Stacheliger Gast und Büchertasche

Gestern Abend saßen meine Mutter und ich auf der Terrasse. Ich nähte meine Tasche fertig, sie las in einer Zeitung. Im Gebüsch raschelte die ganze Zeit etwas. Erwartungsvoll richtete ich den Blick auf die Ecke, aus der das Geräusch kam und plötzlich trat ein Igel heraus. ER saß da wie erstarrt, als wir näher kamen. Ich rannte schnell hoch in mein Zimmer, um, trotz des schlechten Lichtes, ein Foto zu machen. Leider musste ich den eingebauten Blitz verwenden (einen externen habe ich nicht – das heißt, doch: einen alten von Nikon). Herausgekommen ist dabei folgendes Foto:

Das ist also unser neuer Nachbar. 😉 Später verschwand er wieder in seinem Gebüsch und das Rascheln war wieder da. Danach tauchte er wieder auf, diesmal seitlich des Gebüschs. Ob in dem Gebüsch eine kleine Igelfamilie wohnt?

Eben habe ich mal damit angefangen, den gestern gekaften Stoff zu verarbeiten. Aus dem grünen Filzstoff soll eine Büchertasche entstehen. Dazu habe ich ein Taschenbuch (Der König der purpurnen Stadt) auf den Stoff gelegt, um grob die Größe abzuschätzen. Ein üppiges Stück habe ich schließlich gekennzeichnet und ausgeschnitten. Ein zweites Stück folgte daraufhin. Anschließend habe ich noch zwei Seitenteile ausgeschnitten, die ich mit Stecknadeln am Rand befestigt habe. Mit den Seitenrändern habe ich mich verschätz und ein paar Zentimeter zu wenig abgeschnitten. Deshalb musste ich noch zwei kleine Stücke abschneiden, um sie später dranzunähen. Ein erstes Foto gibt es natürlich auch davon:

Den Griff werde ich ebenfalls aus dem Stoff machen. Vielleicht sollte ich auch noch einen Boden anbringen. Was meint ihr?

Wie ihr links in der Sidebar sehen könnt, bin ich mit Der König der purpurnen Stadt schon recht weit. Ich mag das Buch. Ich mag alle Bücher von Rebecca Gablé, die ich bisher gelesen habe. Ich kann sie nur empfehlen. Ihre Art zu schreiben, die Figuren, die Geschichten… das alles vereint sie wunderbar. Einige der in ihren Büchern vorkommenden Personen hat es tatsächlich gegeben. Wie zum Beispiel die Könige in ihren Büchern. Die Bücher sind nicht immer fröhlich, denn die Geschichten spielen im Mittelalter, wo Krieg herrschte und nicht nur der. Es war keine einfache Zeit. Wir sollten froh darüber sein, im 21. Jahrhundert zu leben. Dennoch fasziniert mich das Mittelalter.

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