lautet das Motto der neuen kleinen Bücher von Diogenes. Die Reihe heißt Minute Books und ist genau das Richtige für eine kurze Verschnaufpause in hektischen Zeiten. Minute Books ist eine neue Reihe aus dem Diogenes Verlag. Dabei handelt es sich um limitierte Auflagen von Longsellern und Originalausgaben. Erhältlich sind die kleinen Bücher ab Januar. Die Informationen habe ich aus der Herbst-Vorschau.

Science to go – Merkwürdiges aus der Welt der Wissenschaft“ von Mathieu Vidard ist schon am 26. Oktober bei dtv  erschienen und erklärt in kurzen Texten verschiedene wissenschaftliche Themen – wie alt ist das Universum? Woher stammt das Symbol für die Unendlichkeit? 

Mit „Atlas der nie gebauten Bauwerke“ von Philip Wilkinson (ebenfalls dtv) stelle ich wieder ein Sachbuch vor. Darin stellt der der britische Autor 50 Bauwerke vor, die es nur als Skizzen und Ideen gegeben hat. Finde ich interessant! Das erinnert mich an einen Artikel aus dem Evening Standard, in dem Gebäude vorgestellt wurden, die in London gebaut werden sollten – oder zumindest hatte man die Idee. 

Wieder ein Buch aus dem dtv: in „Die Perlenohrringe meines Vaters“ von Susan Faludi sucht die Autorin Antworten auf die Frage, was Identität ist. Grund hierfür ist die Geschlechtsangleichung ihres Vaters. Für das Buch hat die Amerikanerin den Kirkus Prize bekommen. 

weihnachtliche Neuheiten

Bei Langenscheidt habe ich einen Literarischen Adventskalender entdeckt. Hinter jedem Türchen gibt es einen Teil einer Weihnachtsgeschichte sowie eine Wachscheibe. Am Ende hat man dann eine komplette Geschichte (auf Englisch, inkl. Übersetzung) sowie eine Weihnachtskerze. Wer lieber Französisch mag: den Kalender gibt es auch für euch

Und noch was von Langenscheid: Bei Karin habe ich auf Instagram weihnachtliche Mini-Lektüren entdeckt. Die gibt es ebenfalls in mehreren Sprachen, z.B. Englisch

Bei Randomhouse erscheint am 23. November ein neues Buch von Walter Moers: „Weihnachten auf der Lindwurmfeste“ enthält Illustrationen unter anderem vom Autor selber. 

Jetzt seid ihr dran!

Welche Bücher gefallen euch? Habt ihr schon von der einen oder anderen vorgestellten Neuerscheinung gehört? 

Der Büchersonntag & so war die #lbc18

Hallo ihr Lieben!

Der heutige Büchersonntag besteht aus zwei Teilen. Zunächst plaudere ich ganz normal über meine Woche und erzähle, welche Bücher ich gelesen bzw. begonnen habe und gebe noch ein paar Linkempfehlungen. Danach widme ich mich der gestern stattgefundenen Litblog Convention in Köln. Die dabei erhaltenen Bücher erwähne ich auch erst in dem Abschnitt.

neue Bücher

Zwar arbeite ich in einem Modehaus, aber aus irgendeinem Grund gibt es seit Neuestem dort auch Notizbücher. Also habe ich mir direkt eins gekauft.

aktuell lese ich

Sunshine and Sweet Peas in Nightingale Square*“ von Heidi Swain. Ich muss gestehen, dass das, meiner Meinung nach, nicht ihr bestes Buch ist.

Neues auf dem Blog

Süchtig nach Notizbüchern – meine Sammlung

Linkempfehlungen

Die Sache mit dem Anglizismus – erschienen bei No Robots Magazin

Die Angst läuft mit bei Läuferinnen – ein paar Gedanken dazu von Sven

Rezension „Wahrscheinlich ist es Liebe“ (Original: „Happiness for Humans“) von Paul Reizin – rezensiert von Friedelchen.

