Schlagwort: Jahresrückblick

buchiger Jahresrückblick (und etwas Nostalgie)

Tschüß, 2018!

Heute ist es soweit – es ist Silvester. Mir ist der letzte Tag des Jahres ziemlich egal, ich freue mich mehr auf Weihnachten. Trotz fehlender Stimmung, die kommt meistens danach auf. Ist das bei euch auch so? Meine Mutter kann mit „Weihnachtsstimmung“ nichts anfangen, sie tut das als „Quatsch“ ab. Schade, denn ich mag diese Stimmung in der Adventszeit. Zumindest war das früher so, als ich noch jünger war und bei meinen Eltern gewohnt habe. Ich habe meiner Mutter immer beim Plätzchenbacken geholfen, am Morgen des 24. Dezember wurde der Baum aufgebaut und geschmückt. Dabei lief meistens Weihnachtsmusik.

Als meine Großeltern noch lebten, war es Tradition, am ersten Weihnachtstag zu ihnen zu fahren. Erst zu den einen, Tüten voller Süßigkeiten einsammeln. Nachmittags fuhren wir zu den anderen. Dort gab es Plätzchen von meiner Oma und wir saßen im Wohnzimmer, was nur zu besonderen Anlässen benutzt wurde. Schade, dass die Möbel beim Verkauf des Hauses alle weggeworfen wurden.

Der Teil des Hauses, in dem das Wohnzimmer war, war über 200 Jahre alt.

Als nur noch mein Opa übrig war und im Heim lebte, haben wir ihn gemeinsam mit meiner Tante und Familie besucht. Da war das Haus schon längst verkauft. Omas Plätzchen waren nur noch eine Erinnerung, genau wie sie und das Haus.

Das alles ist nun schon eine Weile her und seitdem wurden neue Traditionen geschaffen. Heilig Abend bei meinem Bruder in Bonn, am ersten Weihnachtstag sind mein Freund und ich bei meinen Eltern und am nächsten Tag geht es wieder nach Bonn.

Silvester lief früher auch nach einem bestimmten Schema ab. Es gab Toast Hawaii und wir gingen noch vor dem Essen in die Kirche. Abends schauten wir, also meine Eltern, mein Bruder und ich, lustige Sendungen im Fernsehen, manchmal wurde der Kamin angemacht. Um Mitternacht gingen wir raus, sofern wir Böller hatten. Mein erster Gang war dann zu meinem Kaninchen, die im Garten in einem geräumigen Stall mit Auslauf wohnte. Ich hab sie immer beruhigt und mit ihr geredet, wenn sie ängstlich in einer Ecke saß.

Genug in Erinnerungen geschwelgt!

Mein Jahr in Büchern


Wie immer zum Jahresende ist das Internet voller Jahresrückblicke. Auch auf meinem Blog ist es Tradition, auf das vergangene Jahr zurückzublicken. Der Fokus liegt dabei natürlich auf den gelesenen (und abgebrochenen) Büchern. Ich möchte allerdings nicht jedes einzelne der 66 gelesenen Bücher aufzählen. Ich bin nämlich faul.

gelesene Bücher

Wie ihr anhand des Screenshots, den ich von Goodreads gemacht habe, sehen könnt, habe ich in diesem Jahr 66 Bücher gelesen. Über 19.000 Seiten.

Zur besseren Übersicht habe ich mit Numbers mal eine Piechart erstellt. Eigentlich wollte das Diagramm etwas anders machen, damit man erkennt, dass von den gelesenen Büchern 4% deutschsprachige sind. Allerdings weiß ich nicht, wie das geht, also habe ich diese 4% etwas hervorgehoben.

Auch die Genres lassen sich noch viel feiner aufteilen, aber ich wollte nicht zu viele Daten eintragen, sondern das Diagramm nur grob machen.

 

nicht beendete Bücher

Vier Bücher habe ich nicht beendet in diesem Jahr. Zum einen wäre das „The Fiery Cross„, der fünfte Outlander-Band. Im März habe ich es auf Seite 1030 von 1443 beiseite gelegt.

Das nächste Buch landete recht schnell wieder auf meinem SuB: „Golden Hill“ von Francis Spuffort. Dort bin ich bis zur Seite 24 gekommen.

Lost in a Good Book“ von Jasper Fforde habe ich leider auch nach ein paar Seiten abgebrochen. Mir war irgendwie nicht danach. Ebenso erging es mir, als ich letztens „The Christmasaurus“ von Tom Fletcher angefangen habe. Vielleicht hatte ich auch einfach genug Weihnachtsbücher gelesen.

Diese Bücher sind nicht im Diagramm enthalten und wurden auch nicht bei den gelesenen Büchern auf Goodreads mitgezählt, da ich den Status wieder auf „want to read“ gesetzt habe.

In den nächsten Tagen möchte ich euch noch die besten 5 Bücher vorstellen, die ich im Jahr 2017 gelesen habe. Außerdem wird es noch einen allgemeinen Rückblick geben, der den Blog selber betrifft. Natürlich darf auch der monatliche Leserückblick nicht fehlen!

Wieviele Bücher habt ihr in diesem Jahr gelesen?

Das war 2013


Hallo meine lieben LeserInnen!

