Schlagwort: britische Autoren

Rezension: Neverwhere (Neil Gaiman)

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Neverwhere

Verlag: Headline Publishing Group

Erscheinungsdatum: 16. September 2013

ISBN: 1472234502

Genre: Urban Fantasy

Seiten: 372


Under the streets of London there's a world most people could never even dream of. A city of monsters and saints, murderers and angels, and pale girls in black velvet. Richard Mayhew is a young businessman who is about to find out more than he bargained for about this other London. A single act of kindness catapults him out of his safe and predictable life and into a world that is at once eerily familiar and yet utterly bizarre. There's a girl named Door, an Angel called Islington, an Earl who holds Court on the carriage of a Tube train, a Beast in a labyrinth, and dangers and delights beyond imagining... And Richard, who only wants to go home, is to find a strange destiny waiting for him below the streets of his native city.

Meine Meinung

Dieses Buch fällt etwas aus der Reihe, denn Urban Fantasy ist ein Genre, das ich sehr selten lese. Gewisse Autoren haben es mir aber angetan. Bisher waren das vor allem Ben Aaronovitch und Genevieve Cogman. Ob ich nun auch Neil Gaiman zu der Liste hinzufügen kann?

Als anglophiler Mensch sind Bücher, die in Großbritannien spielen und am besten auch noch von britischen Autoren sind, ein Muss für mich. Meistens beschränkt sich das allerdings besonders auf ChickLit, wofür ich über die Jahre ein besonderes Faible entwickelt habe. Doch ab und an muss auch mal etwas anderes her und deshalb bin ich froh, in Urban Fantasy ein Genre gefunden zu haben, was mir auch gefällt.

In meiner Rezension möchte ich euch von „Neverwhere*“ von Neil Gaiman erzählen, was in London in den 1990er Jahren spielt und die Geschichte eine parallelen Londons ist, ein London, das nur auf bestimmte Weise betreten werden kann und aus dem es eigentlich kein Zurück gibt, wenn man einmal dort ist: London Below. Für die „normalen“ Menschen ist man dann nicht mehr existent, sie nehmen einen wahr, aber vergessen es sofort wieder.
Richard gelangt in diese Unterwelt, weil er Door gerettet hat. Door ist auf der Suche nach Antworten: sie will wissen, wer warum ihre Familie getötet hat. Richard hilft ihr gemeinsam mit dem Marquis de Carabas und Hunter dabei. Doch das Unterfangen ist nicht ungefährlich, denn da sind Mr. Croup und Mr. Vandemar, die beide ein ulkiges Paar abgeben, was dem Roman unter anderem Witz verleiht. Allerdings sind sie auch brutal und skrupellos.

Zunächst hatte ich Mitleid mit Richard, der nun nicht mehr in „seine“ Welt zurückkehren kann. Doch je mehr er in die Parallelwelt hineingezogen wird, desto stärker wird seine Persönlichkeit, er wurde mutiger.
In der kleinen Gruppe um Door gibt es einen Verräter und ich dachte, ich hätte die Person enttarnt. Doch ich wurde eines besseren belehrt und war überrascht von diesem Twist.

„Neverwhere“ ist ein Buch mit überraschenden Wenden, Witz und düsteren Gestalten – und Ratten, unter anderem eine Ratte, die wie ein König (oder war das eine weibliche Ratte? ich weiß es nicht mehr) behandelt wird. Verschiedene Sehenswürdigkeiten und Orte spielen auch eine große Rolle: „The Angel“ im Stadtteil Islington ist eine davon. Im Buch ist Islington der Name eines Engels. Weitere Orte sind unter anderem Earl’s Court sowie Seven Sisters, einem Ort im Norden der Stadt.

Letztes Jahr hat Neil Gaiman angekündigt, dass es ein Sequel zu „Neverwhere“ geben wird. Aber das ist wohl noch immer in Arbeit.

Der Büchersonntag

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Guten Morgen!

Ist es bei euch auch so heiß? Ideales Terrassen-Lesewetter, aber angeblich soll es heute noch regnen und ein Gewitter geben. Es geht doch nichts über Sommerregen, oder? Aber ich möchte mit euch jetzt nicht übers Wetter plaudern, sondern erzählen, welche Bücher ich in dieser Woche gelesen und gekauft habe.

aktuell lese ich

The Ruthless Gentleman*“ von Louise Bay – von ihr habe ich schon „The British Knight *“ gelesen. Zwar ist die Autorin Britin, aber ihre Bücher scheinen in den USA ein voller Erfolg zu sein und sind deswegen irgendwie auf amerikanischem Englisch. Das merkt man schon an kleinen Details wie die Anführungszeichen bei wörtlicher Rede (mit „“ wird sie bei AE gekennzeichnet, beim BE mit “). Weitere Merkmale sind die unterschiedlichen Schreibweisen, gray bzw. grey zum Beispiel.

