Schlagwort: NaNoWriMo 2019

Der Büchersonntag

diese Woche beendet

The Secret Chapter*“ von Genevieve Cogman. Wieder einmal hat die Autorin ein tolles Buch geschrieben! Ich wäre übrigens dafür, aus den Büchern eine TV-Serie zu machen. Kann das mal jemand übernehmen?

diese Woche gekauft

Chosen*“ von Benedict Jacka – Nummer vier in der Reihe um den Londoner Magier Alex Verus.

aktuell lese ich

Von der Invisible Library geht es zu Alex Verus: in „Chosen“ erfährt der Leser mehr von Alex‘ Vergangenheit beim Dark Mage Richard.

NaNoWriMo 2019

NaNo Winner 2019!!!

Ja, ihr seht richtig: ich habe den NaNo in diesem Jahr gewonnen! Das erste Mal, dass ich innerhalb eines Monats 50k Wörter geschrieben habe (zumindest soweit ich weiß. Denn ich habe als Kind nie die Wörter gezählt, zumal ich früher sehr sehr viel von Hand geschrieben habe).

Was passiert nun mit meinem NaNo-Roman? Nichts. Ich werde ihn vielleicht irgendwann zum dritten Mal beginnen, aber so, wie er jetzt ist, ist er fürchterlich. Deshalb habe ich auch schon was Neues begonnen. Ich will endlich mal was Anderes schreiben und habe mich für Steampunk entschieden. Mit dem Genre kenne ich mich gar nicht aus, also muss ich mich gut einlesen.

Linktipps

Heute ist der erste Advent und gleichzeitig der 1. Dezember. Das bedeutet, dass nicht nur zuhause Adventskalender geöffnet werden, die entweder liebevoll gebastelt oder schnell m Supermarkt gekauft wurden. Auch das Internet ist voller Adventskalender. Überall gibt es Gewinne, Gewinne, Gewinne. Nach den ganzen Black Friday-Angeboten der letzten Tagen quasi die Hölle.

Nicht so ist das beim Adventskalender auf 356tageasatzaday. Wer also Geschichten, lesen und schreiben mag, ist da gut aufgehoben.

#nanowrimo: Wie ich in einer Woche 23k schaffe

haha der Titel liest sich wie so’n Clickbait-Artikel oder ein Ratgeber. Aber er passt trotzdem. Ich möchte nämlich meine diesjährige Erfahrung mit dem NaNoWriMo teilen. Dieses Jahr war meine Vorgehensweise nämlich anders als sonst. Geplant habe ich trotzdem nichts.

Marathon-Wochenende: 10k

In diesem Jahr fiel der Beginn des NaNos auf einen Feiertag, der auch noch ein Freitag war. Das bedeutet Viel Schreibzeit. Normalerweise schreibe ich sehr wenig. Ich bin froh, wenn ich mal ein paar Tage hintereinander schreibe. Danach verlässt mich erfahrungsgemäß die Motivation. So ist es auch immer, wenn ich im November am NaNo teilnehmen möchte. In diesem Jahr habe ich es aber endlich mal in den Discord-Channel der deutschen NaNo-Gruppe geschafft (wieso habe ich da letztes Jahr nicht auch so häufig reingeguckt?). Hier finden Word Wars statt, aber man tauscht sich auch mit anderen Teilnehmern aus, macht sich gegenseitig Mut, spornt sich an … Das hat mir sehr geholfen. So sehr, dass ich am ersten Wochenende, an dem im Forum ein Marathon angekündigt wurde (Ziel 10k Wörter), tatsächlich 10.000 Wörter erreicht habe. Ein ganz schönes Püfferli.

Screenshot: die blaue Linie ist das Ideal, wenn man jeden Tag 1667 Wörter schreibt. Die dunkle Linie zeigt meinen Progress an.

20k

Ist man einmal drin, fließen die Worte von selbst. Zumindest habe ich den Eindruck, dass es so ist. Ich schreibe, schreibe, schreibe und – zack – habe ich 20.000 Wörter nach nur sieben Tagen. In meinem Roman passiert gefühlt zwar absolut nichts, aber ich kann ja am Ende immer noch alles bearbeiten. Schließlich ist das nur eine Rohfassung, also eine ganz ganz rohe Rohfassung.

Screenshot: tägliche Anzahl an geschriebenen Wörtern

Und weil ich einfach nichts anderes momentan mache als zu schreiben, habe ich die 23k-Marke geknackt. Ich sollte vielleicht mal wieder was anderes machen. Gut, ich war arbeiten, in der Uni und habe Sport gemacht. Aber ansonsten … nimmt der NaNo doch einen Großteil meiner freien Zeit in Anspruch. Wenn es weiter so gut läuft, bin ich am 17. November fertig und kann mich zurück lehnen – ich meine, mich wieder anderen Dingen widmen.

Das habe ich gelernt

  • der erste Entwurf muss nicht perfekt sein. Tippfehler, sonstige Fehler? Egal, nicht im Schreibfluss korrigieren.
  • Word Wars sind ideal, um das Tagesziel zu erreichen. 15 Minuten einfach drauflos schreiben bringt schon sehr viel.
  • mit anderen austauschen ist wichtig, auch wenn es nur virtuell ist.
  • wenn ich den NaNo beendet habe, muss ich den Roman dringend ganz stark bearbeiten!
  • 4thewords ist auch ganz nett, aber ein Abo werde ich nicht abschließen. Das ist es mir dann doch nicht wert.
  • mein Roman ist trotzdem sch… und ich sollte wohl doch nicht Romance schreiben. Romance lesen und schreiben ist doch ein großer Unterschied (abgesehen von dem offensichtlichen: dem Lesen und Schreiben). Ich bin leicht genervt von meinen Protagonisten.

Der Büchersonntag

aktuell lese ich

Momentan lese ich immer noch „Wasteland*“ von Judith C. und Christian Vogt. Obwohl das Genre (Dystopie, Postapokalypse) eines ist, was ich gar nicht lese, gefällt mir das Buch doch sehr. Das mag vor allem am Schreibstil des Autorenpaars liegen, denn trotz der Brutalität, die stellenweise vorkommt, ist es nicht zu krass. Es ist sogar an manchen Stellen witzig. Besonders in den Kapiteln, die aus der Sicht von Zeeto erzählt sind.

Neu auf dem Blog

NaNoWriMo

Apropos NaNo: Läuft gut. Zumindest habe ich die ersten zwei Tage quasi nur mit Schreiben verbracht, was ich vor allem den Discord-Channel der deutschsprachigen NaNo-Menschen zu verdanken habe. Aktuell sind es 6.981 Wörter und ich plane, die 10k noch heute zu erreichen.

Linktipps

Die Blogroll soll wieder leben! Aus diesem Grund findet nun schon zum zweiten Mal der „Tag der Blogroll“ statt. Ausführliche Informationen findet ihr bei #wirliebenBlogs.

Anscheinend wird eine Mini-Serie zu „Normal People“ von Sally Rooney produziert. Die Frage ist nur, ob wir die auch hier in Deutschland zu sehen bekommen.

Bücher zum Thema Schreiben gibt es wie Sand am Meer. Ich habe ja auch ein paar. Nicht, dass ich sie alle lesen würde, aber drin blättern auf jeden Fall. Bei Modern Mrs Dary findet ihr 12 Bücher, die euch vielleicht durch den NaNo bringen.

Vaals, Niederlande