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Liebster Award – Fragen rund ums Bloggen und zu mir

Kennt ihr noch die Stöckchen, die Blogger sich gegenseitig zugeworfen haben? Also, metaphorisch gesprochen. Man erhält eine Handvoll Fragen und muss sie in einem Blogartikel beantworten und weitere Blogger dazu einladen. Ein bisschen wie ein Kettenbrief, nur dass einem kein Unglück widerfährt, wenn man nicht reagiert. Der Liebste Award ist so ein Stöckchen. Ich habe es bei Lexa gefunden und einfach mal übernommen. Vor allem im Rahmen des 28 Days of Blogging in diesem Monat ist das sehr praktisch.

Du selbst in 3 Sätzen?
Wenn man mich kennenlernt bin ich auf den ersten Blick relativ schüchtern, was jedoch auch abhängig ist davon, wer mein Gegenüber ist. Ich nehme mir immer vor, etwas Bestimmtes zu machen (z.B. endlich ein Kleidungsstück komplett selber zu nähen oder stricken) und am Ende wird dann doch nichts daraus, weil ich zu faul bin. Außerdem habe ich die Angewohnheit, an meinen Lippen zu knabbern und meine Nagelhaut einzureißen (kennt ihr das, wenn da diese kleinen Hautfetzchen hängen? Ich hasse das!).

Warum hast du deinen Blog gestartet?
Genau weiß ich das nicht mehr, weil das nämlich schon ein paar Jährchen her ist – genau genommen habe ich vor 14 Jahren angefangen. Ich denke, um meine Gedanken und Gefühle loszuwerden. Damals war ein Blog mehr wie ein Tagebuch. Das hat sich in den letzten Jahren verändert, finde ich.
Als ich zwei Jahre später diese Domain kaufte, habe ich noch nicht daran gedacht, über Bücher zu bloggen. Damals war das Bloggen immer noch eine Art Tagebuch für mich. Es vergingen wieder zwei Jahre und der Bücherblog war geboren. Somit wird er in diesem Jahr, nämlich im August, 10 Jahre alt. Und die Domain wird 12.

Warum machst du bei #28daysofblogging mit?
Um mehr Besucher anzulocken, neue Leser zu bekommen und natürlich auch, um endlich mal mehr als nur den Büchersonntag und ein paar Rezensionen und Rückblicke zu veröffentlichen.

Was hast du bisher vom/beim Bloggen gelernt?
Hm, gelernt. Keine Ahnung. Dass schreiben Spaß macht, auch nach all den Jahren. Dass ein Blog nicht unbedingt erfolgreich sein muss, damit er Spaß macht. Wobei es natürlich schön wäre, wenn mein kleiner, feiner Blog bekannter wäre.

Wo und wie bloggst du normalerweise? (Schreibtisch oder Sofa / Tags oder Abends / Zu Hause oder Unterwegs / etc.)
Ich sitze meistens vor dem Laptop am Küchentisch. Das ist am Bequemsten.

Welche Blogs liest du gerne?
Ich habe zwar zigtausende (naja, nicht ganz so viele) abonniert, lese tatsächlich aber fast keinen. Wenn ein interessanter Artikel dabei ist, klick ich ihn an und lese ihn auch.
Ich gebe euch einfach mal zwei Links mit auf den Weg. Ein sehr interessanter Blog ist der Notizbuchblog. Wie der Name schon sagt, geht es hier um Notizbücher. Wer also Notizbücher liebt und auf der Suche nach neuen ist, ist bei Christian richtig.
Tea and Scones ist ein Blog rund um Großbritannien – Rezepte, Reisen, Lifestyle. Schaut euch nur mal diesen leckeren Victoria Sponge Cake an!

Was stört dich an der Bloggerwelt?
Mich stört nichts. Der eine oder andere mag sicher was finden, aber ich bin sehr gelassen und halte mich aus dem meisten raus. Ich mach mein Ding und so.

Welche Rolle spielt Social Media für dich?
Ich nutze es nicht so intensiv für meinen Blog, sondern eher zum Kommunizieren oder Alltagskram. Es ist zwar nicht wichtig, aber schon ein Teil des Alltags geworden. Außerdem habe ich so auch diverse Menschen kennengelernt, mit denen ich mich auch im wahren Leben desöfteren treffe.

Was ist dein Lieblingstier (und warum)?
Katze, Hund, Kaninchen? Ich habe leider kein Haustier, hatte aber früher mal ein Kaninchen. In der Nachbarschaft wohnen einige Hunde und Katzen und wenn ich die Tiere sehe, geht mein Herz auf.

