Schlagwort: Daniel Glattauer

Montagsfrage #28 — Wie hat sich dein Leseverhalten innerhalb der letzten zehn Jahre (nicht) verändert?

gefunden im Medienjournal Blog von Wulf, organisiert von Lauter&Leise

tl;dr: Früher: bevorzugt historische Romane gelesen. Heute mehr ChickLit, Romance, mittlerweile lese ich auch Graphic Novels und Comics sowie Science Fiction und Klassiker. Viel gelesen habe ich aber trotzdem immer schon, wobei sich das Verhalten durch den Blog und Social Media dahin gehend verändert hat, dass ich schneller auf neue Bücher und Autoren aufmerksam werde. Als ich den Bücherblog 2008 gegründet habe, war Social Media noch nicht weit verbreitet. Es gab vor allem kein Instagram.

Die Montagsfrage kann ich ganz eindeutig beantworten: mein Leseverhalten hat sich tatsächlich sehr verändert. Greifen wir doch mal ganz tief ins Blogarchiv (aus irgendeinem Grund funktioniert das Archiv-Widget nicht). Ich lese nämlich heute andere Bücher als damals. Welche, zeige ich euch jetzt.

Ganz tief bedeutet ins Jahr 2008, dem Jahr, in dem mein Bücherblog geboren wurde. Damals habe ich bei einem Fotowettbewerb der Stadt Herzogenrath, meiner Heimat, den dritten Platz belegt und einen Einkaufsgutschein gewonnen. Wo löst eine damals fast 23jährige Leseratte den Gutschein am besten ein? Na, in der örtlichen Buchhandlung!

Historische Romane

Von besagtem Gutschein habe ich mir unter anderem ein Buch vom Ralf Schmitz gekauft sowie einen Roman von Rebecca Gablé. Letztere habe ich damals total gerne gelesen. Das Buch von Ralf Schmitz habe ich mal einer Kollegin gegeben und würde heute auch nichts mehr von ihm lesen. Damals aber fand ich ihn witzig und sein Buch hat sogar meine Mutter gelesen. Was Rebecca Gablé betrifft: auch hier hat sich mein Geschmack stark verändert. Historische Romane habe ich 2008/09 verschlungen. Ich war damals auf einem Berufskolleg und machte eine schulische Ausbildung (die ich nicht beendet habe). Mein Deutschlehrer bekam immer von Verlagen sämtliche Romane zum Rezensieren. Diese hat er mir dann geschenkt, weil er gar nichts damit anfangen konnte. So habe ich immer noch eine ganze Menge solcher Romane bei meinen Eltern stehen. Gemeinsam mit den Avalon-Büchern von Marion Zimmer-Bradley übrigens. Die zählen vielleicht nicht ganz zu den historischen Romanen …

Ganz früher, mit 18/19 habe ich übrigens auch gerne Fantasy gelesen sowie Bücher von Wolfgang Hohlbein. Dazu findet ihr in meinem Blogarchiv allerdings nichts, da ich in dem Alter noch keinen Blog hatte (die Betonung liegt auf noch).

Romane in Briefform

Erinnert ihr euch an „Gut gegen Nordwind“ und „Alle sieben Wellen“ von Daniel Glattauer? Diese beiden Bücher stehen auch noch im heimischen Regal. Mittlerweile würde ich Bücher, die in Brief- oder E-Mail-Form geschrieben sind, nicht mehr lesen. Warum, kann ich gar nicht sagen.

ebook vs. print

Bis Ende 2012 konnte ich mir nicht vorstellen, ein ebook zu lesen. Bücher ins Regal zu stellen, fand ich schon früher toll und ebooks machen sich nicht so gut im Regal. Aber als mein Freund mir meinen Kindle schenkte, habe ich das dann doch mal ausprobiert. Und seitdem genieße ich die Vorteile von ebooks: schnell verfügbar, weniger Gewicht in der Handtasche, günstiger als gedruckte Bücher.

Eine Weile habe ich wirklich nur noch digitale Bücher gelesen, bis mir die physischen dann doch fehlten. Mittlerweile lese ich nach Lust und Laune beides. Besonders schöne Ausgaben oder Graphic Novels sind als gedruckte Bücher besser. Bilder lassen sich auf meinem Kindle zwar anzeigen, aber durch das Display sind sie nicht mehr so gut und außerdem laden Bilder länger.

