Schlagwort: Geschenke

Der Büchersonntag

beendet

Ein bisschen traurig war ich ja schon, als ich am Montag Kyra Grohs neuen Roman „Mitfahrer gesucht – Traummann gefunden“ zu Ende gelesen habe. In meiner Rezension nannte ich das Buch:

Mal ehrlich, mal tiefsinnig, mal witzig.

Ja, gut, es ist eigentlich ein kitschiger Liebesroman. Aber ich stehe auf sowas! Schließlich schreibe ich auch gerade an einem. Ob der Roman allerdings kitschig wird oder nur langweilig, das weiß ich noch nicht.

Mehr hatte ich mir von „Christmas with the Book Lovers *“, dem neuen Roman bzw. er Kurzgeschichte von Victoria Connelly, erwartet. Ich hätte aber auch einfach auf die Seitenzahl schauen sollen. Ganze 72 Seiten ist das Büchlein lang. Es ist ein Wiedersehen mit der Nightingale-Familie. Im Kreise aller lesen sie sich am Heiligen Abend Schauermärchen vor. Ganz nettes Buch für die Weihnachtszeit. Ich hoffe ja, dass es mal wieder mehr von Sam und Callie zu lesen gibt.

neue Bücher

Neu gekauft habe ich mir in dieser Woche also „Christmas with the Book Lovers“, aber auch „From Paris With Love This Christmas*“ von Jules Wake. Ihr neues Buch „Covent Garden in the Snow“ fand ich so schön, dass ich noch eins von ihr lesen musste.

Überraschend habe ich Post von Eden Books bekommen. In dem Paket enthalten war der neue Katzenberger-inspirierte Krimi von Mina Teichert. Und weil das Buch pink ist, gab es noch einige ebenfalls pinke Goodies dazu.

 

 

Außerdem habe ich natürlich auch zum Geburtstag ein Buch geschenkt bekommen. Gestern war nämlich meine Feier und Leon hat mir meinen ersten Terry Pratchett-Roman geschenkt: „Good Omens: The Nice and Accurate Prophecies of Agnes Nutter, Witch*“. Richtig schönes Cover. Mit Goldlettern! Das Buch ist auch verfilmt worden – mit David Tennant!

Ein anderes Buch, was ich bekommen habe, ist ein London-Bildband. Andere Freunde haben mir ein Panorama-Puzzle geschenkt. Natürlich zeigt das auch meine Lieblingsstadt! Aber ein Puzzle ist ja kein Buch. Ups. Hier geht es ja um Bücher.

aktuell lese ich

„From Paris With Love This Christmas“ ist mein aktuelles Buch, was ich auf meinem Kindle lese. Anfangs fand ich Siena, die Protagonistin, super anstrengend. Weil reich, verwöhnt – das volle Programm. Aber sie entwickelt sich – Gott sei Dank! – weiter!

neues auf dem Blog

Hier ist nicht sehr viel passiert. Eine neue englische Rezension ist erschienen, eine weitere auf Deutsch und am außerdem habe ich ein bißchen über meine Geburtstagswünsche geplaudert – inkl. Kinderfotos!

Ego&Uni

Oder auch: was ich am Freitag an meinem Geburtstag gemacht habe: um Mitternacht Saschas Geschenk ausgepackt (Ohrstecker u.a. in Form von Schmetterlingen), bis halb 10 geschlafen. Gefrühstückt. Gegammelt. Pfannkuchen. Bißchen Haushalt. Zum Orthopäden. Dort wurde mein Knie geröntgt (das Wort sieht komisch aus). Anscheinend habe ich eine Überlastung. Keine Ahnung, wie es dazu kommen konnte. Der Arzt hat mir eine neue Bandage verschrieben. Außerdem hab ich für Dienstag einen Termin zur Akupunktur. Naja, übernimmt die Krankenkasse. Schaden wird’s ja nicht. Für die Bandage habe ich unter- und oberhalb meines Knies Maße genommen – mit Hilfe von WhatsApp und meiner Lieblingsapothekerin. Gestern haben wir auf meiner Feier aber noch mal gemessen. Bandagen anmessen auf Partys!