Schaust du lieber Serien oder Filme?
Eher Serien, wobei ich auch gerne mal einen Film schaue. Meistens können wir uns eh nie entscheiden, welchen Film wir sehen wollen, weil ich eher auf romantische Komödien stehe, wobei Action auch völlig okay ist. Bei Serien ist das komischerweise anders. Ob Mentalist, Bones, White Collar, Castle, Elementary, Sherlock, Doctor Who, Chuck oder The IT Crowd, Cuppling, How I Met Your Mother… da bin ich sehr flexibel. Momentan sind wir bei der zweiten Staffel Elementary, wobei ich den „echten“ Sherlock (Benedict Cumberbatch) am besten finde.

Was ist das ekligste Essen, was du bisher probiert hast?
Uh, ich glaube, Fisch. Ich esse nichts, was aus dem Wasser kommt (das hat nichts mit einer Einstellung zu tun, sondern damit, dass ich Meerestiere/Meeresfrüchte einfach eklig finde. So vom Aussehen und so). Aus Versehen habe ich mal eine mit Fisch gefüllte Teigtasche gegessen. Wuah.

Wer will, darf gerne meine 11 Fragen, die nun folgen, auf seinem Blog beantworten.

11 Fragen von mir für euch:
1. Dein Lesegeschmack in drei Wörtern.
2. Welches Buch hast du zuletzt beendet?
3. Liest du gehypte Bücher? Wenn ja, welche und fandest du den Hype gerechtfertigt?
4. Welches Buch hast du als Kind gerne gelesen?
5. Hörbücher oder Bücher?
6. Gedrucktes Buch oder eBook?
7. Liest du auch fremdsprachige Bücher?
8. Worauf achtest du beim Buchkauf?
9. Lässt du dich von schlechten Rezensionen vom Kauf abhalten?
10. Leihst du Bücher lieber aus oder kaufst du sie dir?
11. Was liest du im Moment?

Die Regeln vom Liebster Award:
Danke der Person, die dich für den Liebster Award nominiert hat und verlinke ihren Blog in deinem Artikel.
Beantworte die 11 Fragen, die dir der Blogger, der dich nominiert hat, stellt.
Nominiere 5 bis 11 weitere Blogger für den Liebster Award. Oder mach’s wie ich und nominiere einfach alle. 😉
Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für deine nominierten Blogger zusammen – oder benutze die gleichen Fragen, die du gestellt bekommen hast.
Schreibe diese Regeln in deinen Liebster Award Blog-Artikel.
Informiere deine nominierten Blogger über den Blog-Artikel.

Was liest du? Ein Fragebogen von lesestunden – Teil 1

Was ist dein absolutes Lieblingsbuch? Ähm…

Okay: Welche fünf Bücher sind deine absoluten Lieblingsbücher? Schon besser, allerdings kommen ständig neue Bücher dazu, die ich mag. Zum Beispiel wären da „Outlander“ von Diana Gabaldon, „Sommer in St. Ives“ von Anne Sanders, „The Invisible Library“ von Genevieve Cogman, „Meet me at the Cupcake Café“ von Jenny Colgan und „Gut gegen Nordwind“ von Daniel Glattauer.

Welche Neuerscheinungen erwartest du sehnsüchtigst? Ach, ich bin nicht der Typ Leseratte, der es kaum erwarten kann, bis endlich ein bestimmtes Buch erscheint. Letztens habe ich gelesen, dass es ein neues Buch von Helen Pollard geben wird – nämlich Teil drei ihrer Reihe „La Cour des Roses“. Auf das Buch freue ich mich!

Welche fünf Bücher sind schon am längsten auf deinem Stapel ungelesener Bücher? Puh, das weiß ich gar nicht. Bei meinen Eltern sind noch jede Menge Bücher. Wie lange die ungelesenen da liegen, weiß ich gar nicht. Auf jeden Fall ein paar Jahre.

Welche fünf Bücher von deinem Stapel ungelesener Bücher wirst du als nächstes lesen? Also, ganz wichtig: das Buch von Katie Kling – „Barfuß durch die Nacht“ habe ich mir extra vorbestellt und es noch nicht gelesen! Außerdem wartet auf meinem Kindle noch ein Rezensionsexemplar darauf, gelesen zu werden. Nämlich „The Chateau of Happily-Ever-Afters“ von Jaimie Admans.

Welches Buch hat die schönste und bewegendste Liebesgeschichte? haha Outlander?! Ne, ernsthaft. Ich habe zu viele Frauenromane gelesen und gefühlt ist jede die schönste Liebesgeschichte.

