Schlagwort: Rezension

Der Büchersonntag

diese Woche beendet

Cover: The Bookshop Book (und meine gemalte Version)

The Bookshop Book*“ von Jen Campbell (Rezension). Hat mir sehr gut gefallen!

gekauft

Wie letzten Sonntag angekündigt, habe ich am Dienstag „Nix passiert*“ von Kathrin Weßling abgeholt. Dabei hat der Buchhändler mir noch ein weiteres Buch empfohlen und zwar „Serpentinen*“ von Bov Bjerg. Kennt das jemand?

aktuelles Buch

Ursprünglich war ein anderes Buch geplant, aber ich habe dann doch direkt mit „Nix passiert“ begonnen. Ich weiß noch nicht genau, was ich von dem neuen Buch halten soll. Bin ich genervt von Alex‘ Liebeskummer? Von seiner ganzen Art?

Neu auf dem Blog

Verkauf

Auf Twitter habe ich am Freitag geschrieben, dass ich Zeitschriften aussortiert habe und verkaufen möchte.

Falls also hier jemand Interesse hat: bitte melden! Gerne auch über Twitter.

Linktipps

Rezensionen: „Bunny“ (Mona Awad) – rezensiert von Karin.

Falls jemand sich dafür interessiert: Netflix bietet im Moment „To all the Boys I’ve loved before“ gratis an.

Rezension: The Bookshop Book (Jen Campbell)

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Rezension: The Bookshop Book (Jen Campbell)The Bookshop Book

Goodreads
Verlag: Constable

Erscheinungsdatum: 2. Oktober 2014

ISBN: 1472116666

Genre: non-fiction

Seiten: 273

Format: Hardcover

Quelle: Amazon

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Every bookshop has a story.
We’re not talking about rooms that are just full of books. We’re talking about bookshops in barns, disused factories, converted churches and underground car parks. Bookshops on boats, on buses, and in old run-down train stations. Fold-out bookshops, undercover bookshops, this-is-the-best-place-I’ve-ever-been-to-bookshops.
Meet Sarah and her Book Barge sailing across the sea to France; meet Sebastien, in Mongolia, who sells books to herders of the Altai mountains; meet the bookshop in Canada that’s invented the world’s first antiquarian book vending machine.
And that’s just the beginning.
From the oldest bookshop in the world, to the smallest you could imagine, The Bookshop Book examines the history of books, talks to authors about their favourite places, and looks at over three hundred weirdly wonderful bookshops across six continents (sadly, we’ve yet to build a bookshop down in the South Pole).
The Bookshop Book is a love letter to bookshops all around the world.

Habt ihr schon mal ein Buch gelesen, was Lust auf Reisen gemacht hat? So ging es mir mit Jen Campbells Buch „The Bookshop Book“. Darin nimmt sie ihre Leser mit auf eine Reise durch verschiedene Buchhandlungen auf der Welt. Sie beginnt in ihrem Heimatland: dem Vereinigten Königreich. Meine ich das nur oder gibt es auf der Insel tatsächlich unglaublich viele Buchhandlungen?

Von Hay-on-Wye und Wigtown, Buchdörfern in Wales bzw. Schottland, hatte ich bereits gehört. Dass es allerdings auch in den Niederlanden, Belgien und sogar in Deutschland welche gibt, war mir neu. Ich habe bereits in einem Büchersonntag davon geschwärmt, welche davon ich gerne besuchen möchte.

Jen lässt in ihrem Buch die Besitzer der Buchhandlungen zu Wort kommen, aber auch Autoren erzählen von ihren Erfahrungen aus ihrer Kindheit, welche Buchhandlungen es in ihrer Heimat gab und wie ihre Traumbuchhandlung aussehen würde. Zwischendurch gibt es immer wieder Bookish Facts. Man erfährt in „The Bookshop Book“ viel über die Geschichte so mancher Buchhandlung, sowie über die von Ketten wie Waterstones, als auch über kleine unabhängig geführte Buchhandlungen. Jeder Laden hat seine eigene Entstehungsgeschichte. Manche sind schon sehr alt, andere wiederum wurden erst in diesem Jahrtausend gegründet. Es gibt welche, die in einem Bauernhof oder in anderen entlegenen Gegenden sind. Ich hätte nicht gedacht, dass es so viele verschiedene Buchhandlungen gibt.

