Schlagwort: kreativ

Kunst am Mittwoch – Self Isolation-Edition

Frühling liegt in der Luft. Strecke ich die Nase in die Luft, kann ich ihn schon riechen, Die Sonne wärmt schon mein Gesicht.

Als ich heute morgen aufwachte, war es ganz still draußen. Es war kurz vor 8, draußen schon hell. Vereinzelt sangen ein paar Vögel. Ansonsten – Stille. Herrlich. Zumindest für einen Moment blendete mein Gehirn aus, wieso es so still war.

Zeit zu Hause verbringen, niemanden treffen. Die perfekte Gelegenheit, um all die Dinge zu tun, die ich mir schon immer vorgenommen habe. Zum Beispiel malen.

In den letzten Tagen habe ich vor allem meine neuen Farben ausprobiert, denn ich habe mir bei Amazon Gouache bestellt. Am Freitag kam das Set an. Entschieden habe ich mich für das Einführungsset von Winsor & Newton*.

eine Häuserfassade in Rom

Für das Bild diente mir ein Foto aus Rom als Vorlage. 2010 war ich mal für eine Woche da und habe dabei vor allem viele Fassaden fotografiert. Die Farben sind im Original etwas anders, aber man erkennt schon, dass es Häuser im Süden sind, oder?

Buchcover nachgemalt mit Sketchbook von Autodesk

Am Computer habe ich versucht, ein Buchcover nachzumalen. Das hat sich als nicht so einfach herausgestellt, aber ich übe ja auch noch. Mein Plan ist, Youtube-Videos über Bücher zu machen und dabei Animationen ablaufen zu lassen. Mit Sketchbook kann man nämlich Flipbooks erstellen, allerdings muss ich da wirklich noch einiges üben. Wie gut, dass ich nun ganz viel Zeit habe.

Ich habe übrigens eine Seite bei Steady eingerichtet, über die ihr mich gerne unterstützen könnt. „Exklusiven Content“ soll es dort geben. Wie genau das aussieht, weiß ich noch nicht. Wie ihr seht, habe ich das Ganze richtig gut durchdacht. 😉

Falls ihr Ideen für den Steady-Content habt oder für Videos, lasst es mich wissen!

Kunst am Mittwoch

Hallo zusammen!

Es ist Mitte der Woche, was bedeutet, dass bald schon wieder Wochenende ist. Außerdem ist es wieder Zeit, euch meine in den letzten Tagen entstandenen Kunstwerke zu zeigen. Diesmal sind auch einige digitale Zeichnungen/Malereien/Spielereien dabei, denn ich habe 1. entdeckt, wie einfach es doch ist, auf dem iPad zu malen und 2. mein Grafiktablett aus der Versenkung geholt.

Vor ein paar Jahren hat mein Mann mich mit einem Grafiktablett von Wacom überrascht, nämlich das Intuos Pro M* (das hier verlinkte ist allerdings eine neuere Version). Zur Bildbearbeitung ist das ganz praktisch, wenn man etwas retuschieren möchte. Allerdings fotografiere ich keine Menschen und mache nur mal ein paar Flecken weg, die dadurch entstehen, dass ich mein Objektiv nicht sauber mache. Sowas geht dann auch schnell mit der Maus bzw. dem Trackpad (ich benutze nur eine Maus, wenn ich Stardew Valley spiele). Malen mit Maus oder Trackpad ist nicht ganz so einfach. Zumindest finde ich das. Vielleicht gibt es ja welche, die das können?!

Nun bin ich also letztens durch eine Instagramerin aus Aachen auf die Idee gekommen, selber Sticker für Instagram-Stories zu machen. Sie macht das mit dem iPad und Apple Pen, aber das geht auch am Computer. Da mein Mann aber glücklicherweise ein iPad mit dem besagten Stift hat (und den Stift nicht benutzt), habe ich mir beides geschnappt und drauflos gemalt.

Die Sticker von Julia erhaltet ihr übrigens auf ihrem Blog oder per DM auf Instagram. Schaut also unbedingt mal bei ihr vorbei!

Software-Talk

Anders als andere nutze ich allerdings nicht Procreate, sondern Sketchbook von Autodesk. Die haben eine 7-Tage-Trial-Version und anschließend kann man ein Abo abschließen oder, wenn man Student ist, die Software kostenlos verwenden. Ich bin sicher, dass Procreate super ist und knapp 11€ für eine App sind auch völlig in Ordnung. Aber ich würde die App gerne mal testen, bevor ich sie kaufe (wenn ich mir mal ein neues iPad kaufe, würde sich das vielleicht lohnen, aber mein iPad Air ist von 2013 und nicht mit dem Stift kompatibel). Gut finde ich aber, dass Procreate kein Abomodell anbietet. Ich verstehe, dass Entwickler Geld haben wollen. Immerhin steckt da sehr viel Arbeit (und Schweiß und Blut) hinter. Aber Abos sind meistens zu teuer für mich (Sketchbook Pro kostet 108€ pro Jahr).