Welche Fantasy-Reihe ist dein Favorit? Früher habe ich eine Weile sehr gerne Fantasy gelesen. Ich muss aber jetzt überlegen, was genau. „Die Zwerge“? „Die Orks“? Und dann war da noch ein DSA-Buch von Hohlbein. Von letzterem Autor habe ich mal ein paar Sachen gelesen. Fand ich damals gut. Aber ich habe keine Lieblingsreihe.

Welches Buch von welchen Autoren/welcher Reihe sollte endlich geschrieben werden? Das, was ich gerade schreibe. Oder sollte ich besser sagen, die drei, die ich gerade schreibe?

Was ist das anspruchvollste Buch, dass du jemals gelesen hast? Wahrscheinlich die Bücher während des Abiturs, also „Die Verwandlung“, „Kabale und Liebe“, „Der Sandmann“. Außerdem fand ich „Game of Thrones“ auf Englisch sehr anspruchsvoll. Habe aber auch nur 1,5 Bücher gelesen.

Welches Buch fandst du am allerschrecklichsten? Das klingt extrem negativ. „Finding Fraser“ fand ich schon recht furchtbar.

Welches Buch würdest du gerne einmal lesen, aber wagst dich noch nicht ran? Ich habe da zwei Fantasy-Bücher liegen, die mir mal eine Freundin geschenkt hat, habe mich aber bisher noch nicht dazu durchringen können, sie zu lesen.

Was ist das spannendste Buch, das du je gelesen hast? Hm, das spannendste Buch. Die Outlander-Bücher sind zum Teil schon sehr spannend.

Welches Buch hat dich am meisten aufgerührt?Me before you“ – eindeutig!

Was ist das beste Sachbuch in deinem Schrank? Ich habe zwar einige, aber da muss ich echt überlegen. „Thing Explainer: Complicated Stuff in Simple Words*“ von Randall Munroe ist ziemlich cool.

Was ist dein schönstes Buch in deinem Schrank? Das Hardcover von „A Boy Called Christmas*“ ist richtig schön. Auch sehen lassen kann sich „Time Lord Fairytales*“.

Was ist das älteste Buch, das du je gelesen hast? Die oben genannten Lektüren aus dem Abitur.

Welches Buch hat dich so richtig geärgert? „Finding Fraser“, siehe oben.

Was ist dein liebster Klassiker? Ich mochte „The Secret Garden*“ von Frances Hodgson Burnett gerne, oder zählt das zu den Kinderbüchern?

Was ist dein absoluter Favorit unter den Kinderbüchern? Da muss ich jetzt erst mal im Gedächtnis gaaaanz weit hinten kramen. Als Kind habe ich zwar gerne gelesen, aber ich kann mich nicht mehr an alles erinnern und ich glaube, dass ich heute mehr lese, als damals. Aber ich lese natürlich auch als Erwachsene Kinderbücher. Von Astrid Lindgren habe ich ein paar Bücher gelesen, also als Kind. „Madita“ und „Pipi Langstrumpf“ hatte ich auf jeden Fall. Ich wollte sowieso noch mal einen Artikel zu Kinderbüchern schreiben und euch meine alten Bücher zeigen.

Die Fragen stammen von Tobias. Teil 2 meiner Antworten folgt bald.

Rückblick auf ein Jahr zweiter Bildungsweg

Wie alles anfing

Mit Ende 20 noch mal die Schulbank drücken? Ist das nicht ein bißchen spät? Nein, auf keinen Fall. Denn für Bildung ist es nie zu spät.
Während meiner Ausbildung spielte ich mit dem Gedanken, anschließend weiter zur Schule zu gehen, um mir endlich den Traum vom Abitur zu verwirklichen. Doch welche Möglichkeiten habe ich? Antworten fand ich im Internet auf den Seiten verschiedener Schulen in Aachen und Umgebung.

Wollte ich abends zur Schule gehen oder vormittags? Vollzeit oder Teilzeit?
Die Fragen ließen sich schnell beantworten. Gegen Ende der Ausbildung bemühte ich mich nicht um eine Stelle als PKA, da fast keine Stellenanzeigen zu finden waren – zumindest in der Region nicht. Also stand fest, dass ich Vollzeit zur Schule gehen werde. Jeden Tag ab 8 Uhr morgens. Der Vorteil davon: Es gibt Bafög, ein Job ist also nicht zwingend notwendig. Allerdings brauche ich trotzdem einen, nur nicht als PKA.
Da ich nicht abends lernen wollte, war auch klar, dass ich vormittags Unterricht haben möchte. Die Schule stand also schnell fest.

Fleißige Leser kennen bereits meine wöchentliche Serie Das Abitur auf dem zweiten Bildungsweg.

