Schlagwort: Annette Dittert

Der Büchersonntag

diese Woche beendet

London Calling*“ von Annette Dittert. Lesenswert für alle, die sich für London bzw. England im Allgemeinen interessieren. Der Leser erfährt so manches über dieses Land, warum so viele für den Brexit gestimmt haben und wie London noch vor wenigen Jahrzehnten war, vor allem Notting Hill. Auch erzählt Dittert vom Gentle Author, dem Betreiber (oder der Betreiberin – die Identität der Person soll ein Geheimnis sein) des Blogs Spitalfields Life. Dort erscheinen seit August 2009 jeden Tag (!) Geschichten rund um das Viertel im Londoner Eastend.

neue Bücher?!

Nein, diese Woche habe ich weder ein Buch noch ein ebook gekauft.

aktuell lese ich

Rezension: London Calling von Annette Dittert

London Calling - Als Deutsche auf der Brexit-Insel

Erscheinungsdatum: 5. Oktober 2017

ISBN: 978-3-455-00163-1

Genre: Sachbuch

Seiten: 272

Format: Hardcover


Es ist Liebe auf den ersten Blick, als Annette Dittert 2008 als Korrespondentin der ARD in London ihre Zelte aufschlägt. Nach vielen Jahren beruflichen Nomadentums weiß sie sofort: Hier will ich bleiben. Während ihrer vielen Jahre in der britischen Hauptstadt hat sie im Fernsehen nicht nur über Politik, Kultur und Königshaus berichtet, sondern auch immer wieder über die Eigenarten der Engländer im Allgemeinen und der Londoner im Speziellen. In ihrem Buch erzählt sie sehr persönlich über das Leben in dieser wunderbaren Stadt: über die Leidenschaft zu ihrem Hausboot namens Emilia, über das Prinzip des englischen Sich-Durchwurschtelns, über Straßenkünstler, gentrifizierte Stadtteile, den Bären Paddington – und natürlich den Brexit, der das Lebensgefühl in der Metropole auch für sie ganz persönlich verändert hat.

Quelle: Hoffmann und Campe

Das Buch lag nun fast ein ganzes Jahr auf meinem Stapel ungelesener Bücher und schaute mich immer wieder an, wenn ich an dem Bücherturm im Wohnzimmer vorbeiging. Also war es nun wirklich zeit, mich dem Buch von Annette Dittert zu widmen. 

Sachbücher lese ich selten und sie zu rezensieren, ist auch nicht ganz einfach, finde ich. Annette Dittert hat viele Jahre als Auslandskorrespondentin bei der ARD gearbeitet und aufgrund ihres Jobs in verschiedenen Städten auf der Welt gelebt. Ihre letzte Station, bevor sie nach London zog, war New York. 

Die Journalistin lebt auf einem Kanalboot namens Emilia in Little Venice nördlich vom Hyde Park. Von ihrem Boot aus konnte sie das Haus von Michael Bond, dem Erfinder des Paddington-Bärs, sehen. Den Autor hat sie auch für ihr Buch besucht. Er schien ein symapthischer Mann gewesen zu sein. Doch sie hat nicht nur berühmte Persönlichkeiten getroffen, um über England und den Brexit zu sprechen, sondern auch ganz gewöhnliche Menschen, wie den Besitzer eines Süßigkeitenladens in Derbyshire, einen Bootsbauer und einen Mann, der ein Gangsterpaar aus Bethnal Green kannte. Dittert gibt Einblicke nicht nur in das England und London der Reichen, sondern zeigt auf, wie die andere Seite ist, wie die armen Menschen leben und wie krass der Unterschied ist zwischen arm und reich. 

Der Büchersonntag

diese Woche beendet

Diese Nacht habe ich „Befreit“ von Tara Westover beendet. Weil das Buch bzw. das Thema so komplex ist, widme ich mich dem ganzen in einem gesonderten Artikel. 

neue Bücher

Letztens habe ich euch ja meinen SuB vorgestellt. Genug ungelesene Bücher habe ich ja, weswegen ich beschlossen habe, erst mal kein neues zu kaufen. 

SuB-Abbau: wo fang ich bloß an?

aktuell lese ich

Weil ich nicht wusste, was ich nun als erstes von meinem SuB lesen sollte, habe ich einfach das erste Buch vom größten Stapel genommen: „London Calling“ von Annette Dittert liegt da nun auch schon eine Weile drauf. Ich glaube, ich habe das Buch kurz nach dem Erscheinungstermin letzten Oktober gekauft. 

Linkempfehlungen

Ingrid hat „Guten Morgen, Genosse Elefant“ rezensiert. Mir hat das Buch leider nicht zugesagt, weshalb ich es abgebrochen habe. 

Karin, die übrigens zu den Finalisten des Buchblog-Awards gehört, hat ebenfalls „Befreit“ gelesen. Die Rezension könnt ihr auf ihrem Blog nachlesen.

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21 Bücher, die auf wahren Begebenheiten basieren (auf Englisch).