Schlagwort: Sally Thorne

Der Büchersonntag

neu: Diese Woche habe ich mir nur Zeitschriften gekauft. Zum einen die neue Achtsamkeits-Ausgabe der Flow und dann noch die Barbara – frau muss ja auch mal was anderes lesen, ne? Auch neu: der Bookchair (gekauft in der Mayerschen in Aachen).

Außerdem habe ich nach längerer Zeit mal wieder bei NetGalley ein Rezensionsexemplar angefragt: „A Murder for the Books*“ von Victoria Gilbert. Diesmal eher Mystery/Crime, aber auch mit einer Prise Romantik. Auf Goodreads ist das Buch unter anderem eingeordnet in „Cozy Mystery“. Untypisch für mich außerdem, zumindest in letzter Zeit: das Buch spielt in den USA und ist von einer US-amerikanischen Autorin geschrieben. Ich finde es immer wieder komisch, wenn nach Mrs ein Punkt steht (ohne Punkt ist nämlich britisches Englisch) oder grey mit a geschrieben wird.

Fleeing a disastrous love affair, university librarian Amy Webber moves in with her aunt in a quiet, historic mountain town in Virginia. She quickly busies herself with managing a charming public library that requires all her attention with its severe lack of funds and overabundance of eccentric patrons. The last thing she needs is a new, available neighbor whose charm lures her into trouble.

Dancer-turned-teacher and choreographer Richard Muir inherited the farmhouse next door from his great-uncle, Paul Dassin. But town folklore claims the house’s original owner was poisoned by his wife, who was an outsider. It quickly became water under the bridge, until she vanished after her sensational 1925 murder trial. Determined to clear the name of the woman his great-uncle loved, Richard implores Amy to help him investigate the case. Amy is skeptical until their research raises questions about the culpability of the town’s leading families… including her own.

When inexplicable murders plunge the quiet town into chaos, Amy and Richard must crack open the books to reveal a cruel conspiracy and lay a turbulent past to rest in A Murder for the Books, the first installment of Victoria Gilbert’s Blue Ridge Library mysteries. Quelle

Highland Fling*“ von Katie Fforde – endlich wieder britisches Englisch!

 

beendet:The Furthest Station*“ von Ben Aaronovitch (★★★★☆), um mich auf London einzustimmen.

The Hating Game“ von Sally Thorne (★★★★★) (der Link führt direkt zur Rezension).

„A Murder for the Books“ von Victoria Gilbert. Ich bin beim Alter der Menschen etwas irritiert. Amy (33) hatte, bis sie 14 war, noch ihre Uroma? Und ihre Tante ist 65 und es wird oft in den Büchern so getan, als wäre Mitte 60 uralt. Das ist mir bei einigen Büchern aufgefallen. Vielleicht empfinde ich das auch nur wegen meiner Familie als komisch. Denn meine Uroma starb, als meine Mutter noch ein Kind war und ich bin 34 Jahre jünger als meine Mutter. Und auch väterlicherseits lebten bei meiner Geburt die Urgroßeltern schon lange nicht mehr. Dazu muss man sagen, dass mein Vater 75 Jahre alt ist und meine Mutter 66. Für mich ist Mitte 60 nicht alt.

aktuell: „Highland Fling“ – Mein erster Roman von Katie Fforde. Liest sich ganz gut, wird aber keine 5 Sterne bekommen. Ihr Mann ist übrigens ein Cousin von Jasper Fforde, unter anderem Autor der Thursday Next-Reihe (die Reihe muss ich ja auch noch weiter lesen!).

Blog: Diese Woche erschienen zwei neue Artikel, für die kommende Woche sind auch schon zwei geplant: da wäre einmal einer über Kalender für das kommende Jahr und mein Beitrag zu Janines Aktion #buchpassion. Außerdem steht noch eine Rezension aus.

Es tut mir Leid, wenn ich vergesse, auf Kommentare zu antworten. Ich bin da irgendwie etwas faul. Dabei freue ich mich über eure Kommentare. Ich bin eine schlechte Bloggerin. 😉

Mini-Rezension: The Hating Game

mein SuB – oder: der wackelige Turm im Wohnzimmer

Links: Zunächst ein paar Rezensionen, die ich gefunden habe. Fangen wir mal an mit einer Graphic Novel, in dem Fall inspiriert durch Jane Eyre.