Ansonsten habe ich mir am Donnerstag im Aquis Plaza ein paar Geschenke selber gemacht – einen Tag vor meinem Geburtstag. Bei Levi’s gab es nämlich 30% Rabatt für Studenten. Statt einer drölfzigsten Jeans, gab es aber für mich ein T-Shirt und eine Bluse. Und weil ich lieb bin, habe ich meinem Freund direkt auch noch ein T-Shirt gekauft und dazu noch ein Doppelpack Socken!

Außerdem war ich bei Elbenwald und aus einer spontanen Laune heraus habe ich mir dort ein Doctor Who-Shirt gegönnt. Wie es der Zufall so will, habe ich gestern TARDIS-Salz- und Pfefferstreuer und einen Elbenwald-Gutschein bekommen. 😃 Und noch andere Gutscheine, Schokolade und Pflegeprodukte.

In der Uni habe ich mich am Mittwoch richtig gut mit einigen unterhalten.

#nanowrimo

Es hat sooo gut angefangen! Sogar beim Schreibtreffen am Dienstag habe ich über 1000 Wörter geschafft. Das ist eine Sensation! Echt! Und dann – bäm. Jetzt hinke ich hinterher. Freitag habe ich noch mal mein Tagesziel erreicht. Leider bin ich gestern absolut nicht zum Schreiben gekommen, weil ich meine Feier vorbereitet habe und dafür musste ich jede Menge Scones backen. Vor allem die Cheese Scones sind richtig gut angekommen.

Nach aktuellem Stand (15.008 Wörter) werde ich am 10. Dezember fertig. Ich muss mich also ranhalten!

Links aus der Blogosphäre

Friedelchen hat auch „Mitfahrer gesucht – Traummann gefunden“ gelesen und rezensiert.

Sarah empfielt die Graphic Novel zu Walter Moers „Die Stadt der Träumenden Bücher“. Das Buch habe ich mal vor ein paar Jahren gelesen und fand es wirklich gut. Aber ich glaube, so geht es den meisten mit diesem Roman, oder?

In dem englischen Artikel How to read like a writer findet ihr Tipps, wie ihr also wie ein Schriftsteller lest: Zauberwörter finden, mindestens zweimal lesen, Dialoge untersuchen – das sind nur drei der Tipps, die die Autorin gibt.

Und, ebenfalls auf Englisch: Tipps für die perfekte Rezension.

Bullet Journaling ist total in momentan und ich habe das auch mal angefangen, aber bin nicht weit gekommen. Nia hat einige Ideen aufgelistet.

Die schönsten Bücher des Jahres? The Guardian hat sie für uns zusammengestellt.

Fotos der Woche

Der Büchersonntag

beendet: Innerhalb weniger Tage habe ich „A Boy Called Christmas*“ beendet. Einige Stellen im Buch hätte ich gerne markiert, weil sie mir so gut gefielen. Leider habe ich es jedes Mal vergessen. Auch „Letters from Father Christmas*“ war schnell gelesen. An dieses Büchlein hatte ich recht hohe Erwartungen, die leider nicht ganz erfüllt wurden. Jedoch machen Tolkiens Zeichnungen das wieder gut!

aktuell:Christmas at Thompson Hall*“ enthält Kurzgeschichten, die alle an den Weihnachtstagen im viktorianischen England (bzw. die erste die meiste Zeit in Paris) spielen. Eine Rezension (mit schönen Bildern) könnt ihr bei Karin lesen.

neu: Die achte Ausgabe von „The Happy Reader *“ kam an. Außerdem habe ich einen neuen Kalender bestellt, nämlich den „weekview compact note*“.