Übrigens erwähnt Jen auch „Dominicanen“, die zur Buchhandlung umgebaute Kirche in Maastricht/Niederlande. Dort war ich 2014 tatsächlich mal. Allerdings war ich doch etwas enttäuscht, denn ich fand sie gar nicht soooo toll. Trotzdem möchte ich noch mal hin.

Leider scheint es Jens Buch nicht auf Deutsch zu geben, aber es ist, meiner Meinung nach, gar nicht so schwer geschrieben.

Bookshops are 
time machines
spaceships
story-makers
secret-keepers
dragon-tamers
dream-catchers
fact-finders
& safe places.

aus: The Bookshop Book

Für die Rezension habe ich das Cover mit Aquarell abgemalt. Ich hoffe, es gefällt euch!

Rezension: Wakenhyrst (Michelle Paver)

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Rezension: Wakenhyrst (Michelle Paver)Wakenhyrst

Goodreads
Erscheinungsdatum: 31. Oktober 2019

ISBN: 978-1788549578

Genre: Gothic, Historical Fiction, Mystery

Seiten: 401

Format: Paperback

Quelle: Mayersche Buchhandlung

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In Edwardian Suffolk, a manor house stands alone in a lost corner of the Fens: a glinting wilderness of water whose whispering reeds guard ancient secrets. Maud is a lonely child growing up without a mother, ruled by her repressive father.

When he finds a painted medieval devil in a graveyard, unhallowed forces are awakened.

Maud's battle has begun. She must survive a world haunted by witchcraft, the age-old legends of her beloved fen – and the even more nightmarish demons of her father's past.

Spanning five centuries, Wakenhyrst is a darkly gothic thriller about murderous obsession and one girl's longing to fly free by the bestselling author of Dark Matter and Thin Air. Wakenhyrst is an outstanding new piece of story-telling, a tale of mystery and imagination laced with terror. It is a masterwork in the modern gothic tradition that ranges from Mary Shelley and Bram Stoker to Neil Gaiman and Sarah Perry.

(Quelle: Head of Zeus)

Gekauft habe ich das Buch vor allem wegen des Covers. Dass es vielleicht nicht mein Geschmack bzw. mein Genre sein könnte, war zweitrangig. Erst zuhause habe ich gesehen, dass es in Richtung Gothic geht, Thriller, Spannung, Mystery. Das hat mich aber nicht davon abgehalten, es zu lesen. Und ich muss sagen: ich bereue es nicht!

Ein strenger Vater, der auch noch ein Geheimnis hat und irgendwie auch etwas unheimlich ist. Ein großes Haus umgeben von Moor. Das ist ganz schön spooky.

Das Buch erstreckt sich über mehrere Jahre und begleitet Maud als zehnjährige bis ins Teenageralter. Bevor der Leser allerdings Maud kennenlernt, befindet man sich in den 1960er Jahren, als eine Historikerin versucht, hinter das Geheimnis zu kommen. Denn Mauds Vater hat in seiner Zeit in der Psychiatrie, in der er den Rest seines Lebens war, Gemälde erschaffen. Maud selber lebt zurückgezogen in dem Haus ihrer Kindheit. Sie hat es nie verlassen.

Was in ihrem Vater vorgeht, lernt Maud durch seine Tagebücher, die sie heimlich liest. Und was sie dadurch erfährt, schockiert sie. Ihr Vater, ein Historiker, ist geradezu besessen von einer Frau, die im 16. Jahrhundert gelebt hat und vom Teufel besessen war. Er steigert sich so sehr in die Thematik ein, dass er überall das Werk des Teufels sieht. Und nicht nur überall, auch in Personen in seinem Umfeld.

Ein Buch passend zur dunklen Jahreszeit. Normalerweise lese ich ja immer nur leichte Bücher, die nicht unheimlich sind. „Wakenhyrst“ hat mich aber fasziniert und ich fand es komischerweise nicht so schlimm und unheimlich, wie erwartet. Es lohnt sich auf jeden Fall, mal über den Tellerrand zu schauen und Bücher aus einem ganz anderen Genre zu lesen. Denn dann findet man vielleicht die eine oder andere Überraschung.