Schlagwort: Jen Campbell

Der Büchersonntag

diese Woche beendet

Rezension: The Bookshop Book (Jen Campbell)

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The Bookshop Book

Goodreads
Verlag: Constable

Erscheinungsdatum: 2. Oktober 2014

ISBN: 1472116666

Genre: non-fiction

Seiten: 273

Format: Hardcover

gekauft bei/erhalten von: Amazon

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Every bookshop has a story.
We’re not talking about rooms that are just full of books. We’re talking about bookshops in barns, disused factories, converted churches and underground car parks. Bookshops on boats, on buses, and in old run-down train stations. Fold-out bookshops, undercover bookshops, this-is-the-best-place-I’ve-ever-been-to-bookshops.
Meet Sarah and her Book Barge sailing across the sea to France; meet Sebastien, in Mongolia, who sells books to herders of the Altai mountains; meet the bookshop in Canada that’s invented the world’s first antiquarian book vending machine.
And that’s just the beginning.
From the oldest bookshop in the world, to the smallest you could imagine, The Bookshop Book examines the history of books, talks to authors about their favourite places, and looks at over three hundred weirdly wonderful bookshops across six continents (sadly, we’ve yet to build a bookshop down in the South Pole).
The Bookshop Book is a love letter to bookshops all around the world.

Habt ihr schon mal ein Buch gelesen, was Lust auf Reisen gemacht hat? So ging es mir mit Jen Campbells Buch „The Bookshop Book“. Darin nimmt sie ihre Leser mit auf eine Reise durch verschiedene Buchhandlungen auf der Welt. Sie beginnt in ihrem Heimatland: dem Vereinigten Königreich. Meine ich das nur oder gibt es auf der Insel tatsächlich unglaublich viele Buchhandlungen?

Von Hay-on-Wye und Wigtown, Buchdörfern in Wales bzw. Schottland, hatte ich bereits gehört. Dass es allerdings auch in den Niederlanden, Belgien und sogar in Deutschland welche gibt, war mir neu. Ich habe bereits in einem Büchersonntag davon geschwärmt, welche davon ich gerne besuchen möchte.

Jen lässt in ihrem Buch die Besitzer der Buchhandlungen zu Wort kommen, aber auch Autoren erzählen von ihren Erfahrungen aus ihrer Kindheit, welche Buchhandlungen es in ihrer Heimat gab und wie ihre Traumbuchhandlung aussehen würde. Zwischendurch gibt es immer wieder Bookish Facts. Man erfährt in „The Bookshop Book“ viel über die Geschichte so mancher Buchhandlung, sowie über die von Ketten wie Waterstones, als auch über kleine unabhängig geführte Buchhandlungen. Jeder Laden hat seine eigene Entstehungsgeschichte. Manche sind schon sehr alt, andere wiederum wurden erst in diesem Jahrtausend gegründet. Es gibt welche, die in einem Bauernhof oder in anderen entlegenen Gegenden sind. Ich hätte nicht gedacht, dass es so viele verschiedene Buchhandlungen gibt.

Übrigens erwähnt Jen auch „Dominicanen“, die zur Buchhandlung umgebaute Kirche in Maastricht/Niederlande. Dort war ich 2014 tatsächlich mal. Allerdings war ich doch etwas enttäuscht, denn ich fand sie gar nicht soooo toll. Trotzdem möchte ich noch mal hin.

Leider scheint es Jens Buch nicht auf Deutsch zu geben, aber es ist, meiner Meinung nach, gar nicht so schwer geschrieben.

Bookshops are 
time machines
spaceships
story-makers
secret-keepers
dragon-tamers
dream-catchers
fact-finders
& safe places.

aus: The Bookshop Book

Für die Rezension habe ich das Cover mit Aquarell abgemalt. Ich hoffe, es gefällt euch!

Der Büchersonntag

Hallo an diesem stürmischen Sonntag!