Links: Wer noch immer keine Ideen für Weihnachtsgeschenke hat, der kann sich auf folgenden Blogs mal umsehen:
Janine hat gefragt, welche Bücher sich Buchliebhaber wünschen. Herausgekommen ist eine bunte Mischung aus deutsch- und englischsprachigen Romane, Sachbücher, Biografien sowie Kinderbücher.
Auch Steph hat sich Gedanken gemacht und eine Liste mit Büchern gemacht, die sie empfiehlt. Darunter sind Kochbücher, Romane, DIY-Bücher und weitere.
Lotta hat sich weihnachtlichen Artikeln aus dem Moses Verlag gewidmet: eine Weihnachtsausgabe des Spiels „Black Stories“ ist auch dabei.
Bei Kielfeder geben Buchblogger ihre persönlichen Geschenktipps. Und schließlich ist da noch Petzi, die 3×10 Geschenkideen hat.

Vielleicht sucht ihr aber auch nur nach einer Zugabe zu einem Buch und könnt zufällig häkeln? Dann probiert doch mal dieses Lesezeichen von Ribbelmonster aus.

Ich mag ja total gerne englischsprachige weihnachtliche Romane, am besten ChickLit, wobei ich das schon lange nicht mehr gelesen habe. Rachel stellt „The Christmas Project“ vor und Jodie hat „Candlelight at Christmas“ rezensiert.

#onesketchaday

 

Weihnachtsgeschenke: dieses Jahr verschenk ich nur Bücher!

Wie sieht’s mit euren Weihnachtsgeschenken aus? Ich gehöre ja zu den Leuten, die quasi auf die letzte Minute welche kaufen. Generell finde ich es schwer, Geschenke zu finden. Gut, dass ich nur vier Menschen beschenken „muss“: meine Eltern, mein Bruder und mein Freund. Große (im Sinne von teuren) Geschenke verlangen sie zum Glück nicht. Schließlich können sie sich mehr leisten als ich.

Trotzdem überlege ich gut, was ich wem denn nun kaufe. Da Sascha im Oktober erst Geburtstag hatte und von mir ein Nylon-Armband für seine AppleWatch bekommen hat, konnte ich ihm jetzt nicht wieder etwas teures schenken. Wir handhaben es nämlich immer so, weil wir beide so kurz vor Weihnachten Geburtstag haben. Entweder gibt’s zum Geburtstag was Größeres oder zu Weihnachten.

Bücher zu Weihnachten – wer mag welche Bücher?

Dieses Jahr wollte ich nur Bücher verschenken. Aber welche? Mein Vater liest gerne Krimis und historische Romane. Allerdings kommt er nur langsam voran, weshalb ich ihm vor ein paar Jahren ein Hörbuch gekauft habe. Bei meiner Mutter ist es zum Glück leichter, denn sie liest mehr und bevorzugt Familienromane, gerne auch aus der Nachkriegszeit. Also keine Liebesgeschichten. Früher hat sie aber sogar mal Rosamunde Pilcher gelesen und die Filme im Fernsehen geschaut.

Saschas Buchgeschmack beschreibe ich gerne mit den Stichworten „Vampire, Werwölfe, Sex und Blut“. Er liest sehr sehr viel, allerdings in den letzten Jahren nur noch auf seinem Kindle und  vor allem auf Englisch. Früher hat er auch zum Beispiel Dan Simmons gelesen. Außerdem hat er alle Twilight-Romane gelesen und die House of Night-Reihe.

Bei meinem Bruder wird es richtig schwer. Allgemein möchte er keine „Stehrümchen“ geschenkt bekommen – also Deko. Gut, dass er zwei volle Bücherregale hat. Am meisten finden sich in dem Regal Bücher über die Kirche, Geschichte, alte Reclam-Hefte, die er zur Schulzeit lesen musste, Wörterbücher, ein paar wenige Romane, ein Asterix-Comic auf Latein, den er mal vor Jahren von unserem Cousine (glaube ich) zum Geburtstag bekam und einige Kochbücher. Darunter auch ein „Römisches Kochbuch“.

Wer bekommt nun was?

Ich kann euch natürlich hier nicht verraten, welches Buch ich für Sascha gekauft habe. Hier habe ich mich einfach vom Buchhändler beraten lassen. Ich habe ihm erklärt, was mein Freund liest und er hat mir daraufhin sein Lieblingsbuch gezeigt und noch ein weiteres aus einem anderen Regal gezogen. Beide habe ich nun gekauft, wobei ich das letztere vielleicht selber lesen werde.