So war die #lbc18

Samstagmorgen früh aufzustehen, das ist nicht gerade meine Lieblingsbeschäftigung. Ich schlafe zwar nie bis mittags, aber sieben Uhr ist auch nicht meine Zeit. Aber ich wollte um zehn Uhr bei Bastei Lübbe sein, wo auch in diesem Jahr die Veranstaltung stattfand.

An der Haltestelle Keupstraße in Köln-Mülheim traf ich, wie verabredet, Karin. Später kamen neben Marie auch noch Hanna und Ingrid dazu. Die vier habe ich bereits im letzten Jahr kennengelernt und es war sehr schön, sie wiederzusehen.

Besuchte Sessions

Über das Schreiben und Verlegen – mit Autorin Mariana Leky und ihrer Verlegerin Sabine Cramer. Das Buch „Was man von hier aus sehen kann„, erschienen letzten Juli bei Dumont, klingt lesenswert, aber irgendwie auch traurig.

Gut geplottet ist halb geschrieben –  mit Krimiautorin Romy Fölck. Ihr wisst ja, dass ich keine Krimileserin bin, aber wer sagt, dass ich nicht mal einen schreiben kann? Aber auch lesen, denn ich will ja meinen Horizont erweitern.

Den Vortrag von Romy Fölck fand ich auf jeden Fall sehr interessant und hat Lust aufs Krimi schreiben gemacht. Für jeden gab es auch noch ein Hörbuch ihres aktuellen Krimis „Totenweg„. Vielleicht höre ich mir das mal an. Auf alle Fälle bekommt mein Vater das Hörbuch, weil er lieber hört als liest und außerdem Krimis bevorzugt.

Weil ich nicht wusste, wohin ich als nächstes gehen wollte, bin ich mit Hanna und Ingrid zum nächsten Krimi-Vortrag gegangen – und ich bereue es nicht. Bei Schreib einen Krimi haben sich die Autoren Friedrich Dönhoff und Christian Schünemann über ihre Arbeit als Krimiautor Krimigesprochen. Besonders interessant fand ich ihre unterschiedliche Vorgehensweisen beim Schreiben und Recherchieren. Dass man auch bei der Polizei zu Recherchezwecke anrufen kann und dass die sogar sehr hilfreich sind, hätte ich nicht gedacht.

die beiden Bücher habe ich mir nach dem Vortrag genommen

und unterschreiben lassen.

Die Session hat mir deshalb so gut gefallen, weil die beiden Autoren sich unterhalten und  Fragen gestellt haben, aber dabei auch die Zuhörer eingebunden haben. Anekdoten aus ihrem Alltag hat das ganze noch mehr aufgelockert und insgesamt waren die 40 Minuten viel zu schnell vorbei. Am Ende gab es noch Bücher und die Gelegenheit, Autogramme zu bekommen.

Der SEO-Vortrag Rank, konvertiert und hat Luft, der spontan im Foyer stattfand, brachte nichts Neues und war leider auch ziemlich langweilig.

Dafür war der letzte Vortrag, (Un-)Lost in Translation, wieder sehr interessant und unterhaltsam. Hier stellte uns die Literaturübersetzerin Marion Herbert anhand der Bücher „Lost in Translation“ und „Auch Affen fallen mal von Bäumen“ (beide Dumont, jeweils 2017 und 2018) ihren Beruf vor. Dass man für den Beruf im Grunde kein (bestimmtes) Studium braucht, sondern nur einfach gut sein muss, wusste ich gar nicht.

sehr gutes Buffet: besonders dieses Mousse war ein Traum – aber extreeeeeem schokoladig.

Zum Schluss möchte ich euch meine „Ausbeute“ nicht vorenthalten.