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und nun wimmelt es nur so von weihnachtlich und winterlich angehauchten Büchern. So auch dieses im November erscheinende von Ruth Saberton. Und wo wir schon mal bei Romanzen sind: hier habe ich noch etwas gefunden.

Kein einfaches Thema behandelt „Love Like Hate Adore„. Eine Frau, die sich um ihren fast 20 Jahre jüngeren Bruder gekümmert hat, der nun eine Frau vergewaltigt haben soll. Für Angela ein schwerer Schlag, hat sie doch für ihren Bruder so vieles aufgeben müssen.

Noch kein Buch für den Herbst gefunden? Schaut mal bei Page to Stage Reviews vorbei.

Wer lieber auf Deutsch liest, kann sich mal die Neuerscheinungen bei Karin anschauen.

Reist mit Janine in das walisische Bücherdorf Hay-on-Wye. Davon habe ich schon mal gehört und sollte ich mal nach Wales reisen, steht ein Besuch in dem Ort auf jeden Fall auf dem Plan!

Macht ihr beim NaNoWriMo im November mit? Im Blog gibt es immer wieder Tipps zur Vorbereitung, zum Beispiel diesen BulletJournal-Tipp. Ob ich teilnehme, weiß ich noch nicht. Habe drei angefangene Romane auf der Festplatte und möchte nicht noch eine vierte beginnen.

The Hobbit feiert seinen 80. Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch!

Zum Schluss noch meinen Fund bei Amazon:

Mini-Rezension: The Hating Game

Es ist mal wieder Zeit für eine klitzekleine Rezension. Dieses Buch gehört zu denen, die ich unbedingt zu Ende lesen wollte, aber gleichzeitig auch nicht. Die Rede ist von „The Hating Game*“, der erste Roman der australischen Autorin Sally Thorne. Alle Infos zum Buch sowie den Klappentext findet ihr am Ende des Artikels.

Übrigens ist „The Hating Game“ auch auf Deutsch erschienen – nämlich unter dem Titel „Küss mich, Mistkerl!*“ bei MIRA.

Meine Meinung

Wieder einmal ein wunderschönes Buch nach meinem Geschmack. Wer mit romantischen Büchern nichts anfangen kann, wird „The Hating Game“ sicher eher nicht mögen. Denn es ist schon kitschig. Die Spielchen, die Lucy und Josh im Büro spielen (zum Beispiel Staring Game, HR Game, Spying Game) sind schon kindisch. Aber trotzdem süß. Wie heißt es doch so schön? Was sich liebt, das neckt sich! Auf die beiden Kollegen trifft das auf alle Fälle zu.

Sally Thorne hat einen wunderbar geschriebenen Roman gezaubert. Ich mag ihre Art, wie sie schreibt und beschreibt.

Das Ende fand ich leider etwas enttäuschend, denn man erfährt nicht, ob Lucy nun den Job bekommt (Cliffhanger?) und ob die Beziehung zwischen Josh und seinem Vater sich nun bessert. Außerdem hätte ich noch so gern mehr von Josh und Lucy gelesen, zum Beispiel über ihre Zukunft.

verschiedene Links zum Buch:

Interview mit Sally Thorne auf Book Birdy (englisch)

Rezensionen zur Originalversion:
Smart Bitches
All About Romance
Steph the Bookworm
Wonderful Book World

Rezensionen zum deutschen Buch:
Mein Bücherregal und ich
Bettys Welt
Lesen ist leben
Traumrealistin
Manjas Buchregal

 

P.S.: Lucy trägt roten Lippenstift – Flamethrower heißt die Farbe. An einer Stelle drückt sie einen Kussmund auf ein Post-It und klebt es an Joshs Computer. Nur falls ihr euch fragt, was es mit dem roten Kussmund auf den Bildern auf sich hat. Allerdings heißt meine Farbe Crazy Sexy Crimson. 

