Schlagwort: Autorenleben

#nanowrimo: Wie ich in einer Woche 23k schaffe

haha der Titel liest sich wie so’n Clickbait-Artikel oder ein Ratgeber. Aber er passt trotzdem. Ich möchte nämlich meine diesjährige Erfahrung mit dem NaNoWriMo teilen. Dieses Jahr war meine Vorgehensweise nämlich anders als sonst. Geplant habe ich trotzdem nichts.

Marathon-Wochenende: 10k

In diesem Jahr fiel der Beginn des NaNos auf einen Feiertag, der auch noch ein Freitag war. Das bedeutet Viel Schreibzeit. Normalerweise schreibe ich sehr wenig. Ich bin froh, wenn ich mal ein paar Tage hintereinander schreibe. Danach verlässt mich erfahrungsgemäß die Motivation. So ist es auch immer, wenn ich im November am NaNo teilnehmen möchte. In diesem Jahr habe ich es aber endlich mal in den Discord-Channel der deutschen NaNo-Gruppe geschafft (wieso habe ich da letztes Jahr nicht auch so häufig reingeguckt?). Hier finden Word Wars statt, aber man tauscht sich auch mit anderen Teilnehmern aus, macht sich gegenseitig Mut, spornt sich an … Das hat mir sehr geholfen. So sehr, dass ich am ersten Wochenende, an dem im Forum ein Marathon angekündigt wurde (Ziel 10k Wörter), tatsächlich 10.000 Wörter erreicht habe. Ein ganz schönes Püfferli.

NaNoWriMo 2017


November – dieser Monat ist für alle (Hobby-)Autoren ein sehr aufregender und arbeitsreicher. Denn seit 1999 gibt es den National Novel Writing Month. Der Ursprung liegt in Kalifornien, doch mittlerweile findet dieses Event nicht nur in den USA statt. Im Gegenteil: die Teilnehmer kommen aus den unterschiedlichsten Ländern und natürlich ist Deutschland auch stark vertreten.

Alle Teilnehmer und Gewinner erhalten außerdem Gutscheine diverser Sponsoren. Es lohnt sich also, mitzumachen! Unter anderem winkt dem Gewinner ein 50%-Rabattcode für Scrivener!

Zum ersten Mal habe ich 2013 mitgemacht. So habe ich auch das Schreibtreffen Aachen kennengelernt, das sich über den NaNo geformt hat. Die Treffen finden das ganze Jahr über statt – dienstags um 18 Uhr im Chico Mendes bzw. (falls das Chico Mendes geschlossen hat oder wir keinen Platz bekommen oder wir im Sommer draußen sitzen wollen) Café Kittel in der Pontstraße in Aachen. Wir sind eine kleine Gruppe; der harte Kern ist zwischen Ende 20 und Ende 30 Jahre.
Falls jemand Lust hat, dazu zu stoßen, lasst es mich wissen. Unsere Treffen vereinbaren wir immer über eine geschlossene Google Gruppe, in die man nur auf Einladung kommt.

Warum ich euch das nun alles erzähle? Es ist November! Und ich nehme wieder beim NaNo teil. Gestern beim Schreibtreffen habe ich, nach einem Tipp von Lena, die 7 Point Structure ausprobiert und direkt einen recht guten Plot, wie ich finde, gezaubert. Mein Plan ist, den Blogroman neu anzufangen. Denn ich bin einfach unzufrieden mit dem Verlauf. Ob ich es schaffe, ihn diesen Monat besser zu schreiben? Wenn ich weiter prokrastiniere und im Internet surfe (hey, ich habe immerhin was Sinnvolles gemacht, nämlich Orthopäden gesucht – und Bewertungen gelesen. Demnach ist keiner der Ärzte in meiner Nähe kompetent), schaffe ich die 50k Wörter sicher nicht, daher muss ich jetzt langsam mal anfangen!

Mich findet ihr übrigens unter dem Namen hanghuhn.

Allen Teilnehmern wünsche ich viel Erfolg und jede Menge Inspirationen!