Mit dieserm Artikel möchte ich das Jahr 2013 Revue passieren lassen. Besonders die ersten 6 Monate waren sehr anstrengend, doch ich möchte sie nicht missen. Die harte Arbeit, die Lernerei, hat sich ausgezahlt, wie ich bei der Übergabe meines Abschlusszeugnisses feststellte.

Eine abgeschlossene Ausbildung vorweisen zu können, ist das Wichtigste. Jeder sollte die Chance haben, eine Ausbildung machen zu können und sie auch wahrnehmen.

Nun möchte ich aber nicht weiter „reden“, sondern euch von meinem Jahr erzählen. Am Ende habe ich noch eine Galerie eingebaut. Darin sind Fotos von Januar bis Juni, also bis zum Ausbildungsende, zu sehen.

Beruf&Karriere

Im Juni beendete ich meine Ausbildung zur PKA erfolgreich mit der Note 1,9. Anschließend arbeitete ich noch ein paar Tage in dem Beruf und meiner Apotheke weiter. Leider wurde ich ja nicht übernommen, was mir den Entschluss, das Abitur nachzuholen einfacher machte.

Im Juli arbeitete ich ehrenamtlich im Aachener Weltladen. Einen Monat später machte ich ein Praktikum in einer Internetagentur im Bereich Social Media.
Während des Sommers lernte und erlebte ich eine Menge. Ich musste mich auch von meinen lieben Kolleginnen in der Apotheke verabschieden. Doch der Kontakt ist nicht abgebrochen und ich statte der Apotheke immer noch gerne einen Besuch ab. Die drei Jahre dort waren eine der besten Jahre. Selten fühlte ich mich so wohl, wie bei euch!
Im September ging für mich die Schule wieder los – und zwar Vollzeit! Auch hier habe ich wirklich Glück: Die meisten dort sind toll und es macht Spaß, zur Schule zu gehen.

Blog

Der oben angesprochene Schulbeginn brachte mich auf die Idee, hier regelmäßig darüber zu schreiben. Also entstand die Artikel-Reihe „Thursday-Special“ aus der Kategorie „Mein Weg zum Abi„.
Außerdem startete ich eine Blogparade zum Thema Berufe, die ziemlich gut ankam.
Ich durfte mit ein paar Firmen kooperieren, was mich sehr freut. Entsprechende Blogeinträge habe ich gekennzeichnet. Die Möglichkeit, mit dem Bloggen etwas zu verdienen ist manchen ein Dorn im Auge, aber ich sehe es auch positiv. Warum sollte man mit seinem Hobby nicht Geld verdienen dürfen? Solange der Blog nicht zu sehr darunter leidet und zu unpersönlich wird, finde ich sowas völlig okay!
Außerdem fand ein Gewinnspiel statt. Die Teilnahme war leider nicht sehr groß, dennoch hat es mir Spaß gemacht, einem meiner Leser ein kleines Geschenk machen zu können. Den Gewinner habe ich an Heilig Abend gezogen und in einem Video festgehalten.
Weitere Videos sind in Planung.

Das Bloggen macht mir auch nach all den Jahren immer noch viel Spaß – wenn nicht sogar noch mehr!

Bücher

In diesem Jahr habe ich tatsächlich mehr gelesen, als in den vergangenen Jahren. Der Hauptgrund ist sicher mein Kindle. 😉 Trotzdem habe ich in den letzten Wochen etwas nachgelassen. Aber zum Glück ist Lesen kein Wettkampf.
Das beste Buch in diesem Jahr ist eindeutig Me before you, welches ich auch rezensiert habe.
Ansonsten habe ich sehr viel ChickLit 1 gelesen. Hach, das muss auch mal sein, oder?
Mein SUB hat sich in diesem Jahr nicht verkleinert. Somit befinden sich immer noch unzählige Bücher auf meinem Regal, die gelesen werden wollen.

Privat

Mit fast 98 Jahren verstarb mein Opa kurz vor Ostern. Er hatte ein langes Leben, war im Zweiten Weltkrieg in Russland und hat viel gesehen und erlebt, was wir uns heute nicht vorstellen möchten. Die letzten Jahre lebte er im Heim. Er war der letzte meiner Großeltern.

Im Sommer lernte ich stricken und arbeite gerade an meinem dritten Schal.
Außerdem hatte ich die Gelegenheit, mit einem Ballon zu fahren. Das war eine super Erfahrung und es hat mich sehr gefreut, dass ich mitfahren durfte.
Mein Freund und ich „feierten“ unser Dreijähriges.
Im April war ich zum ersten Mal auf einem Flohmarkt und verkaufte dort Klamotten.
Ich bekam eine Schultüte!
Zum Geburtstag schenkte ich mir ein iPad Air.

Übersicht in Bildern bis zum Ausbildungsende (Januar bis Juni)2

Pläne für 2014?

Diese Vorsätze fürs neue Jahr finde ich ja immer wieder schrecklich. Warum soll man sich ausgerechnet dann etwas vornehmen? Warum nicht morgen – nein, heute! – schon beginnen?
Was ich aber vorhabe ist, zu meinem Freund zu ziehen (wann genau steht noch nicht fest) und mit ihm mal wieder nach Zürich zu fliegen/fahren. Natürlich darf ein Nebenjob auch nicht fehlen.

  1. Für Christiane: Schnulzige Liebesromane mit Happy End und FRiede, Freude, Eierkuchen. 😉
  2. schlechte Qualität dank iPhone 3GS