Ich hoffe, ihr seid alle sicher im Haus und könnt den Sturm mit einer Tasse Tee/Kakao/Kaffee von innen anschauen. Einen Tee werde ich mir nachher gönnen, aber leider muss ich lernen. So ist das nun mal als Student. Aber ich habe es mir ja so ausgesucht. Dennoch beneide ich meinen Mann, der Youtube schauend auf der Couch hängen kann, während ich vor meinen Lernsachen sitze. Ich sollte vielleicht noch mal einen Artikel zum Studium schreiben, oder?

aktuelles Buch

The Bookshop Book*“ von Jen Campbell. Dabei habe ich erfahren, dass es in Belgien, etwa 2 Autostunden (175 oder 151km, je nach gewählter Strecke) von hier entfernt, ein Buchdorf gibt! Der Ort heißt Redu und befindet sich in der Wallonie. Bisher habe ich noch nicht so viel von Belgien gesehen. Vor ein paar Jahren sind wir mal mit dem Zug nach Gent gefahren. In Spa war ich auch mal und in den Ardennen habe ich mal ein Wochenende gezeltet (inkl. Kanutour – oder Kajak? Ich verwechsel das immer). Ansonsten habe ich unser Nachbarland nur vom Auto aus gesehen, wenn wir an die niederländische Küste gefahren sind oder eben vom Zug aus (nach Gent bzw. London). Immerhin war ich letzten Dezember erst in Eupen, was zur deutschsprachigen Gemeinde gehört. Redu wäre doch mal ein Besuch wert, oder? Ich bezweifle allerdings, dass ich dort viele Bücher kaufen werde. Immerhin wird in dem Teil Belgiens Französisch gesprochen. Jen schreibt in ihrem Buch aber, dass dort auch englische Bücher verkauft werden.

Laut Wikipedia gibt es auch in den Niederlanden ein Bücherdorf: Bredevoort in Gelderland. Allerdings ist der Ort mit 185 bzw. 214km (je nach Strecke) weiter als Redu entfernt. Dort gibt es aber auch einen deutschen und englischen Laden.

Ein weiteres Bücherdorf in Belgien ist Damme (Provinz Westflandern). Das liegt schon fast an der Nordsee. Vielleicht können wir bei unserem nächsten Domburg-Urlaub einen kleinen Schlenker machen?!

Ihr merkt schon: mich begeistert das Thema Bücherdorf und ich möchte mich am liebsten sofort ins Auto setzen uns losfahren. Allerdings schreibe ich den Artikel um halb elf abends und zudem fahre ich nicht gerne selber Auto. Und dann ist da noch das Wetter und die Zeit. Hachja.

Stapel ungelesener Bücher?

Diese Woche ist kein neues Buch hinzugekommen. Aber ich habe mir Freitagabend spontan das neue Buch von Kathrin Weßling, „Nix passiert„, bei einer lokalen Buchhandlung bestellt. Ups. Werde es wahrscheinlich am Dienstag nach der Klausur abholen.

Neues auf dem Blog

Linktipps

Bei easypeasybooks habe ich einen interessanten Artikel zu den Hörbuch-Anbietern Audible und Bookbeat gefunden. Finde den Überblick sehr schön und endlich weiß ich auch, wo die Unterschiede liegen und auch die Vor- bzw. Nachteile. Dennoch sind Hörbücher einfach nicht mein Fall.

Videotipp 1: „An Actual Scot Reads Highlander Romances“ von Jean. Der Titel sagt schon alles, oder? Leider habe ich das Video nicht ganz gesehen, weil ich momentan mitten im Lernen stecke, aber es ist auf meiner Watch-Later-Liste!

Videotipp 2: Auch das Video von Leena habe ich noch nicht geschaut, aber es ist mit Sicherheit interessant. „I read the Extinction Rebellion book so you don’t have to!“ Tatsächlich habe ich das Buch mal gekauft, aber es liegt noch ungelesen hier.

Die beiden Videos werde ich mir also nach der Klausur am Dienstag anschauen.

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