Schlagwort: Urban Fantasy

Der Büchersonntag

Hallo zusammen!

Ich hoffe, es geht euch soweit ganz gut. So langsam gewöhne ich mich ja an diese neue Normalität. Morgen beginnt sogar die Uni wieder, zwei Wochen später als geplant und digital (ausgerechnet Zoom wird benutzt).

aktuell lese ich

Immer noch „The Thirteen Problems*“ von Agatha Christie – ich lese davon immer ein paar Seiten, weil ich gleichzeitig auch noch was anderes lese. Nämlich das fünfte Buch aus der Alex Verus-Reihe von Benedict Jacka, „Hidden*“. So kann ich wenigstens in Büchern in meine Lieblingsstadt reisen. 😉

diese Woche beendet

Auch in meiner Lieblingsstadt spielt übrigens „Sorry Not Sorry“ von Sophie Ranald, was ich am Montag beendet habe. 3 Sterne vergebe ich dem ChickLit-Roman. Es war ganz ok zum Lesen, aber eben auch nur okay. Außerdem, und dafür muss ich etwas spoilern (falls jemand vorhat, das Buch zu lesen haha), wundert sich die Protagonistin, dass die Frau ihres zu einem Zeitpunkt im Buch Freundes (er hat ihr gesagt, sie wären in der Scheidungsphase, sie glaubt ihm. In Wahrheit ist er allerdings noch mit seiner Frau zusammen) nicht seinen Nachnamen trägt. Sie fragt sich, ob sie sich dann überhaupt richtig lieben können und solche Sachen. Liebe Protagonistin (und Autorin), es hat nichts mit Liebe zu tun, wenn man äh frau den Nachnamen des Mannes annimmt oder eben nicht. Ich habe meinen behalten. Ja, das geht! Wirklich! Und der Grund, weshalb ich das gemacht habe ist einfach Bequemlichkeit. Denn ich müsste dann überall meinen Namen ändern und darauf hatte ich eben keine Lust. So einfach ist das. Und, man stelle sich das mal vor, der Mann darf auch den Namen der Frau annehmen. Sollte ich irgendwann das Bedürfnis verspüren, meinen Namen ändern zu wollen (oder mein Mann möchte meinen annehmen), kann man das auch noch nachträglich machen. Aber, wie gesagt, ich bin zu faul. Ob man nun den Nachnamen des Ehepartners annimmt oder nicht, hat nichts mit Liebe zu tun.

Außerdem habe ich diese Woche „Happy-Go-Lucky*“ von L.H. Cosway, einer irischen Autorin, beendet. Das Buch ist auch mal wieder ChickLit, spielt in England, genauer in Torquay (Grafschaft Devon). Darin spielt nicht nur die Romanze zwischen zwei Kollegen einer Detektei eine Rolle. Denn wenn es schon in einer Detektei spielt, muss auch ein bisschen Spannung durch Verbrecher eingebaut sein. Ich mochte die beiden Hauptcharaktere und konnte die Chemie zwischen den beiden auch spüren. Hat mir also gut gefallen.

Happy-go-lucky bedeutet im Deutschen übrigens unbekümmert. Die Protagonistin hat als Kind von ihren Eltern diesen Spitznamen bekommen, weil sie immer gut gelaunt ist und will, dass die Menschen um sie herum sie mögen.

Neu auf dem Blog

Eigentlich wollte ich ja Rezensionen schreiben. Aber daraus ist wieder nichts geworden. Und Kommentare beantworten. Ich bin eine schlechte Bloggerin.

Aber es gab am Mittwoch eine neuen Artikel:

Linktipps

Wer kein Netflix hat, kann jetzt auf Youtube ihre Dokumentationen sehen. Dort hat Netflix unter Educational Documentaries ihre Dokus aus Eigenproduktion hochgeladen. Darunter ist zum Beispiel auch „Our Planet“.

Wer gut im Basteln ist, zu viele Bücher hat, die er/sie nicht mehr braucht, kann ja Motive mit den Seiten falten.

Jenny Colgan hat für den Guardian Bücher ausgesucht, die wir jetzt lesen können. Genannt werden zum Beispiel Bücher von Enid Blyton und Bill Bryson.

Und für alle London-Fans: bei Totally London erfahrt ihr, wie ihr eure Lieblingsstadt von zuhause aus erleben könnt.

Der Büchersonntag

diese Woche beendet

Taken*“ von Benedict Jacka. Ich bin froh, eine Reihe gefunden zu haben, die ich mag. Bisher war ich ja auch immer ein Fan von Ben Aaronovitchs Peter Grant-Büchern, allerdings haben die schnell nachgelassen. Die werde ich nicht weiterlesen. Den Comics gebe ich vielleicht eine Chance. Mit der Invisible Library von Genevieve Cogman gibt es eine weitere Reihe, die ich gerne lese. Bald erscheint auch das neue Buch! Die Bücher von Benedict Jacka sind schon etwas älter. Die ersten sind von 2012. Momentan sind es neun Bücher und mit „Taken“ habe ich gerade mal das dritte beendet.

Nachdem ich nun also etwas Urban Fantasy gelesen habe, musste wieder etwas Romance her. Deshalb habe ich „Mr. Mayfair*“ von Louisa Bay gelesen. Klassisches Romancezeug. War aber okay.