Veränderungen durch den Blog?

Das Bloggen hat mein Leseverhalten schon verändert. Im Gegensatz zu früher nutze ich nun Goodreads, um Bücher zu organisieren, einzutragen, wann ich was gelesen habe und so weiter. Ich hatte früher mal eine Buchdatenbank, die es für etwa 15€ gab. Die war gut, sah zwar designmäßig damals schon alt aus, aber tat, was sie sollte: Bücher verwalten. Nach meinem Umstieg auf Mac im Jahr 2011 konnte ich das Programm aber nicht mehr nutzen, aber damals gab es ja auch schon Goodreads.

Ich glaube, dass ich durch das Bloggen, andere Blogs, Instagram etc. mehr Bücher kaufe, mehr mitbekomme, was es Neues gibt und auch mehr lese. Da ich aber früher nicht notiert habe, welche Bücher ich gelesen habe, weiß ich nicht, ob das wirklich so ist. Ich kann nur raten. Eine Leseratte war ich aber als Kind schon.

Fundstück

Und dann ist mir aufgefallen, dass ich schon mal ein Buch von Nicolas Barreau gelesen habe: „Die Frau meines Lebens“ nämlich, gekauft 2009 und laut Goodreads tätsächlich gelesen (2011). Ganz schwach erinnere ich mich, aber nur so ganz langsam. War dann also kein besonders einprägsames Buch, obwohl ich es mit 4 Sternen bewertet habe. Kurz hatte ich gerade übrigens überlegt, ob das nicht das Buch war, was ich Anfang des Jahres abgebrochen hatte, aber nein, es ist ein anderes.

Und heute?

Historische Romane lese ich gar keine mehr, zumindest nicht mehr diese Art wie damals. Ich habe auch keine neueren Bücher von Rebecca Gablé mehr gekauft. Nach „Hiobs Brüder“ ging für mich eine Ära zu Ende. Sozusagen.

In den vergangenen Jahren, seit ich meinen Kindle habe, konnte ich mich für ChickLit, also Frauenromanen, begeistern, aber auch für Romance – ihr merkt an den Genres schon die Sprache: es passiert selten, dass ich mal ein Buch auf Deutsch lese, wenn das Original Englisch ist. Tatsächlich bevorzuge ich mittlerweile eher englischsprachige Autoren. Trotzdem lese ich aber auch hin und wieder auch etwas Deutschsprachiges. Momentan lese ich zum Beispiel endlich „Momo“ von Michael Ende.

Doch von Romance möchte ich langsam wegkommen, weshalb ich in diesem Jahr auch noch kein einziges aus dem Genre gelesen habe.

Es ist schwer zu beschreiben, welche Bücher ich mittlerweile lese. Querbeet trifft es am besten. Das beschreibt auch ein wenig meinen Musikgeschmack, wobei ich immer noch Metal und Rock allem anderen vorziehe. Es gibt auch auch Grenzen, sowohl bei Buchgenres als auch bei der Musik. Techno und Schlager sind wohl das Pendant zu Thriller.

Und dann wäre da noch der Stil der Blogartikel…

Habt ihr euch die verlinkten Blogartikel angeschaut? Wenn ihr mal weiter in den alten Artikeln von 2008 bis etwa 2010 stöbert, werdet ihr merken, dass ich damals wenig wert auf vernünftige Titel gelegt habe. Auch waren die Artikel sehr kurz, teilweise nur schlecht bebildert und wenig ansprechend gestaltet. Ich will nicht behaupten, dass meine Artikel nun total professionell sind, aber im Vergleich zu damals haben sie sich stark verändert. Ich bin ja nun auch älter und weiser geworden, habe immer mehr übers Bloggen gelernt und auch in der Blogosphäre und der Art, wie man Artikel schreibt, hat sich so einiges getan.

Wie hat sich euer Leseverhalten verändert?