Also habe ich mich für Sketchbook entschieden, denn die App kann man sowohl am iPad als auch Laptop benutzen. Das ist deshalb gut, weil ich nicht immer das iPad benutzen kann, aber natürlich immer Zugriff auf mein Grafiktablatt habe.

Fazit: Sketchbook am iPad macht sehr viel Spaß, manchmal hängt die App sich aber auf (nur ganz kurz), was mir am Computer noch nicht aufgefallen ist (und mein MacBook ist nicht auf Grafikbearbeitung ausgelegt). Auch am Laptop ist die App wirklich gut. Ich muss nur noch lernen, welche Pinsel/Stifte wofür am besten geeignet sind und wie man Farben mischt. In der iPad-App kann man den Screen während des Arbeitens aufnehmen (in Timelapse), die Desktop-Version hat die Funktion nicht. Hier kann dann aber die Screenshot-Taste benutzt werden (oder über Quicktime kann man auch aufnehmen, glaube ich).

Digitale Malversuche

Lange Rede, kurzer Sinn: hier zeige ich euch nun meine Versuche mit Sketchbook.

Malversuche auf dem iPad mit Autodesk Sketchbook. Das sind übrigens meine Sticker für Instagram.

Der Vorteil des iPads gegenüber dem Grafiktablett ist natürlich, dass ich auf dem Display male und direkt sehe, was ich mache. Das Grafiktablett hat kein Display. Deshalb muss ich immer auf das Display vom MacBook gucken, während meine Hand mit dem Stift über das Tablett malt.

Nun zeige ich euch noch die Versuche vom MacBook und dem Grafiktablett.

eine Fantasieblume in lila

Blumen sind sehr einfach und es ist ja nun Frühling, also müssen Blumen sein, oder?

eine blaue Qualle

Eine Qualle findet man hier in Aachen eher selten. Ich hatte ein Tutorial von Emma Lefebvre gesehen und nachgemalt. Obwohl es schon halb elf abends war, habe ich noch das Grafiktablett angeschlossen und nach einigen Versuchen bin ich zu dem Ergebnis gekommen, was ihr oben seht. Übrigens könnt ihr das auch auf Youtube sehen, denn ich hab den Bildschirm aufgenommen. Mittlerweile war es schon halb 12 und um diese Zeit liege ich immer im Bett, spätestens. Allerdings wollte ich das Video unbedingt noch „bearbeiten“ und hochladen. Schnell noch Wellengeräusche von Final Cut Pro eingefügt und fertig.

Da der Artikel jetzt schon so lang ist, lasse ich heute mal die „analogen“ Malereien weg und zeige sie euch nächste Woche oder auf Instagram. Allerdings möchte ich in nächster Zeit Social Media meiden, deshalb ist es nun etwas ruhig auf meinen Accounts.

Möchtet ihr in Zukunft noch mehr Videos sehen? Ich überlege, wie ich mich beim Malen filmen könnte bzw. nicht mich, sondern meine Hände natürlich und das, was ich gerade male. Ich brauche wohl ein Stativ für meine Kamera oder eine Haltung fürs Handy wenigstens.

Kunst am Mittwoch

Und schon ist wieder Mittwoch! Zeit, euch meine in den letzten Tagen entstandenen „Kunstwerke“ zu zeigen.

Auf dem folgenden Bild sind Purpur und Grün Tentakel zu sehen, bekannt aus dem 90er-Jahre-PC-Spiel „Day of the Tentacle„. Als das Spiel 1993 rauskam, war ich gerade 7 bzw. 8 Jahre alt und da mein Vater schon seit den 80ern einen Computer hat, hatte ich natürlich schon früh die Gelegenheit, mich mit diesem Medium zu beschäftigen und mein Vater kaufte mir verschiedene Spiele.

2016 kam auch eine Neuauflage des Spiels heraus, zwei Jahre später erschien das Fan-Projekt „Return of the Tentacle„, was ich auch habe, aber noch nicht durchgespielt.

Day of the Tentacle: Grün und Purpur Tentakel in Aquarell

Blumen male ich ganz gerne, aber sie sind gar nicht so einfach zu realisieren. In meinem Kopf sah die Amaryllis so einfach zu malen aus. Aber seht selbst.

Amaryllis in Aquarell

Als Vorlage diente mir übrigens ein Foto, was ich bei meinen Eltern gemacht hatte.

Ebenfalls nicht so einfach zu malen war die Succulente, die in unserer Küche steht.

linke Seite des Sketchbooks: zwei gelbe Blümchen in Aquarell, rechts: eine Succulente. Die grünen Blätter habe ich noch mit einem dünnen schwarzen Stift umrandet.
Die Succulente im Detail.

Wie immer könnt ihr alles, was ich male, auf Instagram sehen.