Neu eingetroffen

The Writer’s Creative Workbook – Finding Your Voice, Embracing the Page*“

Mal wieder ein Mitmach-Buch übers Schreiben. Vielleicht hilft’s ja?! Immerhin beginnt bald der NaNoWriMo und ratet mal, wer noch nicht vorbereitet ist!

gerade lese ich

Ich traue mich nun mal an „Wasteland*“ von den Vögten ran.

sonstiges

da war ja was … ich hab diese Woche geheiratet!

Linktipps

Für die Kármán habe ich einen neuen Artikel geschrieben: es geht um die App Too Good To Go.

Oben hatte ich ja erwähnt, dass ich die Peter Grant-Reihe von Ben Aaronovitch nicht weiterlesen werde. Trotzdem möchte ich euch Rezensionen zu den Büchern nicht vorenthalten. Hanna zum Beispiel hat „Der Oktobermann“ gelesen. Dabei handelt es sich um einen kurzen Roman der diesmal in Deutschland spielt und einen anderen Protagonisten hat.

Sexy Cover für Klassiker? Nackte Oberkörper auf Buchcovern sind zumindest bei Romance sehr beliebt und sie verkaufen sich auch extrem gut. Sex sells eben. Schaut euch also mal an, was Maik von langweiledich.net gefunden hat.

Kriminelle rezensieren Krimis – bei den Criminal Reviews lässt Piper echte Verbrecher zu Wort kommen. Ich finde diese Art der Rezension sehr interessant!

Foto der Woche

Rezension: Neverwhere (Neil Gaiman)

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Neverwhere

Goodreads
Verlag: Headline Publishing Group

Erscheinungsdatum: 16. September 2013

ISBN: 1472234502

Genre: Urban Fantasy

Seiten: 372

Under the streets of London there's a world most people could never even dream of. A city of monsters and saints, murderers and angels, and pale girls in black velvet. Richard Mayhew is a young businessman who is about to find out more than he bargained for about this other London. A single act of kindness catapults him out of his safe and predictable life and into a world that is at once eerily familiar and yet utterly bizarre. There's a girl named Door, an Angel called Islington, an Earl who holds Court on the carriage of a Tube train, a Beast in a labyrinth, and dangers and delights beyond imagining... And Richard, who only wants to go home, is to find a strange destiny waiting for him below the streets of his native city.

Meine Meinung

Dieses Buch fällt etwas aus der Reihe, denn Urban Fantasy ist ein Genre, das ich sehr selten lese. Gewisse Autoren haben es mir aber angetan. Bisher waren das vor allem Ben Aaronovitch und Genevieve Cogman. Ob ich nun auch Neil Gaiman zu der Liste hinzufügen kann?

Als anglophiler Mensch sind Bücher, die in Großbritannien spielen und am besten auch noch von britischen Autoren sind, ein Muss für mich. Meistens beschränkt sich das allerdings besonders auf ChickLit, wofür ich über die Jahre ein besonderes Faible entwickelt habe. Doch ab und an muss auch mal etwas anderes her und deshalb bin ich froh, in Urban Fantasy ein Genre gefunden zu haben, was mir auch gefällt.

In meiner Rezension möchte ich euch von „Neverwhere*“ von Neil Gaiman erzählen, was in London in den 1990er Jahren spielt und die Geschichte eine parallelen Londons ist, ein London, das nur auf bestimmte Weise betreten werden kann und aus dem es eigentlich kein Zurück gibt, wenn man einmal dort ist: London Below. Für die „normalen“ Menschen ist man dann nicht mehr existent, sie nehmen einen wahr, aber vergessen es sofort wieder.
Richard gelangt in diese Unterwelt, weil er Door gerettet hat. Door ist auf der Suche nach Antworten: sie will wissen, wer warum ihre Familie getötet hat. Richard hilft ihr gemeinsam mit dem Marquis de Carabas und Hunter dabei. Doch das Unterfangen ist nicht ungefährlich, denn da sind Mr. Croup und Mr. Vandemar, die beide ein ulkiges Paar abgeben, was dem Roman unter anderem Witz verleiht. Allerdings sind sie auch brutal und skrupellos.

Zunächst hatte ich Mitleid mit Richard, der nun nicht mehr in „seine“ Welt zurückkehren kann. Doch je mehr er in die Parallelwelt hineingezogen wird, desto stärker wird seine Persönlichkeit, er wurde mutiger.
In der kleinen Gruppe um Door gibt es einen Verräter und ich dachte, ich hätte die Person enttarnt. Doch ich wurde eines besseren belehrt und war überrascht von diesem Twist.

„Neverwhere“ ist ein Buch mit überraschenden Wenden, Witz und düsteren Gestalten – und Ratten, unter anderem eine Ratte, die wie ein König (oder war das eine weibliche Ratte? ich weiß es nicht mehr) behandelt wird. Verschiedene Sehenswürdigkeiten und Orte spielen auch eine große Rolle: „The Angel“ im Stadtteil Islington ist eine davon. Im Buch ist Islington der Name eines Engels. Weitere Orte sind unter anderem Earl’s Court sowie Seven Sisters, einem Ort im Norden der Stadt.

Letztes Jahr hat Neil Gaiman angekündigt, dass es ein Sequel zu „Neverwhere“ geben wird. Aber das ist wohl noch immer in Arbeit.