Was liest du? Ein Fragebogen von lesestunden – Teil 1


Was ist dein absolutes Lieblingsbuch? Ähm…

Okay: Welche fünf Bücher sind deine absoluten Lieblingsbücher? Schon besser, allerdings kommen ständig neue Bücher dazu, die ich mag. Zum Beispiel wären da „Outlander“ von Diana Gabaldon, „Sommer in St. Ives“ von Anne Sanders, „The Invisible Library“ von Genevieve Cogman, „Meet me at the Cupcake Café“ von Jenny Colgan und „Gut gegen Nordwind“ von Daniel Glattauer.

Welche Neuerscheinungen erwartest du sehnsüchtigst? Ach, ich bin nicht der Typ Leseratte, der es kaum erwarten kann, bis endlich ein bestimmtes Buch erscheint. Letztens habe ich gelesen, dass es ein neues Buch von Helen Pollard geben wird – nämlich Teil drei ihrer Reihe „La Cour des Roses“. Auf das Buch freue ich mich!

Welche fünf Bücher sind schon am längsten auf deinem Stapel ungelesener Bücher? Puh, das weiß ich gar nicht. Bei meinen Eltern sind noch jede Menge Bücher. Wie lange die ungelesenen da liegen, weiß ich gar nicht. Auf jeden Fall ein paar Jahre.

Welche fünf Bücher von deinem Stapel ungelesener Bücher wirst du als nächstes lesen? Also, ganz wichtig: das Buch von Katie Kling – „Barfuß durch die Nacht“ habe ich mir extra vorbestellt und es noch nicht gelesen! Außerdem wartet auf meinem Kindle noch ein Rezensionsexemplar darauf, gelesen zu werden. Nämlich „The Chateau of Happily-Ever-Afters“ von Jaimie Admans.

Welches Buch hat die schönste und bewegendste Liebesgeschichte? haha Outlander?! Ne, ernsthaft. Ich habe zu viele Frauenromane gelesen und gefühlt ist jede die schönste Liebesgeschichte.

Welche Fantasy-Reihe ist dein Favorit? Früher habe ich eine Weile sehr gerne Fantasy gelesen. Ich muss aber jetzt überlegen, was genau. „Die Zwerge“? „Die Orks“? Und dann war da noch ein DSA-Buch von Hohlbein. Von letzterem Autor habe ich mal ein paar Sachen gelesen. Fand ich damals gut. Aber ich habe keine Lieblingsreihe.

Welches Buch von welchen Autoren/welcher Reihe sollte endlich geschrieben werden? Das, was ich gerade schreibe. Oder sollte ich besser sagen, die drei, die ich gerade schreibe?

Was ist das anspruchvollste Buch, dass du jemals gelesen hast? Wahrscheinlich die Bücher während des Abiturs, also „Die Verwandlung“, „Kabale und Liebe“, „Der Sandmann“. Außerdem fand ich „Game of Thrones“ auf Englisch sehr anspruchsvoll. Habe aber auch nur 1,5 Bücher gelesen.

Welches Buch fandst du am allerschrecklichsten? Das klingt extrem negativ. „Finding Fraser“ fand ich schon recht furchtbar.

Welches Buch würdest du gerne einmal lesen, aber wagst dich noch nicht ran? Ich habe da zwei Fantasy-Bücher liegen, die mir mal eine Freundin geschenkt hat, habe mich aber bisher noch nicht dazu durchringen können, sie zu lesen.

Was ist das spannendste Buch, das du je gelesen hast? Hm, das spannendste Buch. Die Outlander-Bücher sind zum Teil schon sehr spannend.

Welches Buch hat dich am meisten aufgerührt?Me before you“ – eindeutig!

Was ist das beste Sachbuch in deinem Schrank? Ich habe zwar einige, aber da muss ich echt überlegen. „Thing Explainer: Complicated Stuff in Simple Words*“ von Randall Munroe ist ziemlich cool.

Was ist dein schönstes Buch in deinem Schrank? Das Hardcover von „A Boy Called Christmas*“ ist richtig schön. Auch sehen lassen kann sich „Time Lord Fairytales*“.

Was ist das älteste Buch, das du je gelesen hast? Die oben genannten Lektüren aus dem Abitur.

Welches Buch hat dich so richtig geärgert? „Finding Fraser“, siehe oben.

