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Bookish Biscuits oder: mein Versuch, Kekse zu bemalen

Vor Kurzem hatte Jen Campbell ein Back-Video hochgeladen und darin Plätzchen verziert. Das waren nicht irgendwelche Verzierungen (Blümchen, Herzchen, …), sondern Buchcover! Die Idee fand ich so schön und es wirkte so einfach, dass ich meine eigenen Bookish Biscuits machen wollte.

Leider ist mein Versuch, Cover auf Kekse zu malen, gescheitert. Aber die Idee möchte ich dennoch mit euch teilen (und euch gleichzeitig Jens Youtube-Kanal ans Herz legen).

Rezept für die Plätzchen

Ich habe mich an das Rezept von Jen gehalten, das sie auf BBC gefunden hat: Basic Iced Biscuits.

100g Butter bzw. Margarine (Zimmertemperatur)

100g Zucker (ich habe 75g genommen)

1 Ei

1 TL Vanilleextrakt (oder, in meinem Fall, selbstgemischten Vanillezucker)

250g Mehl

Butter und Zucker vermischen, Vanille dazu, ebenso das Ei und schließlich das Mehl. Erst habe ich den Teig mit dem Handrührgerät bearbeitet, aber mit der Hand geht das viel besser. Anschließend ausrollen und Vierecke schneiden (oder was auch immer man möchte).

Auf 190 Grad für etwa 8 bis 10 Minuten backen.

Für den Zuckerguss habe ich einfach nach Belieben Puderzucker mit etwas Wasser vermischt. Das Ergebnis: es wird nicht weiß. Was ist das Geheimnis von weißem Guss? Ich habe verschiedene Antworten darauf bekommen: Zitronensaft hinzufügen, Puderzucker mit Milch mischen oder einfach mehr Puderzucker.

Jetzt wird’s künstlerisch

In meinem Kopf schien das alles so einfach. Guss mit gewünschter Lebensmittelfarbe mischen (oder weiß lassen; je nach Buchcover eben), auf den abgekühlten Plätzchen verteilen, mit diesen bunten Zuckerschrifttuben was draufmalen und schreiben, fertig.

Aber ich bin zu ungeduldig und habe nicht lange genug gewartet. Dann verläuft auch der Zucker. Und vielleicht habe ich auch die falschen Tuben gekauft. Von Dr. Oetker gibt es nämlich Zuckerschrift sowie Back- und Speisefarben – beides in kleinen Tuben. Ich habe letztere gekauft. Allerdings erinnere ich mich, dass die Zuckerschrift viel dicker ist und sich besser für die von mir gewünschten Verzierungen eignet (aber ich hab da auch nicht sehr viel Erfahrung mit!).

Meine Bookish Biscuits sind also nicht sehr schön, aber dafür selten. Und sie schmecken trotzdem. Und das ist ja die Hauptsache, oder?

Die beiden Buchcover, die ich versucht habe, auf die Kekse zu bringen, seht ihr auf dem Foto. Übrigens habe ich „Das Glück ist lavendelblau*“ von Pauline Mai (Rezensionsexemplar) vor ein paar Tagen rezensiert. „Salt On Your Tongue*“ lese ich gerade im Rahmen von Jens Book Club auf Patreon.

Der Büchersonntag

Guten Morgen! Ich hoffe, es geht euch den Umständen entsprechend gut. Meine Stimmung hat sich jedenfalls in den letzten zwei Wochen verbessert und ich habe mich mit der Situation abgefunden bzw. meine anfängliche „Trauer“ und Hilflosigkeit überwunden. 

Meine To-Do-Liste beinhaltet so viele Sachen, aber am Ende mache ich dann doch irgendwie nichts. Daran muss ich wohl noch arbeiten. Oft kann ich mich nicht aufraffen, etwas zu tun. Aber das Problem hatte ich auch vorher schon.

diese Woche beendet

Ich habe meinen ersten Agatha Christie-Krimi beendet! „The Murder at the Vicarage*“ bekommt 5 von 5 Sternen von mir. Aus der Reihe um Miss Marple muss ich unbedingt mehr lesen.

aktuell lese ich

Statt aber das zweite Buch zu lesen, habe ich mich wieder für etwas Chicklit entschieden, nämlich für „Love Offline*“ von Olivia Spring. Da geht es um sich selbst finden, machen, was einem wirklich Spaß macht und sich nicht von einem Mann irgendwas einreden lassen (Aussehen, Körper, Hobbys).

Neu auf dem Blog

Linktipps

Passend zu meinem ersten Mal Agatha Christie, hatte ich letztens einen Artikel von Lithub in meinem RSS Feed: Agatha Christie is the best-selling novelist in history. Nur die Bibel und Shakespeare sind beliebter.

Neue Künstler trotz Ausgangssperren bzw. -beschränkungen entdecken ist dank des Internets möglich. Auf DICE.gallery zum Beispiel findet man diverse Künstler, Museen etc., die digitale Angebote haben, um der Welt mal für einen Moment zu entfliehen. Eine schöne Idee.

Wer lieber selber künstlerisch tätig sein will, kann sich ja das Coronovirus-Malbuch von Langweiledich.net runterladen.

Oder wie wäre es mit einer virtuellen Reise durch Großbritannien?

Was tun in der Selbstisolation? – Buchtipps gegen Langeweile (und zur Ablenkung)

Wann genau ich mit der Selbstisolation begonnen habe, kann ich gar nicht genau sagen. Das letzte Mal im Lehrstuhl, an ich dem arbeite, war ich am 5. März – zu Fuß, wie immer. Am Tag darauf bin ich noch mit dem Bus in die Stadt gefahren, um Dinge zu erledigen. Am 12. März war ich noch für einen Test, den ich wiederholen musste, in der Uni. Hingefahren hat mein Mann mich, zurück bin ich die etwa 3 km zu Fuß gegangen.

Einkäufe im Supermarkt erledigt mein Mann mittlerweile alleine. Ich gehe ab und zu mal spazieren oder arbeite im Garten. Frische Luft und Bewegung muss auch jetzt sein. Oder vielleicht auch gerade jetzt, sofern man sich an die Regeln hält (mindestens 2 m Abstand halten, nur alleine oder zu zweit raus gehen etc.).

Damit mir zuhause nicht die Decke über den Kopf fällt, ertappe ich mich immer wieder dabei, wie ich sinnlos im Internet surfe, Youtube-Videos auf meine „später ansehen“-Liste setze oder Katzen-Gifs suche. Dabei habe ich genug Bücher, die mir helfen könnten, diese schwere Zeit durchzustehen – und euch vielleicht auch.

Bücher zur Ablenkung und gegen Langeweile

Das Buch „My Mindful Flow: 365 Ideen für eich achtsames Jahr*“ der niederländischen Autorin Jocelyn de Kwant habe ich mir schon vor zwei Jahren gekauft, aber nie wirklich benutzt.