Der Büchersonntag

neu: Gestern gab es anlässlich des 200. Geburtstags der Mayerschen Buchhandlung 20% Rabatt auf alles ohne Preisbindung – also auch auf englischsprachige Bücher. Da musste ich natürlich zuschlagen. Allerdings sind die Bücher, die ich gekauft habe, im Internet immer noch günstiger.

neue Bücher

Sourdough *“ von Robin Sloan
The Furthest Station*“ von Ben Aaronovitch
What If?: Serious Scientific Answers to Absurd Hypothetical Questions*“ von Randall Munroe

beendet:The Little Flower Shop by the Sea*“ von Ali McNamara. Bewertung: ★★★★☆

aktuell:The Hating Game*“ von Sally Thorne. Obwohl ich dieses Getue von Lucy und Josh nicht ganz nachvollziehen kann und es eher kindisch finde, lese ich das Buch total gerne und möchte es nicht aus der Hand legen, aber gleichzeitig auch nicht beenden. Auf Goodreads fragte eine Leserin, in welcher Stadt das Buch spielen würde. Weil sie das nicht wusste, wäre sie wohl kurz davor, das Buch abzubrechen. Warum ist das so wichtig? Was macht sie denn bei Büchern, die in fiktiven Orten spielen? Gar nicht erst lesen? Die Autorin selber sagt auf Twitter, dass es in jeder Stadt spielen könnte. Ist es euch wichtig zu wissen, wo ein Buch spielt?

Blog: Auch in dieser Woche hat sich hier nicht viel getan, obwohl ich auf Twitter schrieb, ich wolle am Wochenende ein paar Artikel vorbereiten. Sorry, bin ich nicht zu gekommen. Gestern war ich nämlich den ganzen Tag weg (erst shoppen und dann war ich nur kurz zu Hause, weil wir uns abends mit Freunden getroffen haben). Immerhin kam eine Rezension online!

„Am liebsten sind mir die Problemzonen, die ich noch gar nicht kenne“

Ego&Uni: Spontan habe ich mich für den Einführungskurs Journalismus beim Schreibzentrum an der RWTH angemeldet und den Platz bekommen. Der Kurs findet Ende des Monats statt und dauert den ganzen Tag. Ansonsten gibt es von meiner Seite aus nicht viel zu berichten. Dienstag habe ich das Schreibtreffen ausfallen lassen, weil ich starke Kopfschmerzen hatte und mich auf die Couch gelegt habe, als ich von der Arbeit kam. Wir haben uns dann nachher die Apple Keynote angeschaut, nachdem ich ein Ründchen geschlafen habe.

Donnerstag hatte ich überraschenderweise schon viel früher Feierabend und den Nachmittag saß ich lesend und mit Herbsttee bewaffnet auf der Couch. Draußen herrschte nämlich richtig mieses Wetter. Und gestern waren wir nach in einer Disco. Naja, vielmehr heute. Einmal alle paar Jahre kann man das mal machen. Aber ich kann einfach nicht tanzen oder mich irgendwie zur Musik bewegen. Ich hasse das! Also, mich zu bewegen dann. Außerdem war das eine 2000er Party (angeblich Musik von 2000 bis 2009, aber da waren eindeutig neuere Songs bei) und 90er Musik finde ich besser. Abgesehen davon, höre ich eh am liebsten Rock und Metal.

Links: Achtung, wieder einmal sehr englischlastig!

Der Guardian stellt eine Top 10 der zeitgenössischen Kurzgeschichten vor. Natürlich auf Englisch.

Marion von schiefgelesen wirft einen Blick auf die Longlist des National Book Awards 2017. Das ist eine US-amerikanische Auszeichnung und beinhaltet dementsprechend viele Bücher, die sich mit den USA befassen.

Im NetGalley-Blog gibt es ein Interview mit E. Lockhart, Autorin von „We Were Liars“ zu ihrem neuen Buch.

Habt ihr Artikelvorschläge für den Blog? Ein paar Ideen habe ich mal gesammelt, aber ich freue mich immer über eure Vorschläge!