„Die anderen sind sicher viel Vernünftiger als auf normalen Schulen und viel lernbereiter!“

Pustekuchen! Wer das denkt, hat falsch gedacht. Nur, weil auf meiner Schule alle mindestens 19 Jahre alt sind, heißt das nicht, dass sie auch vernünftig sind. Zunächst benehmen sich 90% der Mitschüler wieder wie früher in der 7. Klasse. Das ist nicht das Schlimme. Gegen rumalbern habe ich nichts. Aber es gibt auch Dinge, die ich so nicht erwartet hätte. Schwänzen, Drogen, Respektlosigkeit – um mal drei Punkte zu nennen.

Finanzierung

Einmal pro Semester wird ein Betrag von 12,50€ erhoben – für Bücher und Kopien. Ab dem dritten Semester müssen wir uns, so habe ich gehört, aber auch Schulbücher selber kaufen.
Schulgebühren Fällen zum Glück nicht an. Nur das Übliche muss gekauft werden: Collegeblöcke, Lektüren und so weiter.

Dann gibt’s das elternunabhängige Bafög, was aber trotzdem irgendwie abhängig ist von den Eltern: Denn wohnt man noch bei ihnen, steht einem weniger Bafög zu. Auch wird das eigene Vermögen angerechnet. Wer mehr als 5200€ gespart hat, erhält weniger Geld.
Für die Krankenkasse kann man einen Zuschuss bekommen, sofern man die Bescheinigung der Kasse vorlegt.
Busticket und Fahrtkosten muss jeder selber zahlen. Zur Zeit kostet mein Monatsticket 57€. Damit komme ich auf jeden Fall günstiger weg, als die Autofahrer.

Als Bafög-Empfänger entfallen übrigens die GEZ-Gebühren.

Und wie läuft’s so?

Notenmässig kann ich mich wirklich nicht beschweren. Da ich während der schulischen Ausbildung damals in Mathe ähnliche Themen hatte, wie jetzt, kommen mir viele Sachen zumindest bekannt vor. Außerdem habe ich in meinem Freund einen guten Nachhilfelehrer – zumindest in Mathe und Physik.

Welches Fach mir überraschenderweise leicht fällt, ist Französisch. Im Gymnasium wählte ich in der 7. Klasse diese Sprache. Leider wurde ich ja kurz danach krank und die Noten fielen ab. Meine Erinnerungen an den Unterricht waren, aufgrund der Panikattacken, keine guten. Vielleicht möchte ich deswegen Französisch nicht.
Doch ich bin gut darin und das freut mich.

Ich hoffe, dass mein Notendurchschnitt in einem guten Zweierbereich bleibt. Er darf natürlich auch besser sein. 😉

Die Kursphase

Die ersten beiden Semester, also das ganze erste Jahr, wird „Einführungsphase“ genannt. Hier werden unter anderem noch mal die Grundlagen gelernt. Das ganze findet im Klassenverband statt. Abgesehen von der zweiten und dritten Fremdsprache und Religion.

Gegen Ende steht die Kurswahl an, denn die beginnt mit der „Qualifikationsphase“, in der es nur noch Kurse gibt. Meine Kurswahl sieht so aus:
LK: Englisch, Deutsch
GK: Mathe, Physik, Religion, Literatur II (kreatives Schreiben), Informatik, Geschichte, VWL
Das heißt also, nach den Ferien geht es damit los.

Eure Fragen

Was willst du studieren, wenn du Abi hast?
Momentan tendiere ich zu Communication and Multimedia Design (CMD) an der FH Aachen. Ich hatte auch mal an Literatur- und Sprachwissenschaft (RWTH) gedacht oder Online Redakteur an der FH Köln. Doch CMD klingt zukunftssicherer.

Wie war das Gefühl plötzlich wieder sich zum Lernen, Hausaufgaben machen usw aufzuraffen? Die Schulzeit ist ja doch schon was her.
So lange her ist die Schulzeit bei mir nicht, denn ich bin länger zur Schule gegangen, als andere. Als ich mit 20 meinen Realschulabschluss nachgeholt hatte, wusste ich nicht, was ich nun machen sollte. Also blieb ich am Berufskolleg und lernte weiter. Unter anderem versuchte ich die schulische Ausbildung zur IT-Assistentin inkl. Fachabi. Das klappte aber nicht.
Von 2010 bis 2013 machte ich meine Ausbildung zur PKA. Da musste ich natürlich auch lernen und Hausaufgaben machen.
Allerdings habe ich in den letzten Jahren nicht mehr die „normalen“ Fächer gehabt. Die Zeit auf dem Gymnasium und der Realschule ist schon ein paar Jahre her.
Kurz gesagt: Es fiel mir leicht, wieder zu lernen. 😉

Weitere Fragen beantworte ich gerne!