Was ist dein liebster Klassiker? Ich mochte „The Secret Garden*“ von Frances Hodgson Burnett gerne, oder zählt das zu den Kinderbüchern?

Was ist dein absoluter Favorit unter den Kinderbüchern? Da muss ich jetzt erst mal im Gedächtnis gaaaanz weit hinten kramen. Als Kind habe ich zwar gerne gelesen, aber ich kann mich nicht mehr an alles erinnern und ich glaube, dass ich heute mehr lese, als damals. Aber ich lese natürlich auch als Erwachsene Kinderbücher. Von Astrid Lindgren habe ich ein paar Bücher gelesen, also als Kind. „Madita“ und „Pipi Langstrumpf“ hatte ich auf jeden Fall. Ich wollte sowieso noch mal einen Artikel zu Kinderbüchern schreiben und euch meine alten Bücher zeigen.

Die Fragen stammen von Tobias. Teil 2 meiner Antworten folgt bald.

Cookies und Bücher


Heute ist also der letzte Praktikumstag. Zu diesem Anlass habe ich gestern Abend, bevor Germanys Next Topmodel angefangen hat, Cookies gebacken.

Das Rezept für die Cookies habe ich aus dem Buch Muffins & more aus dem Verlag GU. Das Buch stammt noch aus DM-Zeiten, aber bestimmt gibt’s das heute auch noch. Ich würde das Rezept ja jetzt gerne hier abtippen, aber dafür bräuchte ich die Genehmigung. Außerdem gibt es im Internet ja auch zahlreiche Seiten mit Rezepten.

Das Rezept ist für etwa 40 Stück und es sind 39 geworden. 🙂 Anstelle der Schokotröpfchen habe ich Blockschokolade genommen (lecker, sehr lecker!) und auf den Honig habe ich verzichtet. Butter habe ich durch Margarine ersetzt, sonst habe ich die Cookies so gemacht, wie es im Rezept steht.

Man formt die Cookies mit der Hand (vorher mit kaltem Wasser nassmachen) zu kleinen Kugeln und legt diese Kugeln aufs backblech (5cm Abstand jeweils, da der Teig auseinanderläuft). Laut Rezept soll man die Kugeln mit einer Gabel noch etwas flachdrücken, darauf verzichte ich aber.

Ganz wichtig ist, dass die Cookies nicht zu lange backen, denn sie backen noch nach, während sie auf dem Backblech zum Auskühlen liegen. Sonst werden die Cookies nämlich bröselig, wie es im Buch steht.

So, da dies hier ja kein Kochblog ist, sondern ein Bücherblog, sollen eben diese, die Bücher, auch nicht zu kurz kommen. Ich bin an meinem letzten Praktikumstag durch den Laden geflitzt und hab mir Bücher rausgesucht, die ich gerne hätte. Nachher fiel mir auf, dass ich Die Mittagsfrau nicht genommen hab. Hach. Naja, beim nächsten Mal. 😉 Meine sechs neuen Bücher sollten erstmal reichen, oder?

Folgende Bücher haben nun ein neues Zuhause: Der König der purpurnen Stadt (Rebecca Gablé), Die Hexe von Portobello (Paulo Coelho), Zehn Wahrheiten (Miranda July), Tausend Tage in Orvieto (Marlena de Blasi), Die Frau meines Lebens (Nicolas Barreau) und Gut gegen Nordwind (Daniel Glattauer). Das heißt, ich kann ein paar Bücher von meiner Wunschliste streichen. 😉

Für die nächsten Monate bin ich also an Büchern versorgt. Ich muss auch einen Platz für die neuen Mitbewohner finden, denn mein IKEA-Wandregal (das habe ich zweimal, das andere hängt über’m Schreibtisch) ist ja nicht so groß. Eventuell muss ich auf dem Regal über dem Schreibtisch ein paar Bücher unterbringen, wobei das Regal eigentlich mehr für Dekokram gedacht war. Ich brauch ein neues Regal!

Ich werd jetzt aber mal ein paar Kalorien verbrennen, bevor ich die Bücher unterbringe. Heute Abend war ich nämlich noch mit meinem Freund bei Subway (wenn Fastfood, dann Subway!). Aber dort esse ich nichts kalorienreiches, sondern nur ein vegetarisches Sub.