warum "That Guy" dazu geführt hat, dass ich von Romance genervt bin

Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass man den Mann seiner Träume .. nein, ich muss anders anfangen. Stellt euch vor, ihr klaut Hundekot im Park, der Besitzer rennt hinter euch her und in der Hektik springt ihr in eine bereitstehende Limousine. Diese bringt euch zu einem Wohnungskomplex, in dem ihr euch nie im Leben eine Wohnung leisten könnt. Ihr werdet behandelt als würdet ihr erwartet werden (in Wahrheit hält man euch für die bestellte Escort-Dame – FRAGT NCHT!). In der Wohnung seid ihr alleine, weil der Kunde (ihr wisst natürlich nicht, dass man euch für besagte Escort-Dame hält) noch nicht da ist, ihr nutzt das aus, schaut euch um, genießt den Luxus – und dann steht ein unglaublich gutaussehender Mann vor euch.

Natürlich kommt es, wie es kommen muss: die beiden haben Sex! Kennen sich zwar eigentlich gar nicht, aber hey, das macht ja nichts. Er ist schließlich extrem heiß und auch noch super reich! Und die Protagonistin? Ich fand sie nervig und kindisch. Ich habe sogar ihren Namen vergessen. Aber das ist okay, denn ich hab das Buch bereits Ende Juni gelesen.

Aber so laufen die meisten Bücher dieser Art ab. Er: Reicher, sexy CEO, single. Sie: nicht so reich, hat vielleicht Probleme mit sich oder durch Erfahrungen aus der Vergangenheit, eher durchschnittlich. Sie treffen sich zufällig und – BÄM! Zwischendurch vielleicht ganz nett zu lesen, aber wieso tue ich mir das immer wieder an?

Wie ist eure Meinung zu dem Genre? Oder was nervt euch an Büchern?

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