Im Beutel enthalten waren unter anderem diese Bücher. Vor allem „Das Mädchen, das in der Metro las“ wollte ich mir sowieso kaufen.

das Buch, was im oberen Foto hinter dem Schutzumschlag versteckt ist, ist ein Lesexemplar, was erst später dieses Jahr erscheint.

weitere Ausbeute und Goodies aus dem, Beutel (es fehlen die Kekse und Tees).

weitere Bücher

Wer von euch war auch da? Ein paar bekannte Gesichter habe ich gesehen, aber niemanden angesprochen. Mich hat sicher eh niemand erkannt. 😃 Ich blogge zwar schon seit 2004 (und seit 2008 über Bücher), bin aber in den Bloggerkreisen nicht besonders „bekannt“. 😉 Hauptsache, ich habe die Menschen getroffen, die ich schon letztes Jahr kennengelernt und ins Herz geschlossen habe.

die 5 besten Bücher, die ich 2017 gelesen habe


Eigentlich hatte ich den Artikel schon für Anfang Januar geplant. Aber weil ich zu faul war, habe ich ihn immer weiter vor mich her geschoben. Aber heute ist er endlich da: mein Artikel über die besten Bücher, die ich im letzten Jahr gelesen habe! Die Grafik habe ich übrigens mit Canva erstellt. Die Fotos aus diesem Artikel sind alle von mir.

 

The Hating Game“ von der Australierin Sally Thorne (Autorin auf Twitter, Instagram, Buch auf Deutsch: „Küss mich, Mistkerl!*“)

Mein Faizt:

Sally Thorne hat einen wunderbar geschriebenen Roman gezaubert. Ich mag ihre Art, wie sie schreibt und beschreibt.


(leider habe ich kein Foto vom verschneiten und vor allem weihnachtlichen Covent Garden. Daher muss das Foto von letztem Herbst herhalten. Irgendwann werde ich sicher mal in der Vorweihnachtszeit in London sein!)

Covent Garden in the Snow“ von Jules Wake (noch nicht auf Deutsch erschienen).

Zitat aus meiner (englischen) Rezension:

I’d be lying if I’d say the story line is not predictable. But isn’t every book of that kind predictable? It’s not a bad thing. The main thing in a book is that you feel entertained. And I loved Tilly and Marcus.

The Love Experiment *“, wieder ein Buch von einer australischen Autorin, Ainslie Paton (Twitter). Zu diesem Buch habe ich leider keine Rezension für euch. Aber ich kann euch sagen, dass mir das Buch auch sehr gefallen hat. Ihr könnt euch denken, dass es mal wieder ein eher kitschiges Buch ist und vor allem auch vorhersehbar. Dennoch hab ich es sehr gerne gelesen.

One Christmas Kiss in Notting Hill“ von Mandy Baggot. Diesmal wieder ein Buch einer britischen Autorin. Ihr erkennt meinen Faible für London? Notting Hill steht auch noch auf der Liste von Orten in London, die ich besuchen muss.

Was ich dazu in meiner Rezension gesagt habe:

Eine schöne Geschichte, die ich gar nicht aus den Händen legen wollte. Isla nimmt Chase und seine Töchter mit auf einer Tour durch ihr Notting Hill. Sie zeigt ihm ihre Lieblingslokale, zeigt ihm auch andere Teile Londons. So besuchen sie zum Beispiel den Tower of London.

Aber ich lese ja nicht nur englischsprachige Bücher, obwohl ich sie tatsächlich bevorzuge (ich kann nichts dafür! Die Sprache hat mich einfach in ihren Bann gezogen!). Ein paar deutsche Bücher waren auch dabei letztes Jahr. Zum Beispiel hat mir Kyra Grohs Roman „Mitfahrer gesucht, Traummann gefunden“ sehr gefallen. Die Autorin ist auf Twitter und Instagram aktiv.

Zitat aus meiner Rezension:

Auch den Schreibstil der jungen Autorin finde ich gut. An dieser Stelle müsste ich wohl begründen, was und warum. Aber sowas fällt mir ehrlich gesagt immer schwer. Ich mag einfach die Art. Mal ehrlich, mal tiefsinnig, mal witzig. Ich hatte beim Lesen das Gefühl, in Romy und ihrer besten Freundin und Kollegin Sarah zwei neue Freundinnen gefunden zu haben. Vielleicht würden wir uns ja sogar verstehen.

Welche Bücher, die ihr letztes Jahr gelesen habt, haben euch am besten gefallen?