Das Buch führt den Leser an Bord einer Yacht, die von einem ultrareichen CEO einer Londoner Firma gemietet wurde und Chef Stewardess Avery, die auf dem Schiff arbeitet. Den Rest könnt ihr euch wohl denken.

Zwischendurch lese ich übrigens auch noch „Write Naked*“.

neu gekauft in dieser Woche

A Girl’s Best Friend*“ von Jules Wake

Für die Uni habe ich mir das ein Aussprachewörterbuch gekauft, das ich für Phonetik und das Transkribieren brauche. Meine Hausarbeit schreibe ich nämlich in Phonetik und dafür muss ich etwas transkribieren. In dem Buch stehen alle wichtigen Regeln der deutschen Standardaussprache, aber auch von eingedeutschten Wörtern. Den Großteil macht das Wörterbuch selber aus.



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Außerdem kamen diese Woche die Bücher an, die ich letzte Woche bestellt habe und noch ein Buch über Phonologie, das mir mein Bruder beim WBG bestellt hat:



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beendete Bücher

„Sommerhaus zum Glück“  von Anne Sanders(★★★★☆) – zur Rezension

„A Girl’s Best Friend“ von Jules Wake (★★★☆☆) – ich habe von ihr schon zwei andere Bücher gelesen, die mir durchaus besser gefallen haben. Zu Beginn fand ich Ella schrecklich. Ihre Reaktion auf Tess, den Labrador, zum Beispiel. Doch zum Glück hat sie sich im weiteren Verlauf weiter entwickelt. Trotzdem fehlte mir irgendwas. Ich mag es nicht, wenn der Protagonist und das Love Interest erst ganz zum Schluss wirklich zu einander finden. Ich möchte sie noch ein paar Seiten erleben.

Linkempfehlungen

Zunächst habe ich hier einen Link, der mein Fernweh nur noch mehr bestärkt: 9 Reiseziele in Großbritannien im Frühsommer.

Janine hat „Das Mädchen, das in der Metro las“ rezensiert.

21 Bücher über Buchhandlungen (englisch)

Mini-Rezension: The Little Wedding Island (Jaimie Admans)

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The Little Wedding Island

Verlag: HQ Digital

Erscheinungsdatum: 2. März 2018

Genre: ChickLit, Romance

Seiten: 384

Format: eBook


‘From the very first chapter I knew this book was going to be special!’ Dash Fan on The Chateau of Happily-Ever-Afters

‘Will you… pretend to marry me?’

Bonnie Haskett loves everything about weddings. She loves her job at a national bridal magazine and even has a deposit down on her dream dress. The only problem? She doesn’t have a fiancé!

So when Bonnie is sent to Edelweiss Island, known as ‘The Little Wedding Island’, it’s a dream come true. She’s heard the rumours, every wedding that takes place in the tiny chapel ends in a happy-ever-after.

But there’s a catch! Investigating the story, Bonnie needs to pose as a blushing bride – and the only man up for posing as her groom is her arch rival (and far too handsome for his own good) journalist Rohan Carter…

A gorgeously uplifting summer romance. Perfect for fans of Holly Martin and Caroline Roberts.

Meine Meinung

Wie das üblich ist in dem Genre, ist auch dieser Roman vorhersehbar. Ich hatte zunächst Bedenken, denn der Plot klang ziemlich kitschig. Eine romantisierte Insel im Süden Englands, auf der man heiraten kann und die Verheirateten alle glücklich zu sein scheinen, denn es gibt keine Scheidungen zu verzeichnen.

Doch durch Rohans nüchterne Sicht bzw. Bemerkungen über die Insel war das Buch zum Glück nicht kitschig. Ich hätte mir aber mehr Einblick in seine Gedanken gewünscht. Statt nur aus der Perspektive von Bonnie zu erzählen, hätte ich einen auktorialen Erzähler gewählt – oder wechselnde Ich-Erzähler.

Ich finde, „The Little Wedding Island*“ verdient das Prädikat „Wohlfühlbuch“, da die Atmosphäre sehr angenehm ist.