© Rowohlt

Das Geschenk für meinen Vater stand schon länger fest: auf WDR2 habe ich letztens zufällig eine Buchvorstellung gehört. Inhaltlich klang „The Dry“ von Jane Harper spannend und ich dachte mir, dass es etwas für meinen Vater sein könnte. Als ich am Freitag die Buchhandlung Backhaus betrat, fand ich das Buch auch auf Anhieb.

The Dry
Ein beklemmender Thriller um Heimat, Loyalität und Vergebung.
Die schlimmste Dürre seit Jahrzehnten lastet wie heißes Blei auf dem ländlichen Städtchen Kiewarra mitten im Nirgendwo. Das Vieh der Farmer stirbt, die Menschen fürchten um ihre Existenz.
Als Luke Hadler, seine Frau und ihr Sohn Billy erschossen aufgefunden werden, glauben alle, dass der Farmer durchgedreht ist und erweiterten Suizid begangen hat. Aber Sergeant Raco hat seine Zweifel.
Aaron Falk kehrt nach zwanzig Jahren zum ersten Mal nach Kiewarra zurück – zur Beerdigung seines Jugendfreundes Luke. Bald brechen alte Wunden wieder auf; das Misstrauen wirft seine langen Schatten auf die Kleinstadt. Und in der Hitze steigt der Druck immer mehr…Quelle: Rowohlt | Leseprobe (PDF)

© Ullstein Buchverlage

Das nächste Buch hatte die Buchhandlung zum Glück ebenfalls vorrätig. „Die Menschheit hat den Verstand verloren“, die Tagebücher von Astrid Lindgren, habe ich mir für meine Mutter ausgesucht.

»Man muss daran verzweifeln, wie wenig die Menschheit in den vergangenen Jahrtausenden gelernt hat.« Astrid Lindgren Astrid Lindgren hat unsere Kindheit geprägt. Mit Pippi Langstrumpf und Wir Kinder aus Bullerbü hat sie unseren Blick auf die Welt verändert. Ihre Geschichten handeln von Mut, Hoffnung, Liebe und Widerstand. Jetzt liegen zum ersten Mal die Tagebücher vor, die sie während des Zweiten Weltkriegs geführt hat. Schon früh ist ihr klar, dass danach nichts mehr so sein wird wie zuvor. Ein faszinierender Einblick in die entscheidenden Jahre der berühmten Schriftstellerin. Quelle: Ullstein Buchverlage

Quelle: mairisch.de

Nun hatte ich also schnell die ersten Geschenke in der Hand. Doch was schenke ich nun meinem Bruder? Ich erinnerte mich an die Graphic Novel, die Janine vorgestellt hat und dachte mir: „Warum nicht?“ Thematisch interessant und eine Graphic Novel ist auf jeden Fall mal etwas Anderes für meinen Bruder.

Deutschland, Ende der 1930er Jahre: Albert ist ein lebensfroher junger Mann, obwohl er früh seine Eltern verlor und sich immer wieder anpassen musste, um ein Zuhause zu finden. Als der Zweite Weltkrieg beginnt, wird Albert eingezogen und kämpft als Soldat in Norwegen und Russland. Er überlebt, wenn auch nur knapp und schwer verwundet. Endlich wieder in die Heimat zurückgekehrt, verstummt Albert allerdings nicht wie so viele andere seiner Generation, sondern wird zum vehementen Kriegsgegner, der immer wieder davon berichtet, was ihm widerfahren ist. Und er wird zum liebenden Familienvater, der in der jungen Bundesrepublik auch viel Wundervolles erlebt.

Der Zeichner Sebastian Jung erzählt die bewegende Geschichte seines Großvaters mit den Mitteln der Graphic Novel: Gestaltet wie ein Notizbuch, wechseln sich Text, Zeichnungen, Originaldokumente und Fotos ab und verbinden auf außergewöhnliche Weise das Gestern mit dem Heute.Quelle: mairisch verlag